> > > > Eizo Prominence CG3145: Profimonitor mit 1.000.000:1 Kontrastverhältnis

Eizo Prominence CG3145: Profimonitor mit 1.000.000:1 Kontrastverhältnis

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Eizo hat mit dem Prominence CG3145 einen neuen Profi-Monitor vorgestellt. Der Monitor kommt auf eine Diagonale von 31,1 Zoll und löst dabei mit 4.096 x 2.160 Bildpunkten auf. Neben einer hohen Bildqualität soll der Bildschirm vor allem mit einer hohen Helligkeit punkten. Laut dem Datenblatt erreicht das verbbaute LCD-Panel 1.000 cd/m², woraus sich auch gleichzeitig der hohe typische Kontrast von 1.000.000:1 ergibt.

Um bei der hohen Helligkeit trotzdem auch dunkle Bereiche einwandfrei darstellen zu können, wird Eizo dem Monitor HDR spendierten. Dabei greift das Unternehmen weder auf die meist genutzte Technik Auto Brightness Limiter (ABL), noch auf Local Backlight Dimming zurück. Laut Eizo würden beide Techniken zu viele Nachteile bieten und damit die Bildqualität negativ beeinflussen. Weitere Details hat Eizo bei seiner HDR-Lösung allerdings nicht verraten. Somit ist nicht bekannt, welche Technik nun beim Prominence CG3145 zum Einsatz kommt. Es ist lediglich bekannt, dass Eizo für HDR die beiden Gamma-Kurven HLG (Hybrid Log-Gamma) und die PQ (Perceptual Quantization) kombinieren wird. Bei den Farben nennt Eizo die Abdeckung des DCI-P3-Farbraums zu 98 % und somit muss der Käufer auch bei den dargestellten Farben nur wenige Kompromisse in Kauf nehmen.

Als Anschlüsse werden insgesamt zweimal HDMI sowie zwei DisplayPorts genannt. Die Entwicklung des Prominence CG3145 ist noch nicht ganz abgeschlossen und deshalb wird der Monitor auch erst Ende 2017 erscheinen. Einen Preis nannte der Hersteller ebenfalls noch nicht.

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Kommentare (7)

#1
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Sehr wahrscheinlich sitzt da zur präziseren Helligkeitssteuerung eine zweite Matrix zwischen Backlight und den Primärpixeln, ähnlich wie Panasonic es gemacht hat. Anders kann LCD Technologie doch niemals solche Kontrastwerte erreichen, schon gar nicht IPS. Eizo macht jedenfalls keine Scherze, kann mir nicht vorstellen, dass das nur Marketinggeblubber á la Dell ist.
#2
Registriert seit: 24.05.2012
Ilmenau
Korvettenkapitän
Beiträge: 2362
Da die normalen Monitore von Eizo schon ein kleines Vermögen kosten, wird dieser hier wohl bei 8000€ aufwärts losgehen.

Verstehe nicht, warum sie nicht gleich auf OLED setzen.
Der Stromverbrauch muss ja auch irrsinnig hoch sein, die LEDs müssen ja massiv heller leuchten
#3
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Zitat L0rd_Helmchen;25482841
Sehr wahrscheinlich sitzt da zur präziseren Helligkeitssteuerung eine zweite Matrix zwischen Backlight und den Primärpixeln, ähnlich wie Panasonic es gemacht hat.


Vor allem noch dazu die 1000nits Helligkeit.
#4
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Registriert seit: 01.01.2007
Exil
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Zitat SynergyCore;25483013
Da die normalen Monitore von Eizo schon ein kleines Vermögen kosten, wird dieser hier wohl bei 8000€ aufwärts losgehen.

Verstehe nicht, warum sie nicht gleich auf OLED setzen.
Der Stromverbrauch muss ja auch irrsinnig hoch sein, die LEDs müssen ja massiv heller leuchten
Naja gut, einen Referenzmonitor mit OLED und HDR gibt es ja schon länger, nur sind die 35.000€ die du für einen Sony X300 hinlegst halt schon nochmal eine Hausnummer weiter. Vielleicht plant Eizo den als Nischenlösung für Leute, die sich einen solchen Referenzmonitor nach dem Motto "zwar schweineteuer aber sinnvoll für die Arbeit" leisten können/wollen, aber nicht bereit sind unendlich viel auszugeben. Es gibt da ja durchaus noch Abstufungen, nicht jeder arbeitet in Hollywood wo die X300er an jeder Ecke rumstehen.
#5
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Registriert seit: 27.03.2008

Vizeadmiral
Beiträge: 7784
Ist schon länger bekannt, nur Modelle wurden noch nicht vorgestellt. Eizo ist für den Privatgebrauch sowieso ziemlich uninteressant. Die Technik stammt von Panasonic.

Panasonic attackiert OLEDs mit kontraststarkem IPS-Display | heise online

Stromverbrauch dürfte astronomisch hoch ausfallen, ich freue mich trotzdem vorsichtig auf Geräte in 32/40" unter 1000€.
#6
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Registriert seit: 22.06.2013
Berlin
Stabsgefreiter
Beiträge: 384
Ähnlich wie bei Speicherchips gibt es nur 3-4 Hersteller die wirklich Monitore komplett aus eigener Fertigung bauen.
Eizo stellt selbst keine Pannels her, selektiert allerdings für die "Profimonitoren" fehlerlose pannels vor. In einem 2000 € CG 277 sind LM270WQ3 -pannels von LG verbaut, die auf dem Großmarkt schätzungsweise 250 $/Stück oder weniger kosten.

Die Aussage "nur wenige Kompromisse in Kauf nehmen" scheint mir angesichts des absehbaren Preises für die "Profimonitore" von Eizo verniedlichend.
Eine Vervierfachung des Kaufpreises gegenüber einem normalen Monitor, wie z.B beim aktuellen Topmodel CG 277 (mit demselben (Fremd-)Pannel wie in 500€-Monitoren), ist zwar tatsächlich nur einer, aber denn doch ein ziemlich harter "Kompromiss".

Angesichts der Preise für 32" OLed's kann man ja schonmal mit dem gewohnten Eizo-Profi-Faktor (x4) rechnen. Dann werden wohl bald etwa ~4000-6000 € für einen "Profimonitor" aufgerufen. (Web-)Designer und Bildbearbeiter, die was auf sich halten und so ein Teil haben müssen, werden wohl ihre Bearbeitungspauschalen markant erhöhen müssen.
#7
customavatars/avatar184868_1.gif
Registriert seit: 18.12.2012

Gefreiter
Beiträge: 38
Vergisst nicht den Support den Eizo bietet.
Bei einem Defekt oder ähnlichem reicht ein Supportticket und nachfolgender Anruf, daraufhin, höchstens 1 - 2 Wochen später, erscheint ein Techniker einer Zweitfirma, beim angegebenem Ort und nimmt den Monitor mit; als Ausgleich gibt es das gleiche Modell der Reihe als Leihgerät, bis das reparierte oder ausgetauschte Gerät wieder geliefert wird.
Dieser Support für fünf Jahre.
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