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Computex 2013: 28 Mainboards bei Gigabyte

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gigabyte2Farbenfroh waren Gigabyte-Mainboards schon immer: Während der Computex 2013 präsentierte der Hersteller im Taipei 101 eine ganze Reihe neuer Hauptplatinen für Intels „Haswell“-Prozessoren (Zum Hardwareluxx-Test), die erst zu Beginn der Woche offiziell an den Start gingen. Von den farblichen Spielereien vergangener Mainboards bleiben die neuen H-, Z-, Q- und B87-Vertreter verschont -zumindest innerhalb der verschiedenen Serien setzt man aber farblich eigene Akzente. An erster Front sollen die Vertreter der G1.Sniper-Reihe segeln.

Die neuen Flaggschiffe sind hier das Gigabyte G1.Sniper 5 und das G1.Sniper M5. Während Ersteres im üblichen ATX-Standard auf den Markt kommt, ist das M5 im wahrsten Sinne des Wortes der kleine Bruder. Das G1.Sniper setzt auf den Micro-ATX-Formfaktor. Aufgrund des geringeren Platzes auf der Platine, fallen der ein oder andere Anschluss und PCI-Express-Slot weg. Übrig geblieben sind ein PCIe-x1-Steckplatz, immerhin noch drei Grafikkarten-Slots, sechs SATA-Ports und vier USB-3.0- sowie zwei USB-2.0-Schnittstellen. Für die integrierte Grafiklösung der „Haswell“-CPU stehen zwei HDMI-Anschlüsse und ein DisplayPort-Ausgang zur Verfügung. Auch ein älterer PS2-Anschluss hat es auf das Mainboard geschafft.

Das Gigabyte G1.Sniper bietet einen Grafikkarten-Slot mehr, nimmt insgesamt drei PCIe-x1-Steckkarten auf und kommt mit bis zu zehn SATA-Laufwerken zurecht. Die Zahl der möglichen USB-3.0-Ports steigt auf sechs, während sich bei den Grafikkarten-Ausgängen nichts weiter getan hat. Freunde von Wasserkühlung können sich freuen: Die ATX-Version des Gigabyte G1.Sniper hält passende Anschlüsse im Heatpipe-System bereit.

Beide Mainboards der G1.Sniper-Reihe setzten auf hochwertige Bauteile der Ultra-Durable-V-Plus-Reihe und besitzen jeweils einen Atheros-Killer-Netzwerkprozessor, der bei Onlinespielen dank Priorisierung der Daten für einen niedrigeren Ping sorgen soll. Mit „Amp-Up“ hält zudem ein neues Feature seinen Einzug. „Amp-Up“ soll die Qualität des Onboard-Sounds auf ein neues Level bringen. Hierfür kann optional ein höherwertiger als der, der bereits ab Werk verbaute Verstäker, erworben werden und sich direkt auf dem Mainboard austauschen. Zudem dient ein Creative-Sound-Core-3D-Chip als Basis.

Ebenfalls eine besondere Erwähnung wert, ist das Gigabyte GA-Z87N WiFi. Auch dieses nimmt in seinem Sockel LGA1150 aktuelle „Haswell“-Prozessoren auf, bietet sich dank seines Minit-ITX-Standards aber vor allem für kleine Wohnzimmer- und HTPCs an. Die Platine misst gerade einmal 17x17 cm. Zwar konnte Intel die Leistung seiner „Haswell“-Prozessoren um den Faktor 1,5 steigern, doch kommen Gamer nicht um eine deutlich leistungsfähigere Grafikkarte herum. Diese lässt sich dank des PCI-Express-x16-Slots einplanen. Weitere Steckplätze für PCIe-Karten sind dann aber schon nicht mehr vorhanden. Aktuelle Standards wie SATA III oder USB 3.0 sind aber mit von der Partie. Arbeitsspeicher lässt sich in den zwei dafür vorgesehenen Speicherbänken verbauen, Wireless-LAN und Bluetooth 4.0 sind ebenfalls bereits an Bord. Auch zwei UEFI-Chips und Dual-LAN haben ihren Weg gefunden. 

Ansonsten gab es zahlreiche neue Intel- und AMD-Mainboards der üblichen OC- und DU-Reihen im 36. Stock des Taipei 101 zu bestaunen.