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Offiziell: Intels erste diskrete GPU kommt 2020

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intelEtwas überraschend hat Intel bestätigt, dass man 2020 die erste diskrete GPU auf den Markt bringen wird. Wenn man die mehr oder weniger gescheiterte und dann umgebogene Entwicklung des Projekt Larrabee als Xeon Phi außen vor lässt, wird 2020 tatsächlich die erste diskrete GPU des Chipgiganten erscheinen oder zumindest vorgestellt werden. Was Intel nicht verrät ist, welchem Einsatz diese GPU zugeführt wird.

Eine weitere unbeantwortete Frage ist, welchen Einfluss Raja Koduri in der Entwicklung haben wird oder bereits gehabt hat. Da Intels PR-Abteilung auf die Pressemitteilung zur Anstellung von Koduri bei Intel verlinkt, ist davon auszugehen, dass dies das erste eigene Projekt von Koduri als Leiter der Core and Visual Computing Group sein wird.

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Üblicherweise dauert es in etwa drei Jahre, bis eine neue Grafik-Architektur marktreif ist. Im November 2017 wurde Koduri bei Intel angestellt, insofern wäre das Jahr 2020 ein machbarer Zeitraum. Allerdings macht Intel derzeit keine Angaben dazu, welchen Markt man mit dieser diskreten GPU adressieren möchte und dies gibt Intel auch etwas Spielraum bei den Erwartungen, die nun sicherlich entstehen werden.

Bei den GPUs für Spieler dürften die Anstrengungen am größten sein. GPU-Beschleuniger für HPC-Anwendungen dürften 2020 eine immer geringere Rolle spielen, da mehr und mehr Speziallösungen dazu auf den Markt drängen. Am einfachsten wäre sicherlich ein breiter Ausbau der bisher als integrierten Lösung entwickelten GPUs, die dann bis in die Mittelklasse hineinreichen können. Aufgrund der Tatsache, dass wir von einer diskreten GPU sprechen, hat Intel hier deutlich mehr Spielraum und muss weniger auf ein Power-Budget etc. achten.

Bereits im Januar tauchten die ersten Meldungen auf, nach denen Raja Koduri die Entwicklung von Arctic und Jupiter Sound führen soll. Dies entspräche nach Intels Namensgebung der Gen12- und Gen13-Produktlinie. Aktuell arbeitet die Gen9.5-iGPU in den Prozessoren. Bei Arctic und Jupiter Sound soll es sich um eben eine diskrete GPU handeln, die im Package per EMIB an den Prozessor angebunden wird. Derzeit arbeitet Intel in diesem Bereich für die Core-Prozessoren mit Radeon RX Vega M Grafik mit AMD zusammen. Diskret muss eben nicht heißen, dass damit Grafikkarten mit PCI-Express-Interface im ATX-Format gemeint sind.

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