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EVGAs Dual-Sockel-1366-Mainboard vorgestellt

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Wir berichteten bereits im Vorfeld der CES über das von EVGA entwickelte Enthusiasten-Mainboard mit zwei LGA 1366-Sockeln. Während der Messe erhielten die Kollegen von Fudzilla die Gelegenheit, das XXL-Mainboard in Augenschein zu nehmen. Dabei konnten sie auch eine ganze Reihe weiterer Informationen zu dieser Hauptplatine zusammentragen.

So wurde nun offiziell, dass es sich beim verwendeten Chipsatz des momentan als "270-GT-W555" bezeichneten Boards um Intels Server-Chipsatz 5520 handelt. Als Prozessoren können Xeons der 5500er-Reihe und die nachfolgenden Westmere-Varianten in 32-nm-Fertigung eingesetzt werden. Es soll auch möglich sein, einen einzelnen Prozessor mit diesem Mainboard zu betreiben. Ob dann auch der Einsatz eines Core i7 möglich sein wird, ist noch nicht bekannt. Ein Dual-CPU-Betrieb mit i7-Prozessoren ist jedenfalls wegen des fehlenden zweiten QPIs (QuickPath Interconnect, Bus zwischen Prozessor und Northbridge) nicht möglich. Den Prozessoren können bis zu 48 GB DDR3-Speicher zur Seite gestellt werden, die im Triple-Channel-Modus laufen. Bezüglich des Formfaktors des "270-GT-W555" gibt es hingegen noch keine Klarheit. Sicher ist nur, das es bisher nur zwei Gehäuseserien (von Lian-Li bzw. von SuperMicro) gibt, in denen der Riese Platz findet.

Von den acht SATA-Ports sind die sechs schwarzen Serial ATA 3.0 Gbit/s-Ports, die zwei roten Serial ATA 6.0 Gbit/s-Ports. Auch bei den USB-Ports greift das EVGA-Board auf eine Mischung aus Neuem und Bewährtem zurück. Neben acht USB 2.0-Anschlüssen finden sich auch zwei USB 3.0-Anschlüsse, die von einem separaten NEC-Controller bereitgestellt werden. Die sieben vorhandenen PCI-E-Slots hängen an zwei NVIDIA Nforce 200-Chips. So ist es möglich, vier Slots gleichzeitig mit voller x16-Bandbreite zu nutzen. Alternativ ließen sich auch alle sieben Slots mit x8-Bandbreite nutzen. Die Spannungsversorgung der CPUs wird von zwei digitalen 8-Phasen-PWMs gewährleistet. Jeder Sockel verfügt über einen eigenen 6-Pin PCI-Express- und einen 8-Pin EPS12V-Anschluss, um auch unter extremsten Bedingungen eine ausreichende Stromversorgung zu gewährleisten. Ein weiterer 6-Pin PCI-Express-Anschluss versorgt die PCI-Express-Slots. Für das Übertakten hält das Mainbord mit einem Triple-Bios und der Unterstützung für den EVBot (wir berichteten) weitere Features bereit.

EVGAs Über-Enthusiasten-Mainboard wird für den Zeitraum März-Ende April erwartet. Ein Preis ist bisher nicht offiziell bekannt, Fudzilla geht von etwa 700 Dollar aus. Die Bilder unten zeigen das "270-GT-W555" im Größenvergleich zu dem ebenfall schon überdimensionierten X58 4-way SLI und im Testlabor.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

evga_270_gt_w555_inthelab

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