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RDNA 3: AMD verspricht 50 Prozent bessere Performance pro Watt

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radeon-rx-6000In einem Interview mit dem Online-Magazin TheStreet, verriet AMDs Executive Vice President Rick Bergman, interessante Informationen zu der nächsten Generation an Prozessoren und Grafikkarten von AMD. So sollen die neuen Grafikkarten Gebrauch von einer RDNA 3-Architektur machen, statt der, bei der RX 6000-Serie zum Einsatz kommenden RDNA 2-Architektur. Obwohl letztere noch nicht mal ausgeliefert wird, verspricht Bergman zumindest in der Zielsetzung eine weitere Leistungssteigerung von 50 % pro Watt für RDNA 3. Dies würde einen ähnlichen Sprung, wie von RDNA 1 zu RDNA 2 bedeuten. Ein Release der neuen Karten wird aber nicht vor Herbst nächsten Jahres erwartet.

Nutzer müssten trotz eines erheblichen Performance-Updates also kein neues Netzteil kaufen. Die neuen RX-7000-GPUs sollen Gerüchten zufolge bei TSMC im 5 nm-Verfahren gefertigt werden, was zumindest teilweise eine Erklärung für die gesteigerte Energieeffizienz wäre.

Bergman versprach zude,, dass bereits mit der momentanen Generation flüssiges Gameplay samt Raytracing bei 1.440p-Auflösung möglich sein soll. Bisher hielt sich AMD mit Aussagen zur Raytracing-Leistung nocht zurück. Mit dem Start der ersten beiden Modelle schauen wir uns dies natürlich genau an.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs kommt Bergman dann auch noch auf NVIDIAs Deep Learning Super Sampling (DLSS) zu sprechen. Demnach habe AMD auch hier bald eine konkurrenzfähige Alternative im Repertoire. In Form von FidelityFX Super Resolution (FSR) soll es ähnlich wie auch bei DLSS möglich sein, Spiele mithilfe von künstlicher Intelligenz auf eine höhere Auflösung zu skalieren, um die Bildqualität ohne größere Performance-Last zu verbessern. Wann genau FidelityFX verfügbar sein wird, gab Bergman nicht bekannt. Allerdings versprach er, dass das Feature unabhängig von der verwendeten Software funktionieren soll.