> > > > Alienware bietet externen Grafikkarten-Adapter mit GeForce GTX 980 an

Alienware bietet externen Grafikkarten-Adapter mit GeForce GTX 980 an

Veröffentlicht am: von

alienwareExterne Gehäuse für Grafikkarten, die dann wiederum an ein Notebook angeschlossen werden, scheinen ein Lieblingsobjekt einiger Notebook-Hersteller zu sein. Seit Jahren werden solche Produkte angekündigt und sind auch verfügbar, wirklich durchgesetzt hat sich bisher aber keine dieser Lösungen. Projekte wie eine GeForce GTX 780 Ti im Sonnet Echo Express III-D an einem MacBook Pro oder das externe Gehäuse von Silverstone sind dabei wohl nur Testballons.

Alienware hat als optionales Zubehör für den Alienware 13 nun den Alienware Graphics Amplifier angekündigt. Neu ist allerdings nicht nur der externe Grafikkarten-Adapter, sondern auch das Gaming-Notebook selbst. Dieses bietet einen Intel Core i5 4210U (Dual-Core, bis zu 2,7 GHz), sowie eine NVIDIA GeForce GTX 860M mit 2 GB GDDR5. Hinzu kommen 8 GB DDR3L-1600, eine Festplatte mit 1 TB Kapazität sowie ein WLAN nach 802.11ac. Daneben ist wohl auch das Display ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal. Es werden drei Konfigurationen mit 13-Zoll-Display angeboten. Das kleinste Modell kommt mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixel daher, eines kommt auf 1.920 x 1.080 Pixel und in der höchsten Ausstattung werden 2.560 x 1.440 Pixel dargestellt.

Alienware Graphics Amplifier
Alienware Graphics Amplifier

Die Abmessungen des Alienware 13 liegen bei 235 x 328 x 27,9 mm bei einem Gewicht von 2,058 kg. Im Bereich der Anschlüsse mit an Board sind 1x Gigabit-Ethernet, 2x USB 3.0, 1x Mini-DisplayPort, 1x HDMI 1.4 und 3,5-mm-Klinke. Der Alienware Graphics Amplifier wird über einen proprietären Anschluss verbunden, doch dazu später mehr. Das Alienware 13 kostet je nach Ausstattung, zwischen 1.049 und 1.349 Euro.

Alienware Graphics Amplifier
Alienware Graphics Amplifier

Nun aber zum Alienware Graphics Adapter: Dieser wird über den proprietären Anschluss am Alienware 13 angeschlossen. Intern arbeitet das System mit einem PCI-Express-2.0-Verbindung. Gewisse Parallelen zu Thunderbolt sind sicherlich nicht ganz zufällig, auch wenn es verwunderlich ist, dass Alienware bzw. Dell trotz einer engen Zusammenarbeit mit Intel nicht auf diesen Standard setzt.

Im Alienware Graphics Amplifier befindet sich ein 460-Watt-Netzteil, dass selbst die schnellsten High-End-Karten versorgen kann. Intern verbaut werden kann eine Dual-Slot-Karte mit einer maximalen Leistungsaufnahme von 375 Watt. Neben dem eigenen Anschluss verbaut Alienware am Gehäuse auch noch vier USB-3.0-Anschlüsse. Alienware liefert den Graphics Amplifier mit einer GeForce GTX 760, GeForce GTX 970 oder GeForce GTX 980 aus. Eine Option auf eine Grafikkarte aus dem Hause AMD bietet Alienware nicht an. Es spricht allerdings wohl nichts dagegen eine solche Grafikkarte einzusetzen.

Alienware Graphics Amplifier
Alienware Graphics Amplifier

Alienware bietet den Graphics Amplifier für 300 US-Dollar an. Der Aufpreis für eine GeForce GTX 760 beträgt 290 US-Dollar. 380 US-Dollar werden für eine GeForce GTX 970 fällig und wer eine GeForce GTX 980 verbaut haben möchte, muss 690 US-Dollar zahlen.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (28)

#19
customavatars/avatar191989_1.gif
Registriert seit: 12.05.2013

Vizeadmiral
Beiträge: 6670
Kennt sich einer mit PCIe gut aus? bis wie viel cm kann man das überhaupt direkt problemlos per Kabel verlängern?
#20
Registriert seit: 09.05.2012

Oberbootsmann
Beiträge: 786
Zitat

Eine Option auf eine Grafikkarte aus dem Hause AMD bietet Alienware nicht an. Es spricht allerdings wohl nichts dagegen eine solche Grafikkarte einzusetzen.

Hat sich jemand mal das Bild mit dem Benchmark angeschaut. Ich lese da: AMD Radeon R9 290X via Graphicx Amplifier???!!! Es wird also ganz sicher eine offizielle AMD-Option geben!
#21
customavatars/avatar75855_1.gif
Registriert seit: 29.10.2007
München
Vizeadmiral
Beiträge: 6235
Zitat Rulbatz;22802371
warum dann nicht gleich ne Docking Station mit nem Port für eine extra Graka. Dann hätte man definitiv die Mobilität des Laptops gewahrt, bräuchte es zu Hause nur einklicken und alle andere Peripherie wäre direkt angeschlossen. Sowas gab es schon vor 15 Jahren!


Fänd ich auch cool.
Dockingports sind halt nur auch immer Proprietär.

Das blöde ist halt dass Notebooks idr. keine potente PCIe Anbindung nach außen haben (Expresscard Slots sind auch sehr selten geworden und unter "potent" laufen die bei mir nicht, das gleiche gilt für Thunderbolt).
Außerdem braucht man um eine wirklich gute Lösung mit Anzeigemöglichkeit auch auf dem Notebookdisplay zu ermöglichen auch eine Art "Rückkanal" um entweder das Bild direkt ans Notebookdisplay zu liefern oder zumindest eine Art Softwarelösung die das Bild ausreichend schnell aufs Notebook bringt.

Wobei es ja bei Mainboards mit IGP AFAIK auch möglich ist die Anzeige einer dedizierten Graka über die Onboard-Schnittstellen abzugreifen, also müsste das mit vorhandener Technik schon machbar sein.
#22
customavatars/avatar132261_1.gif
Registriert seit: 29.03.2010
Rhein-Main
Moderator
Beiträge: 20198
mit solchen Konzepten sind Fujitsu und msi doch schon vor Jahren gefloppt...

Getippt mit der Luxx App
#23
customavatars/avatar75855_1.gif
Registriert seit: 29.10.2007
München
Vizeadmiral
Beiträge: 6235
Es müsste halt wie einige hier schon bemerkt haben was universiell verwendbares her. Also im Prinzip ein einheitlicher Standard. Ob der offen sein muss lasse ich mal dahin gestellt.
Es krankt halt bei den meisten Notebook an der Anbindung.
Selbst wenn Thunderbolt in Zukunft noch schneller und damit geeigneter wird müsste es auch deutlich verbreiteter werden um solche Lösungen in der Breite attraktiv zu machen.
#24
customavatars/avatar95302_1.gif
Registriert seit: 19.07.2008
Hamburg
Admiral
Beiträge: 11925
Perfekt für mein Surface :)

Muss nur noch der Anschluss her...
#25
customavatars/avatar105320_1.gif
Registriert seit: 28.12.2008

Hauptgefreiter
Beiträge: 177
Die Nvidia GT860M muss raus und statt dem 2C i5 ein 4C i7 rein. Das gesamte Kühlsystem muss dann "nur" den 4C i7 kühlen. Die 2C-i5 bremsen bei aktuellen Spielen schon.

Alienware 13 Review: The First Futureproof Gaming Laptop

Der Alienware-spezifische Anschluß ist OK, wenn auch die anderen Produkt-Reihen es auch nutzen. Alienware könnte den Anschluß auch freigeben für andere Hersteller.

Vielleicht bringt ThunderBolt-2 dann endlich Schwung bzgl. dieser Idee.
#26
customavatars/avatar205661_1.gif
Registriert seit: 30.04.2014
Perl
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 435
Geil - ein 13" Alienware - mit einer 980er Graka - was für ein Hochgenuss.

Da wird sich der i5 Dualcore tierisch freuen.
#27
customavatars/avatar39948_1.gif
Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2370
Schade, dass die gute Idee wieder nicht zu Ende gedacht wurde.

Warum wird die GPU maximal aufgepumpt für 13" und bei der CPU gespart, die man ja sowieso "upgraden" kann mit Desktop-Hardware?
Warum also kein i7 und dafür eine GTX 850M? Warum kein Thunderbolt?
#28
customavatars/avatar182541_1.gif
Registriert seit: 25.11.2012

Kapitänleutnant
Beiträge: 1675
Wird genauso verschwinden, wie andere Lösungen davor.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Gaming-Notebooks im Schlankheits-Wahn: Das ASUS ROG Zephyrus GX501 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2017/ASUS-ROG-ZEPHYRUS/ASUS_ROG_ZEPHYRUS_GX501-TEASER

Die Zeit der protzig, dicken und optisch aggressiven Gaming-Notebooks ist endgültig vorbei. Mit NVIDIAs effizienten Max-Q-Grafikkarten werden entsprechende Geräte noch dünner, leichter und vor allem leiser, brauchen sich bei der Leistung aber trotzdem nicht vor den älteren Modellen zu... [mehr]

Huawei MateBook X im Test: Raumfahrt-Technik ist keine Patentlösung

Logo von IMAGES/STORIES/2017/HUAWEI_MATEBOOK_X

Vor einem Jahr wagte Huawei mit dem MateBook den ersten Ausflug in die Welt der 2-in-1-Devices. Nun folgt mit dem MateBook X das erste reinrassige Notebook. Den Erfolg sollen gleich mehrere Besonderheiten garantieren, darunter der Einsatz einer Weltraum-Technik sowie ein Detail, auf das bislang... [mehr]

Microsoft Surface Laptop im Test: Stoff reicht nicht

Logo von IMAGES/STORIES/2017/MICROSOFT_SURFACE_LAPTOP

Mit dem Surface Laptop feiert Microsoft gleich zwei Premieren. Nicht nur, dass man damit zum ersten Mal ein klassisches Notebook anbietet: Es ist auch der erste Rechner mit Windows 10 S. Doch was im Vorfeld für Neugierde sorgte, entpuppt sich im Test als durch und durch konservative... [mehr]

Convertible im Lesertest: Testet das ASUS ZenBook Flip S

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ASUS_ZENBOOK_FLIP_S_LESERTEST

Im Rahmen der Computex 2017 präsentierte ASUS im Juni mit dem ZenBook Flip S eines der weltweit dünnsten und leichtesten Convertible-Geräte mit Intel® Core™ i7 Prozessor und Windows 10. Während der kompakte 13,3-Zöller erst in diesen Tagen den deutschen Handel erreicht, werden zwei... [mehr]

Aorus GTX 1070 Gaming Box im Test: Mal mehr, mal weniger Grafikpower fürs...

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2017/AORUS-GTX-1070-GAMING-BOX/GIGABYTE_AORUS_GTX_1070_GAMING_BOX_REVIEW-TEASER

Auch wenn der Durchbruch nicht so recht gelingen mag, findet sich Thunderbolt 3 inzwischen auch abseits der Apple-Welt in immer mehr Geräten. Das erlaubt nicht nur den Anschluss schneller, externer SSDs, sondern ermöglicht außerdem den Betrieb externer Grafikkarten. Damit lässt sich aus einem... [mehr]

Acer Aspire 5 im Test: Generationsübergreifender Allrounder

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ACER_ASPIRE_5_TEST

Die Lücke zwischen Gaming-Notebooks und leichten Arbeitsgeräten ist riesig und bietet Platz für mobile Multimedia-PCs in zahlreichen Ausführungen. Mit dem Aspire 5 bietet Acer seit wenigen Wochen einen typischen Vertreter dieser Art an. Die Zahl der verfügbaren Konfigurationen zeigt dabei,... [mehr]