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ASUS äußert sich zum möglichen Ende gesockelter Intel-CPUs

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asusEnde November kursierte die Meldung, dass Intel Desktop-Prozessoren in Zukunft nur noch verlötet (BGA) anbieten und dem Land Grid Array (LGA) den Rücken zukehren könnte. Ein CPU-Update wäre nicht mehr möglich, für PC-Schrauber ist das also ein ziemliches Schreckensszenario. Intel versuchte, die Wogen mit einem Statement zu glätten. Das Unternehmen würde dem LGA-Package auf absehbare Zeit treu bleiben. Gleichzeitig wurde aber auch geäußert, dass Intel nicht Stellung zu langfristiger Planung beziehen wird.

Zumindest die Mainboard-Industrie scheint es durchaus für denkbar zu halten, dass Intel auch für normale Desktop-Prozessoren von LGA auf BGA umsteigt. Der Vice President und General Manager of Motherboard/Desktop Business, Joe Hsieh, hat sich gegenüber DigiTimes zu dieser Perspektive geäußert. Er zeigte sich zwar zuversichtlich, dass Intel eine Strategie verfolgen wird, bei der auch weiterhin Prozessoren ausgetauscht werden können. Joe Hsieh hält den Wechsel auf BGA aber durchaus für möglich. Er ist allerdings zuversichtlich, dass die Mainboardhersteller damit umgehen könnten und die Mainboardindustrie überleben würde.

asus lga ende

Joe Hsieh, Vice President und General Manager of Motherboard/Desktop Business bei ASUS

Dass sich ein ASUS-Verantwortlicher auch nach dem (nicht wirklich klaren) Intel-Dementi noch zum LGA-Ende äußert, deutet zumindest darauf hin, dass die Industrie die entsprechenden Gerüchte ernst nimmt.

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Kommentare (15)

#6
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Vizeadmiral
Beiträge: 8052
Das wird wenn dann eh nur im low-end, HTPC und fertig PC Bereich passieren, nicht im Server und "X79" Workstation/Enthusiasten Bereich.
#7
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Bootsmann
Beiträge: 516
Schön dass sich Windows anscheinend auch auf der ARM-Plattform kompilieren lässt (siehe Windows RT). Auch Apple macht seine Versuche. Wenn sich jetzt ein Monopolist aus einem Teilbereich selbst verabschieden möchte - nur zu ;)
#8
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Hamburg Germany
Vizeadmiral
Beiträge: 6146
Ja dann würde ich direkt bei AMD landen, eine CPU die ich nicht angrabbeln kann ist nichts für mich hehe
#9
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Registriert seit: 12.02.2011
Baden Württemberg
Fregattenkapitän
Beiträge: 2946
Zitat Hardy Hardcore;19916392
Ja dann würde ich direkt bei AMD landen, eine CPU die ich nicht angrabbeln kann ist nichts für mich hehe

du kannst sie am mainboard verlötet auch angrabbeln? :stupid:

Ich finde dieses "Welle machen" über dieses Thema ohnehin dämlich. Das wird so nie passieren, das wissen die Hersteller selber.

Kauft man sich ein mainboard in der Preisregion von 200-300€ mit einer verlöteten CPU von nochmals 200-400€, geht der USB Port kaputt und der Hersteller soll nun auch die Kosten der CPU, welche sie zur Produktion des boards einkaufen mussten, tragen? Wie soll das denn bitte funktionieren.. da würde ein Boardhersteller nach dem anderen Pleite gehen.

Viele boards würden in den Regalen verstauben, nicht weil die CPU dran schuld ist (oder doch, weil sie längst wieder überholt ist), sondern weil andere Hersteller einfach das bessere gesamtkonzept zum besseren Preis bieten. Somit landen dann wieder sündhaft teure CPUs mitsamt der boards im Sondermüll, wieder Verluste.
Man muss solche Produkte also immer so günstig und "modular" anbieten wie möglich, im Interesse beider Seiten.
In den meisten Fällen ist es einfach so, das man einen weitaus teureren chip mit einem billigen weitaus anfälligeren mainboard vereint.

Wer sich dann noch traut zu übertakten...Hut ab. Geht was schief darf man den PC komplett auseinandernehmen. Viel spass @ Wakü.

Nie und nimmer....
#10
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Registriert seit: 18.07.2011

Bootsmann
Beiträge: 548
Zitat REDFROG;19918818

...
Kauft man sich ein mainboard in der Preisregion von 200-300€ mit einer verlöteten CPU von nochmals 200-400€, geht der USB Port kaputt und der Hersteller soll nun auch die Kosten der CPU, welche sie zur Produktion des boards einkaufen mussten, tragen? Wie soll das denn bitte funktionieren.. da würde ein Boardhersteller nach dem anderen Pleite gehen.
...


Sehr gutes Gegenargument, aber die allgemeine Tendenz, User sowohl software- als auch hardwaremäßig zu entmündigen, ist leider überall spürbar. Am Ende werden nur mehr langweilige Tablets bleiben. Ich hoffe, es gibt ein Umdenken.
#11
Registriert seit: 27.11.2010

Bootsmann
Beiträge: 541
Ich tausche sowieso immer beides, die Sockel sind doch inwzwischen eh so schnell veraltet, das aufrüsten nicht mehr lohnt
#12
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Registriert seit: 04.11.2001

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1462
Einen Vorteil in Sachen Abgestimmtheit sollte es wohl gerade auch nicht mehr geben. Zumal ich auch nicht glaube, dass wenn das kommen sollte sie bei jeder CPU Reihe ( so wie jetzt i3 i5 dual quad .. ) nen eigenes Mainboard entwickeln.

tja mal sehn ob das kommt. Nen klares Dementi sieht wohl anders aus.


ja stimmt schon. wenn ich aufrüste haue ich meistens auch das MB mit raus. Aber wenn du echt mal nen MB defekt hast, darfst die CPU mit blechen.
#13
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Registriert seit: 12.02.2011
Baden Württemberg
Fregattenkapitän
Beiträge: 2946
Gerade jetzt beim 1155 Sockel habe ich einmal nur das mainboard getauscht weil mir das alte zu wenig geboten hat. Also ein mainboard-upgrade getätigt.

Der Rest vom PC hat sich einfach so sehr gewandelt dass plötzlich gerade das Mainboard nichts getaugt hat. (zu wenige PCIe lanes und generell war es einfach zu feature-arm und billig. Also am falschen Ende gespart bzw war das noch nicht abzusehen)


Der CPU/Mainboardwechsel hängt nicht immer zwingend miteinander zusammen.

Man kann es vieleicht schon erwarten das es sowas geben wird. Das wird aber ausschließlich Aldi o.ä. PCs betreffen. Dort wo Masse und kostengünstige Produktion - weniger Arbeitskräfte (Geiz yeah!) eine Rolle spielen. Dort wo die Mainboards auch tatsächlich zusammen mit dem PC verkauft werden und sich nicht in allen möglichen Variationen bei den Verkäufern zu tode liegen.

PS: Der damalige sockel 1155 Rückruf wäre noch interessanter gewesen, wären die CPUs bereits auf den mainboards mit SATA Bug verlötet gewesen.. hat das Intel etwa noch nicht gelangt?
#14
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Registriert seit: 06.08.2006
München
Flottillenadmiral
Beiträge: 4329
Man muss sich aber auch einmal vor Augen halten wie viele Kombinationsmöglichkeiten es aus CPU und Motherboard gibt.

Auch wenn man davon ausgehen kann, dass es dann nicht mehr dermaßen viele verschiedenen CPUs und Boards geben wird, bleiben doch immer noch einige übrig, denn jeder Motherboard-Hersteller möchte sich doch von der Konkurrenz abheben.

Dagegen spricht man im Embedded Bereich vielleicht von 2-3 CPUs und ein paar Hauptplatinen, welche sich im Ausstattungsumfang auch nur geringfügig unterscheiden.

Im Server-Bereich sehe ich dies auch kritisch. Denn so gut wie jeder Hersteller lässt eigene Hauptplatinen fertigen, damit diese in das jeweilige Gehäuse passen.
Außerdem müssen die Hersteller Ersatzteile über einen längeren Zeitraum verfügbar halten. Da möchte ich mir gar nicht vorstellen was dies an Lagerkosten bedeuten würde...
#15
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Registriert seit: 10.06.2008
zuhause
Admiral
Beiträge: 11121
Vielleicht will Intel durch den immer schnelleren Wechsel des Sockels den Nutzer langsam auf dieses Szenario vorbereiten.

Wenn man eh ein neues Board braucht dann machts keinen Unterschied.

Man müsste für diesen Fall mal ne Umfrange machen wieviele Leute wirklich ihre CPU tauschen oder andersherum, bei wievielen CPU und Mainboard eh seit Kauf "ewig" vereint bleiben.
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