> > > > Apple I für rund 110.000 Euro versteigert

Apple I für rund 110.000 Euro versteigert

Veröffentlicht am: von

Fünfeinhalb Jahre nach dem Tod des Apple-Mitgründers Steve Jobs ist am vergangenen Samstag ein noch funktionierender Apple I aus dem Jahr 1976 versteigert worden. Der Apple I war einer der ersten Apple-Computer und wurde noch von Hand von den beiden Firmen-Gründern Steve Jobs und Steve Wozniak in einer Garage in Los Altos zusammengelötet. Der Einplatinen-Computer wurde damals in der Regel für 666,66 US-Dollar verkauft, hinzukamen noch die Kosten für ein Netzteil, einen Bildschirm und eine Tastatur. Sogar ein Gehäuse musste in den Anfangsmonaten für den Apple Computer I noch optional hinzugekauft werden.

Über einen Zeitraum von etwa zehn Monaten bauten die beiden Bastler rund 200 Geräte – weltweit sollen zwar noch etwa 50 Modelle existieren, davon sollen aber nur noch acht voll funktionstüchtig sein. Das am vergangenen Wochenende vom Kölner Auktionshaus Breker versteigerte Modell war eines davon und wurde am Ende der Aktion für 90.000 Euro verkauft. Hinzu kommen noch diverse Aufschläge, womit der Apple I am Ende für rund 110.000 Euro seinen Besitzer wechselte. Nach Informationen von Spiegel Online soll der Meistbietende ein IT-Ingenieur aus dem Rheinland gewesen sein, dessen Sammlung bereits mehrere ältere Computer zählt.

Für einen über 40 Jahre alten Computer, welcher nicht einmal leistungsfähig genug sein dürfte, um eine E-Mail zu versenden, mag das zwar viel Geld sein, ist es allerdings nicht. Erwartet wurde im Vorfeld ein Erlös in Höhe von etwa 180.000 und 300.000 Euro. Der tatsächliche Verkaufspreis entspricht damit nur etwa einem Drittel der Erwartungen.

Und das obwohl der Apple I von Breker mit zahlreichem Zubehör unter den Hammer gekommen war. Mitgeliefert wurden nicht nur der Kaufbeleg für den Apple I samt 4K-Modul und Kassette für 692,25 US-Dollar, sondern auch ein Netzteil, ein Sanyo-Monitor, eine Tastatur sowie weitere Dokumente, wie beispielsweise Notizen aus den Verkaufsgesprächen mit den beiden Firmengründern oder die Betriebsanleitung. Ein Gehäuse befindet sich jedoch nicht im Lieferumfang. Das Gerät trägt die Seriennummer 01-0073 und wurde in der 15. Kalenderwoche 1976 produziert.

Im Oktober 2014 wurden für ein vergleichbares Modell sogar über 900.000 Euro geboten.

Social Links

Kommentare (1)

#1
Registriert seit: 30.04.2008
Civitas Tautensium, Agri Decumates
Leutnant zur See
Beiträge: 1097
Corey Cohen:
"First there are about 16 working units not 8. I have worked on restoring 8 myself for different owners and I know of others that have working units that I didn't work on.

Second this was the worst condition Apple-1 that has come up for auction in the past few years, not the best as the story says [...]. There is rework on the back of this one, replaced sockets and lots of modifications in the prototype area and I know there were power issues with the original supply and 5300uf cap. I declined to restore this unit as too many board level parts would need to be replaced and it would ruin the originally to get it running.

Third, unlike the higher price units that sold, this one has a modern power supply and an Apple II keyboard, not a correct keyboard from 1976. It also didn't have a extras like an original byte shop wooden case."

Das Bild zeigt im Übrigen nicht das verkaufte Board.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Dubaro Gamer PC XXL MSI Edition im Test: Günstiger als im Eigenbau

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/DUBARO_GAMER_PC_XXL_TEST

    Gaming-PCs von der Stange kommen für einen Großteil unserer Leser nicht in Frage. Zu gering ist die Auswahl der Komponenten, um sie auf die individuellen Bedürfnisse eines jeden einzelnen anpassen zu können, zu teuer ist der Aufpreis für den Zusammenbau und den etwaigen Support im Falle... [mehr]

  • ASRock DeskMini GTX 1060 im Test: Micro-STX mit MXM-Grafik

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/ASROCK_DESKMINI_GTX1060-TEASER

    Wer auf der Suche nach einem kompakten und vor allem spieletauglichen Mini-PC ist, der hatte bislang nur sehr wenige Möglichkeiten. Entweder man entschied sich für eine leistungsfähige ZBOX von ZOTAC oder aber man schusterte sich selbst einen Spielerechner auf Mini-ITX-Basis mit... [mehr]

  • Intels stärkster NUC: Hades Canyon im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL-HADES-CANYON

    Mit den Core-Prozessoren mit Radeon-RX-Vega-M-Grafik wurde Anfang des Jahres die erste Zusammenarbeit zwischen den beiden Kontrahenten vorgestellt. AMD hielt sich etwas zurück, schließlich ist es ein Produkt auf dem Intel als Hersteller genannt wird. Wohl aufgrund fehlender eigener... [mehr]

  • ZOTAC MEK1: Ein stylischer Spielerechner im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/ZOTAC_MEK1_TEST

    Wenn die Rede von besonders schlanken PC-Systemen ist, dann fällt meist ein Hersteller-Name als erstes: ZOTAC. Die Chinesen haben sich in den letzten Jahren vor allem mit ihren ZBOX-Geräten einen Namen gemacht und selbst spieletaugliche Mini-PCs mit hoher Grafikleistung auf den Markt... [mehr]

  • PCZentrum Ultima X02: Ein übertakteter High-End-Spielerechner im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/PCZENTRUM_KONFIGURATOR_SYSTEM_01-TEASER

    Seit Oktober mischt PCZentrum, die deutsche Tochter von PCSPEZIALIST aus England, auch in Deutschland mit und vertreibt überwiegend maßgeschneiderte PC-Systeme und Notebooks, deren Hardware sich je nach Anwendungsgebiet des Käufers bestimmen lässt – egal ob Gaming-System, Office-Rechner oder... [mehr]

  • Office-Power im 0,15-Liter-Gehäuse: Der ECS Liva Q im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/ECS_LIVA_Q_REVIEW-TEASER

    Wer lediglich ein paar Office-Arbeiten erledigen oder aber seinen alten Fernseher smarter machen möchte, in dem er an ihn einen halbwegs leistungsfähigen PC anschließt und damit das Internet, YouTube, Netflix und Co. ins Wohnzimmer bringt, der braucht dafür nicht wirklich einen teuren... [mehr]