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CES 2014: Acer Chromebook C720P kurz ausprobiert

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acer2011Chromebooks kommen immer mehr in Schwung. Gerade in den USA erfreuen sich die kleinen „Cloud-Notebooks" im niedrigen Preissegment bis 300 US-Dollar einer großen Beliebtheit und erreichen bereits einen Marktanteil von rund 25 Prozent. Kein Wunder, dass auch Acer ein etwas größeres Stück vom Kuchen abhaben möchte. Entsprechend wurde nun im Vorfeld der CES 2014 das neue bzw. überarbeitete Chromebook C720P angekündigt, das künftig dem bereits im November vorgestellten C720 zur Seite steht. Die Unterschiede: Das C720P verfügt über ein Touchscreen-Display - bislang hat sich Google ein Touchdisplay einzig für sein Prestige-Chromebook Pixel vorbehalten. Da Chrome OS allerdings noch nicht wirklich auf die Touchbedienung ausgelegt ist, kann das berührungssensitive Display bislang nur eingeschränkt genutzt werden.

Vom Display einmal abgesehen unterscheidet sich das C720P technisch nicht von der Non-Touch-Version. Entsprechend kommt (wie beispielsweise auch beim Dell Chromebook 11) ein Intel Celeron 2995U zum Einsatz, der auf der „Haswell"-Architektur basiert und entsprechend lange Akkulaufzeiten von bis zu 7,5 Stunden ermöglichen soll. HP beispielsweise setzt bei seinem Chromebook 11 auf einen ARM-Prozessor. Als Massenspeicher gibt es eine 32 GB fassende SSD, während online zusätzlich 100 GB in Google Drive-Service über einen Zeitraum von 24 Monaten zur Verfügung stehen. Der Arbeitsspeicher beläuft sich auf 2 GB. Das Display bietet eine Diagonale von 11,6 Zoll und löst mit 1366x768 Bildpunkten auf, auch hier gibt es also keinen signifikanten Unterschied zur Chromebook-Konkurrenz in Form und HP und Dell. Wie man es von den Chromebooks gewöhnt ist, fühlte sich auch das C720P im Praxiseinsatz angenehm flott an.

Gleiches gilt im Übrigen auch für die Farbe des Kunststoff-Gehäuses, denn Weiß ist im Google-Lager ohne Frage die Farbe der Saison. Die Verarbeitungsqualität lag bei unserem Vorab-Gerät auf einem ordentlichen Level, gerade der Materialgüte merkt man aber doch an, dass es sich um Gerät der Einsteigerklasse handelt.

Alles in allem ist das Acer C720P im (bezahlbaren) Chromebook-Portfolio damit als Investition in die Zukunft anzusehen, denn noch bietet der Touchscreen kaum Vorteile, das wird sich in der Zukunft vermutlich aber ändern.

 

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