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HPs neues Spectre - "das flachste Notebook der Welt" und mehr

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hp 2015

Schon im Vorfeld des heutigen Presseevents hatte HP ordentlich die Werbetrommel gerührt. Die erklärte Zielsetzung des Unternehmens ist es, Apple in den Bereichen Innovation und Design zu übertrumpfen. Man durfte deshalb darauf gespannt sein, was HP in Versailles an neuen Produkten vorstellen würde. 

Das neue Spectre - flacher = besser?

Die Neuvorstellungen sollen ein nächster, wichtiger Schritt für HPs Premium-Notebookssparte sein. Speerspitze der Neuvorstellungen ist ein besonders schlankes Spectre. Es ist mit einer Höhe von nur 10,4 mm noch flacher als das 12,4 mm hohe EliteBook Folio G1. Damit soll es laut HP das flachste Notebook der Welt sein und nicht höher als eine AAA-Batterie. Anders als das Businessmodell ist das Spectre aber ein 13,3-Zoll-Gerät. Einmal mehr zieht HP den Vergleich zu Apple: Das aktuelle MacBook Air ist 3 bis 17 mm hoch. An anderer Stelle gibt es mehr Gemeinsamkeiten mit dem höheren Apple-Gerät. So verbaut auch HP trotz der geringen Bauhöhe Intel Core i5 und Core i7-Prozessoren und nicht etwa die genügsameren und leistungsschwächeren Core M-Ableger. Und wie beim MacBook Air muss man auch beim Spectre auf ein Touchdisplay verzichten. Das leuchtstarke und randlose Full-HD-Display mit IPS-Panel wäre sonst schlicht zu dick geworden. Durch den Verzicht auf einen Touchscreen und den Einsatz von Gorilla Glass 4 kann HP das Display 2 mm dünn fertigen. 

Zudem wird auch das Spectre aus Aluminium gefräst. Im Boden kommt zusätzlich zur Versteifung und Gewichtsoptimierung Karbon zum Einsatz. Nicht zuletzt deshalb wird ein Gewicht von 1,1 kg erreicht. Optisch auffälliger sind aber die Kupferakzente und die spezielle Scharnierlösung. Im extrem schlanken Gerät war die Platzierung der Akkus eine besondere Herausforderung. HP hat deshalb vier Zellen verteilt an den wenigen Stellen verstaut, an denen das überhaupt möglich ist. Sie sollen für eine Laufzeit von bis zu 9,5 Stunden sorgen. Dem Schlankheitswahn wurde auch etwas Tastenhub geopfert. Während HP selbst bisher einen Tastenhub von mindestens 1,5 mm für nötig hielt, lassen sich die Tasten nunmehr nur noch 1,3 mm tief drücken. Eine optimierte Tippcharakteristik soll aber sicherstellen, dass die Tastatur trotzdem gut nutzbar ist.

Ein letzter Blick auf Apple lohnt sich, wenn es um die Schnittstellen geht. Dass das aktuelle MacBook nur einen einzigen USB Typ-C-Anschluss bietet und der auch noch gleichzeitig zum Laden dient, ist selbst bei vielen Applenutzern auf Unverständnis gestoßen. Das Spectre ist da wesentlich großzügiger und stellt gleich drei USB Typ-C-Ports bereit, die allesamt wahlweise zum Laden oder für den Anschluss von USB-Geräten genutzt werden können. Zwei der Anschlüsse sind zudem Thunderbolt-kompatibel. Das Soundsystem stammt von Bang & Olufsen. Unabhängig von der Konfiguration dient als Massenspeicher immer eine PCIe-SSD. Maximal steht eine 512-GB-Modell zur Auswahl. Der Arbeitsspeicher ist maximal 8 GB groß.

HP will das neue Spectre in Deutschland ab Juni verkaufen. Der Einstiegspreis liegt bei 1.499 Euro Dollar für eine Konfiguration mit Core i5.  

Das Convertible Envy x360 gibt es jetzt wahlweise mit AMD- oder Intel-Hardware

Ein einzelnes und zudem recht spezielles Produkt reicht aber nicht aus, um die eigene Premiumsparte weit voranzubringen. HP hat deshalb noch einige weitere Produkte vorgestellt. Darunter ist auch eine kleine Premiere. Im bisher nur mit Intel-Hardware erhältlichen Envy x360 feiert eine neue AMD A-Series-Generation ihre Premiere. "Bristol Ridge" ist ein Carizzo-Refresh, wesentlichste Neuerung ist die Unterstützung von DDR4-Speicher. AMD selbst verspricht gegenüber Kaveri eine bis zu 40 Prozent höhere Single-Threaded-CPU-Leistung. Der Chip-Spezialist wird die "Bristol Ridge"-APUs eigentlich erst Ende Mai/Anfang Juni zur Computex zeigen. Die APU soll das Convertible mit ihrer leistungsstarken integrierten GPU fit für den Entertainment-Einsatz machen. Neben dem Envy x360 düften von den Herstellern bald weitere "Bristol Ridge"-Produkte angekündigt werden. AMD liefert bereits Quad- und Dual-Core-Modelle an die OEMs aus.

Auch das bisherige Envy x360 mit Intel-Prozessoren erhält einen Nachfolger. Das 15,6-Zoll-Gerät wird um 21 Prozent flacher (18,8 mm) und bei einer Akkulaufzeit von bis zu elf Stunden deutlich ausdauernder. Hinzu kommt eine 4K-Displayoption. Daten werden wahlweise auf einer bis zu 256 GB großen PCIe-SSD oder einer bis zu 2 TB großen Festplatte abgelegt. Im gleichen Atemzug macht auch die neue Generation der regulären Envy-Notebooks mit 15,6-Zoll-Display eine Abspeckkur und wird 0,2 kg leichter. Der Einstiegspreis für das Envy x360 mit Intel-Prozessor liegt bei 899 Euro. Der Verkauf soll ebenfalls im Juni starten. 

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Kommentare (18)

#9
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Registriert seit: 18.01.2012

Admiral
Beiträge: 8237
Zitat kleiner Krieger;24470156
So wie ich das mitbekommen habe, soll das in Zukunft verbessert werden. Das hatte ein Moderator in irgendeinem Thread geschrieben. Ich habe jetzt aber natürlich die Quelle nicht mehr...


Ist genauso Glaubwürdig wie die Aussage das ja schon an einer Responsive Version fürs Forum gearbeitet wird. Da ist auch seit nem halben Jahr nichts mehr zu gesagt worden.
Ne andere Gallerie einzubauen ist einzubauen ist doch etwas was kaum Arbeit kostet. Wenn es an solchen simplen kleinen Dingen schon scheitert wird das mit dem Responsive Forum auch niemals was.
#10
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Registriert seit: 24.04.2011

Stabsgefreiter
Beiträge: 351
Ein sehr schönes Gerät, gefällt mir sehr! Die Akkulaufzeit kann ich mir schon vorstellen, das wäre dann ein Ausschlusskriterium. Schade... dann lieber ein Surface, dass ich auch gemütlich im Bett für Nachrichten, Videos oder zum Lernen mit Office nutzen kann.
#11
Registriert seit: 25.05.2013

Oberbootsmann
Beiträge: 943
Erstaunlich das "dünnstes Notebook" kein Patent von Apple ist
#12
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Registriert seit: 21.02.2013

Leutnant zur See
Beiträge: 1161
Und wieder nur Marketing, dünn dünner superdünn, aber nur 8GB RAM und 512GB SSD, somit nicht als dauerhaftes "Arbeitstier" geeignet, wenn auch optisch ganz nett.
#13
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Registriert seit: 18.01.2012

Admiral
Beiträge: 8237
Wenn du mehr als 8 GB Ram und 512GB SSD zum arbeiten brauchst guckst du glaube ziemlich sicher in der falschen Geräteklasse
#14
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3878
@Gubb3L: Hardwareluxx ist ja kein kleines Hobby-Projekt. Veränderungen an der Seite sind da eine ganz andere Hausnummer, das bitte nicht unterschätzen. Wir sind von Seiten der Redaktion selbst extrem an einer neuen Galerie interessiert. Aber Schnellschüsse bringen uns nicht weiter und die zuständigen Kollegen haben auch noch genug andere Baustellen.
#15
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Registriert seit: 13.07.2005
tirol
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 457
ähm... randloses Display? :rolleyes:

schick sieht es ja aus (bis auf den Klotz von Netzteil) aber wenn einem die Abmessungen wichtig sind, führt momentan mMn nichts am Dell xps13 vorbei. 13" Display im 11" Notebook ist einfach unschlagbar, da sind die paar mm in der Dicke locker verschmerzbar.
#16
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Registriert seit: 28.02.2013
Vorarlberg
Hauptgefreiter
Beiträge: 191
Also das Ding hat bei mir dann doch den "haben will Mechanismus" ausgelöst.
Das Netzteil ist nun mal ein Netzteil, ja, ein Augenschmeichler ist es nicht.
Aber, ich wiedehohle mich, es ist ist einfach nur ein Netzteil, mehr nicht. :-)
#17
customavatars/avatar46501_1.gif
Registriert seit: 03.09.2006
Düsseldorf
Kapitän zur See
Beiträge: 3360
Ich finde es häßlich. Evtl. passend zur bling-bling Goldkette um den Hals? ^^
#18
Registriert seit: 20.09.2015

Hauptgefreiter
Beiträge: 240
Anscheinend sind einige Langweiler hier in der Community unterwegs. Keiner nimmt sie euch weg, eure langweiligen schwarzen Notebooks oder (die langweiligsten und altbackendsten (gibt es das Wort? Naja, ab jetzt auf jeden Fall ;)) die Macbooks von Apple.

Ich stehe eigentlich auch nicht auf Bling Bling, aber die Sondereditionen finde ich echt schön. QHD hätte es aber sein dürfen.
Das, was auf den Bildern der Standardversion wie Gold aussieht, ist eigentlich Kupfer. Beim schwarzen Spectre X360 sieht das schon sehr geil aus. Habe ich mal in einem Expert gesehen.
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