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Die hochpreisigen Zadak-Systeme ersetzen Schläuche durch ein Aluminiumpanel

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zadakAm Apacer-Stand konnte sich unser Computex-Team nicht nur diverse Laufwerke ansehen. Eigentlich noch auffälliger waren Kleinserien-Systeme, die unter dem Zadak-Label angeboten werden. Konkret haben wir uns das MOAB näher angesehen - sozusagen die Mother of All Bombs unter den Komplettsystemen.

Praktisch handelt es sich um ein offenes, wassergekühltes Show-System mit einigen Besonderheiten. So hat das Zadak-Team vor allem Wert darauf gelegt, mit weniger Wasserkühlungsschläuchen auszukommen. Hinter dem Mainboard wird deshalb ein Aluminiumpanel mit integrierten Wasserkanälen verbaut. Mit einem patentierten CPU-Kühler und einem 240-mm-Radiator soll das System für eine respektable Kühlleistung sorgen. Ein auffälliges Runddisplay ist nicht nur eine Eyecatcher, sondern informiert auch direkt über Temperaturen und Spannungen. 

Das offene System soll besonders gut zu transportieren sein. Dazu tragen auch die überschaubaren Maße von 35 x 31 x 18 cm und der Einsatz von Aluminium bei. Das MOAB wird sogar ausdrücklich als transportabler, wassergekühlter PC beworben. Zum Anschalten und Herunterfahren des Systems dient eine Touchfläche im Frontbereich. Und auch eine integrierte RGB-Beleuchtung darf nicht fehlen. An Hardware werden laut Produktseite ein Intel Core i7-8700K auf einem ASUS TUF Z370, 16 GB Apacer Panther-Speicher, eine Galax GeForce GTX 1080 und eine Samsung M.2-SSD mit 512 GB verbaut. Die Stromversorgung übernimmt ein kompaktes SFX-Netzteil mit 500 Watt Leistung. Im Video zeigen wir die "Mutter aller Bomben" ab 6:02.

Angeboten wird das MOBA nur als Kleinserienprodukt. Bisher sind gerade einmal etwa 40 Stück verkauft worden. Mit Blick auf den ganz speziellen Aufbau und den Preis von rund 4.000 US-Dollar ist das aber wohl auch kein Wunder.