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Odroid-HC1 als kompakter Server und NAS lässt sich stapeln

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Kompakte Bastelrechner sind weiterhin im Kommen, neben den überall gegenwertigen Raspberry Pis gibt es auch zahlreiche Alternativen mit den unterschiedlichsten Chips und Einsatzmöglichkeiten. Der Hersteller Odroid hat nun seine bisherige Produktfamilie erweitert und stellt einen kleinen, kompakten Rechner vor, der vor allem durch die Möglichkeit der Skalierbarkeit aufhorchen lässt.

Mit dem Odroid HC1, das HC steht dabei für Home Cloud, hat man nun einen Kompaktrechner vorgestellt, der wir der Name schon sagt, als Home-Cloud-System eingesetzt werden soll. Als SoC kommt der Achtkern-Prozessor Exynos 5422 von Samsung zum Einsatz. An Anschlüssen gibt es nur einmal Gigabit-Ethernet und USB 2.0 – auch hier wieder die Auslegung als Home Cloud. Die anderen Modelle, wie zum Beispiel der XU4, verfügen auch über einen HDMI-Ausgang, USB-3.0-Ports und weitere Anschlüsse, sind aber auch eher als universelle Kompaktrechner vorgesehen.

Zurück zum Odroid HC1: Hier verwendet der Hersteller einen SATA-Anschluss, der wiederum über den JMS539 mit dem USB-Protokoll an den SoC angebunden ist. Damit sind sicherlich keine extrem schnellen Datenraten zu erwarten, den Gigabit-Anschluss sollten aber selbst SATA-Festplatten im 2,5-Zoll-Format für das Lesen von Daten auslasten können. Die Festplatte oder die SSD wird direkt auf den Anschluss an der Platine des Adroid HC1 angeschlossen.

Im Lieferumfang befindet sich ein Aluminium-Rahmen, in dem die Platine und der 2,5-Zoll-Massenspeicher untergebracht werden können. Der Aluminiumkühler ist mit Kühlrippen versehen, die helfen sollen, die Abwärme abzuführen. Eine passive Kühlung soll ausreichen.

Ein weiteres neues Modell ist der Odroid MC1. Dabei verzichtet der Hersteller auf den SATA-Anschluss und sieht die Platine ausschließlich für Compute-Anwendungen vor. Der MC1 und HC1 lassen sich übereinander stapeln. Dazu werden die Rahmen einfach übereinandergestellt. Bei vier übereinander gestapelten Systemen sollte aber ein kleiner Lüfter eingesetzt werden, der Frischluft in die Zwischenräume bläst. Der Hersteller verkauft die Kompaktrechner auch in Viererpacks und liefert dann auch gleich einen kleinen USB-Lüfter mit.

Der Odroid HC1 soll ab den 21. August für 49 US-Dollar erhältlich sein. Der MC1 wird nur im Viererpack verkauft und kostet 200 US-Dollar. Die Auslieferung des MC1 beginnt im September. Derzeit macht der Hersteller noch kaum Angaben zur verwendeten Software.

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Kommentare (4)

#1
Registriert seit: 08.05.2014

Stabsgefreiter
Beiträge: 273
Für Computing sind diese Teile vielleicht nett - aber als Home NAS unbrauchbar.
Der SATA-Controller wird meist über ein USB 2.0 angebunden. Mehr als 20 MB/s kann man per-se nicht erhoffen. Selbst dann geht noch aufgrund von Sharing etc. noch einiges verloren.
Meine eigene Cloud läuft deswegen noch auf dem alten Bananapi (Pro), welcher natives SATA II besitzt, dass nicht mit dem Gigabit Port geshart wird. Mit Glück bekommt man so 150 Mb/s lesen. Schreiben ist aber auf 60 MB/s limitiert. Für Kopieraktionen braucht man keine 8 (langsameren) Kerne sondern einen fixen Dualcore. Außerdem bekommt man bei den asiatischen Herstellern/Vendors oft nicht das, was draufsteht.
Stattdessen kommt ein neuer Compute-Zwerg raus. Für Datastorage würde ich mir einfach wünschen:
- SATA III (unshared)
- Gigabit Ethernet
- 50€
und insbesondere so brillanten Support/Community wie bei Rasperry Pi. Aber mit den zig Modellen, deren Spezifikationen nicht vollständig rausgerückt werden wird das schwer.
#2
Registriert seit: 28.03.2008

Oberbootsmann
Beiträge: 827
Für computing ist das nur Spielzeug.
Wer mal einen Cluster haben möchte kann sich billig einen Bauen und damit rumspielen, Zum lösen rechenintensiver Aufgaben gibt es leistungsfähigere Hardware.
Aber als mini NAS ist es schon brauchbar, SATA und Gbit LAN sind per USB3.0 angebunden. Auch über USB2.0 sind 40MB/s durchaus machbar.
Über den Hersteller kann ich nichts negatives berichten, habe den C2 und bin sehr zufrieden damit.
Was ich allerdings nicht so ganz verstehe ist warum da der "alte" 32Bit Soc verwendet wird.
Gibt doch spätestens wieder bei der Menge des Addressierbaren Speichers ein Problem wenn man damit schon einen Compute-Cluster baut.
#3
customavatars/avatar24803_1.gif
Registriert seit: 10.07.2005
Hessen
Banned
Beiträge: 1149
Zitat Raketenjoint;25748806
Für Computing sind diese Teile vielleicht nett - aber als Home NAS unbrauchbar [...] Der SATA-Controller wird meist über ein USB 2.0 angebunden. Mehr als 20 MB/s kann man per-se nicht erhoffen.


Wer sich informieren kann ist klar im Vorteil - hauptsache erstmal rumbashen. Wie Raketenjoint bereits geschrieben hat ist der SATA-port via USB3 angebunden.
#4
Registriert seit: 12.01.2012
Bayern
Bootsmann
Beiträge: 684
Zitat Equinox;25749031
Wer sich informieren kann ist klar im Vorteil - hauptsache erstmal rumbashen. Wie Raketenjoint bereits geschrieben hat ist der SATA-port via USB3 angebunden.


ich persönlich hab trotzdem eher schlechte Erfahrungen wie z.B. beim Raspi, da ist nicht nur der speed schlecht sondern auch die Zugriffszeiten und wenn "alles" an einem Bus hängt merkt man teils doch nen Unterschied als wenn alles direkt angebunden ist.

Wie siehts mit sleep / standby aus? diverse raid modi sind sicher auch nicht so einfach zu realisieren, bzw. smart werte etc.. für die Überwachung.
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