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GeForce GTX 1080 Ti erreicht 3 GHz GPU-Takt

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Erst wenige Tage ist die GeForce GTX 1080 Ti Founders Edition erhältlich und einige Käufer warten sicherlich auch auf die Custom-Modelle, von denen die ersten bereits unseren Testparcours absolvieren. Bereits wenige Tage nach der Veröffentlichung der GeForce GTX 1080 Ti schnappte sich Vince "Kingpin" Lucido die Karte und erreichte damit einen GPU-Takt von 2,5 GHz.

Nun ist eine weitere Hürde genommen worden, die bisher nur von kleineren Pascal-GPUs wie dem GP107 auf der GeForce GTX 1060 erreicht wurde. Mit Voreinstellungen von 2.606 MHz für den Basistakt und 2.707 MHz für den Boosttakt wurde ein tatsächlicher Boosttakt von 3.024 MHz erreicht. Dies stellt für die GP102-GPU einen Taktrekord dar und selbst die GP104 auf der GeForce GTX 1080 konnte einen solchen Wert nicht erreichen. Der GDDR5X-Speicher lief mit 1.500 MHz, was bei einem Speicherinterface von 352 Bit in einer Speicherbandbreite von 528 GB/s resultiert.

Unklar ist derzeit, ob Kingpin für die 3.024 MHz eine Founders Edition verwendet hat oder nicht. NVIDIA hat die Spannungsversorgung deutlich verbessert, so dass es durchaus möglich ist, dass eine derartige Übertaktung erreicht werden kann. Denkbar wäre aber auch, dass Kingpin bereits ein Custom-Modell von EVGA verwendet hat. Gekühlt wurde die GPU in jedem Fall mit Hilfe von flüssigem Stickstoff – anders sind solche Werte nicht zu erreichen. Eine weitere Frage ist sicherlich, ob mit den 3.024 MHz auch Benchmarks möglich sind. Dann würden in den kommenden Tagen sicherlich einige Weltrekorde fallen.

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Kommentare (11)

#2
Registriert seit: 13.03.2015

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1529
3 GHz ... für wie lange, und wieviel Stickstoff wurde benötigt ? :D
#3
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Registriert seit: 22.04.2016

Hauptgefreiter
Beiträge: 173
Zitat Soron;25413431
3 GHz ... für wie lange, und wieviel Stickstoff wurde benötigt ? :D


Genau, dient nur zur Show...mehr nicht.
#4
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Registriert seit: 31.10.2006

Oberbootsmann
Beiträge: 1021
Zitat Case39;25413465
Genau, dient nur zur Show...mehr nicht.


Ist in diesem Forum glaube ich jedem bewusst...
#5
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Registriert seit: 15.01.2005
Hannover
Admiral
Beiträge: 12869
Zitat BacShea;25413429
Mich interessiert an solcher Stelle immer am meisten, wie sich das in der Leistung wiederspiegelt.
Hat man effektiv von so hohem Takt noch was, oder ist das nur brauchbar für die Taktrekorde?
Gibt es hier evtl. Zahlen zu?


klar, im Idealfall skaliert der Takt linear mit der Mehrleistung.

Beispiel an der 980 Ti. Unter Luft sind realistisch vielleicht 1600Mhz benchbar mit Glück und guter Karte:

GPU-Score bei 2200Mhz: 32.000 unter LN2 (Weltrecord von Kingpin)


GPU-Score bei 1600Mhz: 22.800 unter Wasser (meine Karte)


Nahezu perfekte Skalierung mit dem Takt ;)
#6
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Registriert seit: 29.08.2008

Korvettenkapitän
Beiträge: 2070
Mich würde interessieren, inwiefern die Leistungsaufnahme durch solcherlei Übertaktung steigt.
#7
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Registriert seit: 19.10.2009
NRW
Lesertest-Fluraufsicht
Beiträge: 5963
So wie es bei denen auf dem Tisch immer aussieht ist es Exponentiell :vrizz:
#8
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Registriert seit: 15.01.2005
Hannover
Admiral
Beiträge: 12869
Eine 980 Ti verbraucht gern bei diesen Taktraten mit offenem PL und 1,7v 700-800 Watt.
#9
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Registriert seit: 28.11.2007

Admiral
Beiträge: 13403
Was viel leistet, darf auch viel verbrauchen!

Was gibts bitte besseres für uns als solche Taktraten im Einsatz zu sehen? :D
#10
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Registriert seit: 29.08.2008

Korvettenkapitän
Beiträge: 2070
Zitat iCrack;25413659
Was viel leistet, darf auch viel verbrauchen!


Solange es in einer ordentlichen Relation steht, ja. Allerdings habe ich da so meine Zweifel dran.

Selbst das "normale" OS im HWLuxx Test beschert der Karte ja schon über 60W mehr Stromverbrauch bei gerade mal 10% mehr Takt.
#11
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 11741
Zitat BacShea;25413429
Mich interessiert an solcher Stelle immer am meisten, wie sich das in der Leistung wiederspiegelt.
Hat man effektiv von so hohem Takt noch was, oder ist das nur brauchbar für die Taktrekorde?
Gibt es hier evtl. Zahlen zu?

Soweit ich weiss achtet man bei diesen benchmarks nicht auf (extreme) Artefakte, o.ä. Im gegensatz zu CPUbenchmarks prüfen solche Renderbenchmarks die Ergebnisse ebenso nicht auf Richtigkeit.
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