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ASRock will auch den Skylake-Xeons Flügel verleihen

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asrock logo 2010ASRock scheint es in letzter Zeit besonders darauf anzulegen, im Interesse der Nutzer einige Intel-Restriktionen zu umgehen. So schaltet ASRock SKY OC das BCLK-Übertakten von Skylake-Prozessoren frei, während einige C232-Mainboards die Intel-Xeon-E3-1200-v5-Prozessoren für Privatanwender interessant machen. Im nächsten Schritt soll praktisch beides miteinander verbunden werden – ASRock möchte das Übertakten der Skylake-Xeons ermöglichen.

So berichtet es zumindest techspot.com in einem Bericht. Wie bei den Desktop-Prozessoren mit fixem Multiplikator verhindert Intel auch bei den Xeon-Prozessoren das Übertakten. ASRock soll es aber gelungen sein, diese Einschränkungen durch Anpassungen im BIOS zu umgehen. Aktuell wird das OC-Feature von ASRock noch intern getestet, es soll aber möglichst zeitnah veröffentlicht werden. Für welche Mainboards ein entsprechendes BIOS-Update kommen wird, ist noch nicht genau klar. Es darf aber vermutet werden, dass die erwähnten C232-Platinen mit einem entsprechenden Update versorgt und dadurch noch einmal deutlich attraktiver gemacht werden.

alles

Wie attraktiv, zeigen erste OC-Ergebnisse von ASRock selbst. So konnte ein Xeon E3-1220v5 von 3 auf 4,5 GHz übertaktet werden. Ein doch ganz beachtliches OC-Ergebnis von glatten 50 %. Aus dem eher gemächlich getakteten Workstation-Prozessor wird so eine leistungsstarke Performance-CPU, die im Vergleich mit aktuellen Core i5-Modellen auch noch über 2 MB mehr Cache verfügt. Die fehlende integrierte Grafik werden gerade Spieler leicht verschmerzen können – vor allem weil der Xeon E3-1220v5 bei einem Preis von 225 Euro preislich durchaus attraktiv ist. In die Rechnung müsste man allerdings auch noch die Mainboardpreise einbeziehen. Das einzige bisher gelistete C232-Mainboard von ASRock, das E3V5 WS, soll 399 Euro kosten. Das Fatal1ty E3V5 Performance Gaming/OC dürfte günstiger werden, noch ist der Kaufpreis aber unbekannt.

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Kommentare (4)

#1
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Registriert seit: 01.01.2015
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Fregattenkapitän
Beiträge: 2672
Lohnt sich das überhaupt bei den Mainboard-preisen?
Ich sehe da keinen wirklich Vorteil, wenn der Endpreis für das System nicht günstiger ist.
Außerdem glaube ich nicht das Intel das so durchgehen lassen wird, das ganze ist sicher auch ein Vertragsbruch der Mainboard-Hersteller, Intel kann spätestens wenn die Hersteller neue Chipsätze wollen einfach nein sagen und die Mainboard-Hersteller machen kein Geschäft mehr, das will keiner.
#2
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Registriert seit: 02.12.2013

Korvettenkapitän
Beiträge: 2537
Naja aktuell lohnt sich das nicht, aber wenn die Mainboards der 100€ Klasse verfügbar sind siehts anders aus. (ich glaube da war was von 120 und 130€ von MSI und Gigabyte)

Und ja auf längere Sicht bringt Intel mit Sicherheit ein Micro-Update so wie es auch mit MCE bei den 1230 war. Was aber mit alten BIOS Versionen noch funktioniert, beim 1231 hat man das erfolgreich unterbunden.
#3
Registriert seit: 03.09.2015

Stabsgefreiter
Beiträge: 309
Naja, das große Geschäft wird Intel dadurch kaum entgehen. "Klassische" Xeon-Käufer, also Firmenkunden, interessieren sich 0,0 für OC und viel mehr für Stabilität und Zuverlässigkeit. Und das große Schnäppchen sind die Boards wie gesagt auch nicht. Also wieder mal was für die Freaks (wie hier). Die Segmentierung finde ich ehrlich gesagt etwas schade, nach der Rowhammer-Geschichte und mit stetig wachsender Speicherbestückung hätte eigentlich auch der Normalo-Desktop so langsam mal ECC-Speicher verdient gehabt.

Das Abit BP6 war seinerzeit schon 'ne andere Hausnummer...
#4
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Registriert seit: 10.07.2013

Kapitän zur See
Beiträge: 3789
Hoal die Waldfee, fehlt nur noch, dass sich ein Xeon 1231V3 auf einem B85 Board ocen lässt :D
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