> > > > Neu von ASRock: Das "FM2A88X+ Killer" und das "FM2A78M-ITX+"

Neu von ASRock: Das "FM2A88X+ Killer" und das "FM2A78M-ITX+"

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

asrock logo 2010Neben dem neu vorgestellten "990FX Killer" hat ASRock auch für den Sockel FM2+ zwei neue Produkte ins Sortiment aufgenommen, darunter das "FM2A88X+ Killer" sowie das"FM2A78M-ITX+". Die erste Platine stammt daher ganz klar aus der Fatal1ty-Serie, wurde im ATX-Format designt und hat zahlreiche Gaming-Features verpasst bekommen, wie z.B. den Qualcomm-Killer-E2201-Netzwerkcontroller sowie eine Realtek-ALC1150-SPU mit Kopfhörerverstärker (bis 600 Ohm). Als Chipsatz wurde dabei natürlich auch gleich der große A88X-Chip verlötet. Bestehende Sockel-FM2-APUs und die kommenden Kaveri-APUs im Sockel FM2+-Package werden von einem 4+2-Power-Design angetrieben. Die Platine kann dabei insgesamt 64 GB an Arbeitsspeicher aufnehmen.

Zu den weiteren Anschlussmöglichkeiten gehören insgesamt sechs USB-3.0-Anschlüsse (vier am I/O-Panel, zwei per Header), zehn USB-2.0-Schnittstellen (vier am I/O-Panel und sechs über drei Header) sowie acht SATA-6G-Ports. ASRock hat zusätzlich zwei PCIe-x16-Slots verlötet, einer als PCIe-3.0-Version (PCIe 3.0 nur mit einer Sockel FM2+-APU) mit 16 Lanes und der andere als PCIe-2.0-Version mit vier angebundenen Lanes. Dadurch ist diese Platine auch für ein 2-Way-CrossFireX-Gespann vorbereitet. Davon ab befinden sich aber auch noch zwei PCIe-2.0-x1- und drei PCI-Slots auf dem Printed-Circuit-Board. Um die iGPU nutzen zu können, wurde jeweils ein VGA-, DVI- und HDMI-Grafikausgang angebracht.

Das ASRock FM2A78M-ITX+ als kompakte Mini-ITX-Platine

Für das platzsparende Mini-ITX-Format haben die Taiwaner das neue FM2A78M-ITX+ im Angebot, welches ersichtlich auf dem A78-Chipsatz basiert. Auf das kleine PCB geschafft haben es zwei DIMM-Slots, die alleine eine Kapazität von 32 GB verkraften. Genau wie beim bereits beschriebenen "FM2A88X+ Killer" werden die installierten APUs von einem 4+2-Phasen-Design mit Strom versorgt. An USB-Schnittstellen sind insgesamt vier USB-3.0- (zwei am I/O-Panel, zwei per Header) und sechs USB-2.0-Schnittstellen (zwei am I/O-Panel, vier per Header) verfügbar. Ebenfalls über das I/O-Panel zugänglich sind jeweils ein VGA-, DVI- und HDMI-Grafikausgang. Als kleine Besonderheit wurde ein HDMI-in-Anschluss verlötet. Die LAN-Buchse arbeitet dabei mit dem Qualcomm Atheros AR8171 zusammen. Für die Audio-Wiedergabe hält sich der Realtek ALC1150 bereit.

Als einziger Erweiterungsslot befindet sich ein PCIe-3.0-Slot auf dem Mini-ITX-Board. Dadurch kann das System beispielsweise auch mit einer dedizierten Grafikkarte ausgestattet werden. Durch die sechs SATA-6G-Ports können jede Menge Storage-Devices angeschlossen werden. Beide Platinen sind derweil noch nicht gelistet, sodass auch noch keine Preise bekannt sind.

In der folgenden Tabelle sind die technischen Eigenschaften der beiden Boards übersichtlich aufgelistet:

 ASRock FM2A88X+ KillerASRock FM2A78M-ITX+
Mainboard-Format ATX Mini-ITX
CPU/APU-Sockel Sockel FM2+ Sockel FM2+
Chipsatz AMD A88X AMD A78
Speicherbänke, Typ und Kapazität 4x DDR3 (Dual-Channel), max. 64 GB 2x DDR3 (Dual-Channel), max. 32 GB
SLI / CrossFire 2-Way-CrossFireX -
PCI-Express-Slots 1x PCIe 3.0 x16 (x16), 1x PCIe 2.0 x16 (x4), 2x PCIe 2.0 x1 1x PCIe 3.0 x16 (x16)
PCI-Slots 3x PCI -
Serial-ATA-, SAS- und ATA-Controller 8x SATA 6G 6x SATA 6G
USB 6x USB 3.0 (vier hinten, zwei Front)
10x USB 2.0 (vier hinten, sechs Front)
4x USB 3.0 (zwei hinten, zwei Front)
6x USB 2.0 (zwei hinten, vier Front)
Grafikschnittstellen 1x VGA, 1x DVI, 1x HDMI 1x VGA, 1x DVI, 1x HDMI, 1x HDMI-in
LAN 1x Qualcomm Atheros Killer E2201 1x Qualcomm Atheros AR8171
Audio 8-Channel Realtek ALC1150 + TI5532 Kopfhörerverstärker 8-Channel Realtek ALC1150

Social Links

Kommentare (9)

#1
customavatars/avatar90867_1.gif
Registriert seit: 04.05.2008
MO
Hauptgefreiter
Beiträge: 229
Warum bestückt man das FM2A88X+ Killer board mit 3xPCI?? Einer würde doch vollkommen reichen. Ich persönlich brauche gar keinen.
#2
customavatars/avatar139847_1.gif
Registriert seit: 02.09.2010
Bergisch Gladbach
Vizeadmiral
Beiträge: 6419
Tja für leute die CrossfireX Fahren möchten :shot:
#3
customavatars/avatar90867_1.gif
Registriert seit: 04.05.2008
MO
Hauptgefreiter
Beiträge: 229
16xPCIe 3.0 + 4xPCIe 2.0 :fresse:
#4
customavatars/avatar24005_1.gif
Registriert seit: 17.06.2005

Oberbootsmann
Beiträge: 911
Jo, das FM2A78M-ITX+ ist ja nur ne abgespeckte Variante vom FM2A88X-ITX+, wobei ich mich frage warum man da noch was abspecken mußte. Das FM2A88X-ITX+ kostet schon unter €100 und hat WiFi inklusive.

Noch eine bessere ITX-Option ist das neue Gigabyte GA-F2A88XN-WIFI, welches nochmal €10 billiger ist als das AsRock.

Die PCI-Slots auf dem FM2A88X+ Killer mag verstehen wer will. Ich kenne kaum jemand der noch PCI-Karten verwendet, und wenn, dann mit Sicherheit nicht auf einem Mainboard für Gamer mit multiplen PCIe 3.0 Slots und aufwändigerem onboard-Sound etc, sondern dann eher auf einer Workstation-Platine.

Aber naja, Ich verstehe sowieso den Sinn der meisten Mainboards nicht. 4x ATX-Variante (Gamer, Workstation, Mainstream, Budget), 3x µATX (Gamer, Mainstream, Budget) und 2x ITX (HighEnd + LowEnd-Chipsatz) würde völlig ausreichen und den Markt wesentlich übersichtlicher machen.
#5
Registriert seit: 09.03.2008
Schweinfurt
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 438
jrs: nicht für jeden sind 100€ "nichts". Aktuell kostet das 88X 86€, wenn das abgespeckte 50€ kostet wäre das schon nett.
#6
customavatars/avatar38573_1.gif
Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 29235
Zitat digitalbath;21570310
Warum bestückt man das FM2A88X+ Killer board mit 3xPCI?? Einer würde doch vollkommen reichen. Ich persönlich brauche gar keinen.

Zitat digitalbath;21570512
16xPCIe 3.0 + 4xPCIe 2.0 :fresse:

Und das ist auch schon die Erklärung. Da man bei der Plattform nur eine begrenzte Anzahl PCIe Lanes zur Verfügung hat, muss der Hersteller sich entscheiden, ob er die Lanes statisch anbinden will oder dynamisch zuweisen. ASRock hat sich für die Low Budget Variante entschieden. Damit ist der primäre PEG mit den Lanes der APU und alles andere am Chipsatz angebunden. Aber damit gab es nicht genug Lanes, um neben dem zweiten PEG(x4) und den beiden PCI 2.0 x1 noch weitere PCIe-Slots im Layout unterzubringen. Die drei PCI Steckplätze teilen sich dagegen eine einzelne Lane.
#7
customavatars/avatar90867_1.gif
Registriert seit: 04.05.2008
MO
Hauptgefreiter
Beiträge: 229
Zitat emissary42;21571645
Und das ist auch schon die Erklärung. Da man bei der Plattform nur eine begrenzte Anzahl PCIe Lanes zur Verfügung hat, muss der Hersteller sich entscheiden, ob er die Lanes statisch anbinden will oder dynamisch zuweisen. ASRock hat sich für die Low Budget Variante entschieden. Damit ist der primäre PEG mit den Lanes der APU und alles andere am Chipsatz angebunden. Aber damit gab es nicht genug Lanes, um neben dem zweiten PEG(x4) und den beiden PCI 2.0 x1 noch weitere PCIe-Slots im Layout unterzubringen. Die drei PCI Steckplätze teilen sich dagegen eine einzelne Lane.


Ahh, das habe ich mir schon gedacht. Ich behaupte mal es wäre praxisnaher die 4 Lanes auf 4 Stück 1xPCIe 2.0 zu verteilen, oder nicht? 16xPCIe3.0 und 4xPCIe 2.0 ist ein Verhältnis von 8:1.

Ist es denn möglich die 16xPCIe 3.0 im Crossfire auf 2x8 PCIe 3.0 zu verteilen?? Das würde doch mehr Sinn ergeben.
#8
customavatars/avatar38573_1.gif
Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 29235
Ja natürlich ist es möglich, mit den CPU-Lanes auch zwei Slots dynamisch 16+0 und 8+8 anzubinden. Das wird bei den meisten anderen AMD A88X Modellen ja auch so gemacht. Aber dafür bräuchte man natürlich vier zusätzliche PCIe Switches und ein paar mehr Leiterbahnen im PCB, die das Board in der Fertigung teurer machen würden.
#9
customavatars/avatar90867_1.gif
Registriert seit: 04.05.2008
MO
Hauptgefreiter
Beiträge: 229
Zitat emissary42;21572528
Ja natürlich ist es möglich, mit den CPU-Lanes auch zwei Slots dynamisch 16+0 und 8+8 anzubinden. Das wird bei den meisten anderen AMD A88X Modellen ja auch so gemacht. Aber dafür bräuchte man natürlich vier zusätzliche PCIe Switches und ein paar mehr Leiterbahnen im PCB, die das Board in der Fertigung teurer machen würden.


Okay, danke!
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

ASUS Maximus IX Formula im Test - Großzügige Ausstattung trifft auf ROG-Armor...

Logo von IMAGES/STORIES/NEWSBILDER/MNIEDERSTEBERG/ARTIKEL_2016/ASUS_MAXIMUS_IX_FORMULA/ARTIKEL_ASUS_MAXIMUS_IX_FORMULA_004_LOGO

Und die Kaby-Lake-Reise geht nun in die zweite Runde. Mit dem Launch der mittlerweile siebten Core-Generation wurde von uns mit dem Gigabyte GA-Z270X-Gaming 7 das erste Z270-Mainboard auf Herz und Nieren untersucht. Aber nicht nur Gigabyte hat sich für die Kaby-Lake-Veröffentlichung vorbereitet.... [mehr]

Gigabyte GA-Z270X-Gaming 7 im Test - Nächste Generation mit neuem...

Logo von IMAGES/STORIES/NEWSBILDER/MNIEDERSTEBERG/ARTIKEL_2016/GIGABYTE_GA_Z270X_GAMING7/ARTIKEL_GIGABYTE_Z270X_GAMING7_004_LOGO

Auf ein Neues! Soeben wurde die Kaby-Lake-Plattform von Intel offiziell gelauncht. Mit im Gepäck sind jedoch nicht nur neue Prozessoren wie der Core i7-7700K (Hardwareluxx-Test) der mittlerweile siebten Core-Generation, sondern außerdem neue Chipsätze der Intel-200-Serie. Das Flaggschiff der... [mehr]

MSI Z270 Gaming M7 im Test - High-End-Platine mit vielen...

Logo von IMAGES/STORIES/NEWSBILDER/MNIEDERSTEBERG/ARTIKEL_2017/ARTIKEL_MSI_Z270_GAMING_M7_004_LOGO

Einer der vier renommierten Mainboard-Hersteller fehlt natürlich noch in den Reihen der neuen Mainboardtests mit Intels Z270-Chipsatz: MSI. Der Hersteller mit Sitz in Taiwan hat auf der CES 2017 in Las Vegas das umfangreiche Mainboard-Lineup mit der Intel-200-Chipsatzserie vorgestellt. Ganze 36... [mehr]

ASRock Z270 Killer SLI im Test - Sehr gute Effizienz dank moderater Ausstattung

Logo von IMAGES/STORIES/NEWSBILDER/MNIEDERSTEBERG/ARTIKEL_2016/ASROCK_Z270_KILLER_SLI/ARTIKEL_ASROCK_Z270_KILLER_SLI_004_LOGO

Auch im gerade begonnenen Jahr 2017 gehört ASRock weiterhin zu den renommiertesten Mainboard-Herstellern. Für die neuen Intel-Kaby-Lake-Prozessoren hat ASRock auch so einige Platinen vorbereitet. Da nicht jeder Aufrüster eine üppige Ausstattung als Voraussetzung nennt, kann das Z270 Killer SLI... [mehr]

ASUS Prime Z270-A im Test - Das Flaggschiff mit sehr guter Effizienz

Logo von IMAGES/STORIES/NEWSBILDER/MNIEDERSTEBERG/ARTIKEL_2017/ARTIKEL_ASUS_PRIME_Z270_A_004_LOGO

Bei manchem Unternehmen kommt es vor, dass bekannte Produktlinien mit der Zeit umbenannt werden, um frischen Wind hineinzubringen. Darum wird aus Signature nun Prime. Mit dem Prime Z270-A schauen wir uns den ersten Vertreter der Serie an. Wie gut sich die neue Z270-Platine verkaufen kann, erfahrt... [mehr]

MSI X99A Workstation im Test - Profi-Platine mit ECC-RDIMM-Unterstützung

Logo von IMAGES/STORIES/NEWSBILDER/MNIEDERSTEBERG/ARTIKEL_2016/MSI_X99A_WORKSTATION/ARTIKEL_MSI_X99A_WORKSTATION_004_LOGO

Bei der unbestrittenen Übermacht der fürs Gaming ausgelegten Mainboards sorgt beispielsweise ein Workstation-Mainboard für eine gelungene Abwechslung. Denn nicht jeder Hardware-Interessent ist an einem Gaming-Unterbau mit Killer-LAN oder LED-Beleuchtung interessiert, sondern legt mehr Wert auf... [mehr]