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Computex 2012: ASUS Transformer Tablet 600 mit Windows RT ausprobiert

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windows8Bereits am Vortag der Computex 2012 präsentierte ASUS zwei neue Tablets, eines davon war das Transformer Tablet 600 mit Tegra-3-Prozessor und Windows RT. Windows 8 wurde vor genau einer Woche als Release Preview freigegeben und soll im Herbst diesen Jahres erscheinen. Mit dieser Version kann man sich bereits einen ersten Eindruck auf x86-Systemen machen, Windows RT allerdings ist auf den Einsatz auf ARM-Prozessoren ausgelegt und derzeit noch nicht verfügbar. Somit kann man sich aktuell auch noch keinen Eindruck davon verschaffen. Später soll es auch nur zusammen mit der Hardware verkauft werden und wird nicht einzeln erhältlich sein.

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Auf der Computex konnten wir uns bei NVIDIA einen Eindruck vom ASUS Transformer Tablet 600 sowie Windows RT verschaffen. Auf Eingaben über das Touch-Display reagiert das Windows recht zeitnah, eine kleine Verzögerung ist aber noch immer spürbar. Mit dem sogenannten Input-Lag hat aber auch Android zu kämpfen. Die Animationen der Metro-Oberfläche laufen aber bereits sehr flüssig und geben keinen Grund zur Kritik. Bilder werden auf dem 10"-Display mit einer Auflösung von 1366x768 Pixel ebenso flüssig dargestellt wie Videos. Das Multitasking von Windows RT erlaubt es auch, zwei Programme nebeneinander laufen zu lassen. Auch hier sahen wir keinerlei Performance-Engpässe bei der Betrachtung von Videos und einem gleichzeitig offenem Browser-Fenster.

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Für NVIDIA ist das Transformer Tablet 600 und die ähnlichen Vertreter von Samsung und Acer aber kein Tablet oder Notebook, sondern ein Hybrid - eine komplett neue Geräteklasse. Aus diesem Grund bietet es mit Windows RT als Basis auch die Möglichkeiten aus beiden Welten. Zum einen ist es ein reines Tablet mit Touch-Eingabe und zum anderen ein Notebook mit Tastatur, zahlreichen Anschlüssen und der Unterstützung für USB-Geräte und vieles weitere.

Auf technischer Basis bietet Windows RT den vollen Support der Tegra-3-Plattform. Dazu gehört auch, dass Verwendung vom 5. Kern, dem Companion Core gemacht wird. Dieser kommt immer dann zum Einsatz, wenn weniger rechenintensive Anwendungen laufen oder sich das Geräte im Standby befindet. Der niedrige Stromverbrauch ist auch bei der Laufzeit spürbar. NVIDIA gibt diese mit bis zu 20 Stunden an - natürlich nur, wenn das Tastatur-Dock verwendet wird.

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