> > > > GeForce GTX 780 Ti über Thunderbolt 2 an Macbook Pro angeschlossen

GeForce GTX 780 Ti über Thunderbolt 2 an Macbook Pro angeschlossen

Veröffentlicht am: von

gtx780ti-logoIn den letzten Jahren hat sich bei Notebook-Grafikkarten einiges in Sachen Leistung und Effizienz getan. Dank moderner Technologien wird im Leerlauf die in der CPU integrierte Grafiklösung verwendet, damit der Akku geschont und unter 3D-Last eine zusätzliche Grafiklösung für eine höhere Performance hinzugeschaltet. Aktuelle 3D-Beschleuniger in Notebooks können leistungsmäßig durchaus mit ihren Desktop-Schwestermodellen mithalten.

Wer noch mehr Leistung benötigt, oder aber ein Apple Macbook Pro im Einsatz hat, kann sich mit ein wenig Bastelarbeit einfach eine externe Grafikkarte bauen. Wie das funktioniert zeigt der Nutzer „Squinks“ aus dem Techinferno-Forum. Er hat sich ein externes Thunderbolt-Gehäuse geholt, dieses mit einem Watt-starken Netzteil und einer leistungsfähigen NVIDIA GeForce GTX 780 Ti versehen und das Gespann an sein Macbook Pro angeschlossen.

Zum Einsatz kamen dabei ein Sonnet Echo Express III-D, ein 450 Watt starkes Corsair-Netzteil und ein Gehäuse mit Thunderbolt-2-Anschluss. Auf dem Macbook Pro, das mit einem Intel Core i7-4850HQ, insgesamt 16 GB Arbeitsspeicher und einer 512 GB fassenden SSD ausgestattet war, installierte er mittels Bootcamp Windows 8.1 mit den neusten Treibern. Damit die Grafikkarte anschließend immerhin 80 bis 90 Prozent der üblichen Bildwiderholrate in Benchmarks auf den Monitor zeichnet, muss auch ein externer Monitor angeschlossen werden.

Damit erreicht das System in Call of Duty: Ghosts unter FullHD-Auflösung durchgehend 60 Bilder in der Sekunde, während im BioShock-Benchmark sogar über 100 Bilder in der Sekunde möglich sind. Im FireStrike-Benchmark bringt es der Testaufbau auf 8.807 Punkte.

Insgesamt ist das Setup aber alles andere als ein Schnäppchen: Alleine das Thunderbolt-Gehäuse schlägt mit rund 1.500 US-Dollar zu Buche – hinzu kommen die Grafikkarte, das Netzteil und natürlich das Notebook sowie ein externer Monitor.

Social Links

Kommentare (15)

#6
customavatars/avatar183273_1.gif
Registriert seit: 01.12.2012
Rheinhessische Schweiz
Kapitänleutnant
Beiträge: 2038
Ja okay habe jetzt von einem 2009er geredet. Das Late 2013 ist anscheinend besser. Da ist natürlich auch die TDP wesentlich geringer.
#7
customavatars/avatar135109_1.gif
Registriert seit: 24.05.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1697
das ruckelt selbst bei 140 fps sichtbar also die frame times müssen totaler müll sein oder die cam mit der aufgezeichnet wird.
#8
customavatars/avatar12804_1.gif
Registriert seit: 21.08.2004
Tirol/Wien
Hauptgefreiter
Beiträge: 163
http://geizhals.at/sonnet-echo-express-iii-d-thunderbolt-echo-exp3fd-a1008342.html

wie kommt ihr auf 1500 dollar, gibts für 960 euro beim cyberport.

Ich stelle mir gerade das Gehäuse mit einer guten Grafikkarte und einem Samsung U28D590D 4k vor. - Das wäre mal was.
#9
Registriert seit: 09.05.2014

Matrose
Beiträge: 2
Warum braucht der eigentlich ein zusätzliches 450W Netzteil? Das Gehäuse hat doch schon ein 300W NT drin. Wieviel Leistung braucht ne GTX 780Ti?
#10
customavatars/avatar189210_1.gif
Registriert seit: 27.02.2013
München
Admiral
Beiträge: 11493
sehr interessant!

wird unter OSX wohl nicht laufen, das schicke teil
#11
Registriert seit: 09.05.2014

Matrose
Beiträge: 2
Zitat webmi;22185815
wird unter OSX wohl nicht laufen, das schicke teil


Gibt glaube ich noch immer keine passenden Mavericks Treiber für die 700er Serie von Nvidia.
Von daher, ja läuft derzeit nur unter Windows.
#12
customavatars/avatar189210_1.gif
Registriert seit: 27.02.2013
München
Admiral
Beiträge: 11493
einen wakükreislauf würde ich noch dranbasteln, dann könnte ich den großen fast aufgeben :D
#13
customavatars/avatar12967_1.gif
Registriert seit: 28.08.2004
Radeberg (Bierstadt)
Moderator
Beiträge: 1641
Aber wozu das ganze, wenn man do h nen externen monitor braucht? Da kann ich mir auch gleich nen richtigen rechner hinstellen:-D
#14
customavatars/avatar202850_1.gif
Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 11760
Naja, das hier war ja nur ein Test um die Extremen aufzuzeigen. Sowas wird kaum jemand ind er Praxis machen :D
Wäre ich Besitzer eines NBs nur mit integrierter Graka (wegen Kompaktheit und Gewicht), könnte ich mir sehr gut vorstellen zuhause eine Graka der Leistungsregion 100-200Euro daran anzuschließen.
Natürlich nur wenn es erheblich günstigere Gehäsuse für sowas gibt. Wieso sind die so teuer?
#15
Registriert seit: 31.10.2006

Leutnant zur See
Beiträge: 1178
Mit dem Netzteil kann eine 280x betrieben werden, das ist doch schon sehr ordentlich und durch die Größe passt es direkt in den Rucksack für die LAN - Party
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Von ASUS bis ZOTAC: Vier Modelle der GeForce GTX 1050 Ti im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/NVIDIA-GTX1050TI-ROUNDUP/NVIDIA_GTX1050TI_4ER_ROUND_UP-TEASER

Seit Ende Oktober gibt es die aktuelle Pascal-Generation von NVIDIA auch für unter 200 Euro. Tatsächlich bekommt man hier nicht nur viel Leistung fürs Geld, sondern obendrein einen sehr effizienten 3D-Beschleuniger, wie unser Launch-Test zur NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti pünktlich zum Marktstart... [mehr]

AMD Radeon RX Vega 56 und Vega 64 im Undervolting-Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RADEON_RX_VEGA_64_56_TEST

Unser Test der Radeon RX Vega 64 und Vega 56 hat gezeigt: AMD liefert eine Leistung auf dem Niveau der GeForce GTX 1080 und GeForce GTX 1070, erkauft wird dies aber mit einer deutlich zu hohen Leistungsaufnahme. Derzeit hat AMD bei den Vega-Karten noch viele Baustellen, die vor allem den Treiber... [mehr]

AMD Radeon RX Vega 64 und RX Vega 56 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RADEON_RX_VEGA_64_56_TEST

Nun endlich ist es soweit: Was vor gut einem Jahr mit einer ersten Ankündigung begann und ab Ende 2016 konkret wurde, findet nun sein finales Ende in den ersten Tests der Radeon RX Vega 64 und RX Vega 56. AMD ist als einziger Konkurrent zu NVIDIA geradezu zum Erfolg verdonnert. Die Ansprüche an... [mehr]

Neun Modelle der GeForce GTX 1080 Ti im Test

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2017/GTX1080TI-LOGO

Wenn es nach AMD geht, wird NVIDIA mit der Radeon RX Vega bald Konkurrenz im High-End-Segment bekommen. Derzeit ist die Informationslage aber noch etwas undurchsichtig und so bleibt die GeForce GTX 1080 Ti erst einmal die schnellste Grafikkarte am Markt. Einige Modelle haben wir uns schon... [mehr]

ASUS ROG GeForce GTX 1080 Ti Strix OC im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2017/ASUS-ROG-GTX1080TI-STRIX-OC/ASUS_ROG_GEFORCE_GTX_1080_TI_STRIX_OC

Die Inno3D GeForce GTX 1080 Ti X3 Edition war eines der ersten Custom-Designs, welches wir in der Redaktion begrüßen und bereits ausführlich auf den Prüfstand stellen konnten. Während sie noch auf der Platine der Founders Edition basiert und lediglich ein eigenes Kühlsystem aufgeschnallt... [mehr]

Ab Werk die schnellste: ZOTAC GeForce GTX 1080 Ti AMP! Extreme Edition im Test

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2017/ZOTAC-GTX1080TI-EXTREME-LOGO

Einige Modelle der GeForce GTX 1080 Ti konnten wir uns ja bereits anschauen und damit lässt sich auch ein erster Eindruck zusammenfassen: Die GeForce GTX 1080 Ti ist in der Founders Edition eine gute Karte, die Custom-Modelle beschleunigen sie noch etwas und bieten zudem eine bessere und leisere... [mehr]