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Während die Raspberry Pi Foundation gerade erst ihr Display-Modul vorgestellt hat, präsentiert ZOTAC auf der ISE 2026 die ZP-CM5-PICO mit gleicher Hardware-Basis. Dabei handelt es sich um einen Mini-PC auf Basis des Raspberry Pi Compute Module 5, der komplett passiv gekühlt wird und mit einem guten Featureset punkten soll.
Die ZOTAC CM5-PICO misst lediglich 114,8 x 76 x 31 mm und verfügt über ein Vollmetallgehäuse mit komplett passiver und lautloser Kühlung, wobei ein massives Aluminiumgehäuse mit zahlreichen Kühlrippen zum Einsatz kommt. Trotzdem verspricht ZOTAC einen zuverlässigen 24/7-Dauerbetrieb selbst unter anspruchsvollen Bedingungen. Zur Konnektivität gehören zwei vollwertige 4K-HDMI-Ausgänge, Gigabit-LAN, zwei USB-3.2-Ports sowie ein moderner USB-C-Anschluss. Ergänzend sind ein standardmäßiger 40-Pin-Raspberry-Pi-HAT-Header, RS232, Dual CSI-2 für Kamerasensoren und ein Lüfteranschluss vorhanden. Damit soll das System eine gute Lösung für Digital Signage, professionelle Kiosk-Systeme, industrielle IoT-Gateways, Edge-AI-Anwendungen oder Computer-Vision-Systeme sein.
Ein zentrales Merkmal ist außerdem die Erweiterbarkeit: Das Board unterstützt über PCIe sowohl ein Key-M-2280-Modul als auch ein Key-B-3024-Modul, was die Integration leistungsstarker NVMe-SSDs, 4G/5G-Mobilfunkmodule oder dedizierter Add-on-NPUs für KI-Inferenz möglich macht – ohne den kompakten Formfaktor zu vergrößern.
Technisch basiert die ZP-CM5-PICO auf dem Raspberry Pi Compute Module 5 mit dem Broadcom-BCM2712-SoC, wie ihn das reguläre Raspberry-Pi-5-Modell nutzt. Dieser besitzt vier Cortex-A76-Kerne, die mit bis zu 2,4 GHz arbeiten.
ZOTAC positioniert die CM5-PICO als sofort einsatzbereite, leistungsfähige Lösung für vielfältige industrielle Anwendungen mit hoher Anwendungsflexibilität. Das Unternehmen garantiert die Produktverfügbarkeit bis Januar 2036. Auf der ISE 2026 wird der CM5-PICO am ZOTAC-Stand 4C700 (Halle 4) präsentiert.
Angaben über Preis und Verfügbarkeit liegen uns noch nicht vor. Es dürfte verschiedene Konfigurationen mit unterschiedlichen RAM- und Speicheroptionen geben (2 bis 8 GB RAM, 16 bis 64 GB eMMC). Vergleichbare Angebote kosten rund 100 Euro, wobei die Kosten für das CM5-Modul selbst noch hinzukommen, welches mit rund 50 Euro zu Buche schlägt.