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Radeon Pro WX 9100 und Radeon Pro SSG ab sofort verfügbar

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amd-radeon-proZur SIGGRAPH Ende Juli kündigte AMD die Radeon Pro WX 9100 und finale Version der Radeon Pro SSG an. Beide sind mit der aktuellen Vega-10-GPU sowie 16 GB HBM2 ausgestattet, unterscheiden sich dennoch hinsichtlich der Ausstattung und dem Anwendungsfeld.

Die Radeon Pro WX 9100 wird zu AMDs stärkster Workstation-Grafikkarte. So kommt die Karte auf eine Rechenleistung von 12,3 TFLOPS bei einfacher Genauigkeit. Die Vega-Architektur besitzt ein Verhältnis für die doppelte Genauigkeit von 1:16, sodass die Radeon Pro WX 9100 demnach auf 768 GFLOPS kommt. An Speicher stehen 16 GB HBM2 zur Verfügung. Diese sind über ein 2.048 Bit breites Speicherinterface angebunden und kommen auf eine Speicherbandbreite von 484 GB/s. ECC ist bei der dieser Karte aktiviert und wird hardwareseitig durch den HBM2 bereits unterstützt.

An Displayausgängen bietet die Radeon Pro WX9100 sechsmal DisplayPort 1.4 und unterstützt darauf auch eine Auflösung von jeweils UHD. Die Karte ist bei einigen deutschen Online-Händlern bereits ab 1.579 Euro zu haben.

Die zweite zur SIGGRPAH vorgestellte und nun verfügbare Karte ist die Radeon Pro SSG. Mit Vega-10-GPU und 16 GB HBM2 ausgestattet sind die technischen Details zunächst gar nicht so unterschiedlich, doch das SSG steht für Solid State Graphics Memory beschreibt damit das Vorhandensein von zusätzlichen 2 TB an Grafikspeicher, die allerdings nicht in Form von GDDR oder HBM vorliegen und auch nicht über das Speicherinterface der GPU angebunden ist, dafür aber per PCI-Express-Bridge-Chip ohne den Umweg über den Prozessor über eben diese Schnittstelle verbunden sind. AMD verspricht eine Leserate von 8 GB/s und eine Schreibrate von 6 GB/s. Die dazugehörige SSG-API bietet über den HBCC die Kontrolle über die 16 GB HBM2 und die 2 TB der beiden SSDs. Adobe nutzt die SSG-API für die Videoschnhnittsoftware Premiere und darin beispielsweise für die Bearbeitung von 8K- und 6K-Videomaterial.

Beim Solid State Graphics Memory handelt es sich um zwei M.2-SSDs, die im RAID0 betrieben werden. Die beiden M.2-SSDs sind mit jeweils vier Lanes am M.2-Slot angebunden. Ein Austauschen der SSDs durch den Nutzer ist nicht vorgesehen.

Die Radeon Pro SSG soll ihre Vorteile vor allem dort ausspielen können, wo große Datenmengen über das PCI-Express-Interface zwischen Workstationkarte, Prozessor und Arbeitsspeicher ausgetauscht werden müssten, da sie nicht in den Grafikspeicher passen. Mit dem Solid State Graphics Memory können sie in direkter Nähe zur GPU bleiben und von dort verwendet werden. Neben dem reinen Datendurchsatz spielt dabei auch die Latenz eine entscheidende Rolle.

In unserem Preisvergleich ist die Radeon Pro SSG derzeit noch nicht zu finden. Dafür aber listet ein Online-Shop sie bereits ab etwa 4.625 Euro und damit deutlich günstiger, als erwartet.

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Kommentare (1)

#1
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Schade, kein Austausch der SSG möglich. ;)
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