> > > > GTC 2016: NVIDIA DGX-1 lernt Deep-Learning-Netzwerke mit acht Tesla P100 an (Update)

GTC 2016: NVIDIA DGX-1 lernt Deep-Learning-Netzwerke mit acht Tesla P100 an (Update)

Veröffentlicht am: von

nvidia gtcNicht nur neue Supercomputer werden mit einer Vielzahl der neue Tesla P100 ausgestattet werden, für das Training und den Betrieb von Deep-Learning-Netzwerken bietet NVIDIA ab sofort auch einen eigenen "kleinen Supercomputer" an – den DGX-1. Dieser verwendet acht Tesla P100 Beschleuniger auf Basis der neuen Pascal-Architektur.

Der DGX-1 Supercomputer ist ein komplettes System in einem 3U-Gehäuse. Darin befinden sich wie gesagt acht Tesla P100 Beschleuniger mit jeweils 16 GB an HBM2. Hinzu kommen zwei Xeon-Prozessoren von Intel, bei denen es sich um die neuen Xeon E5-2600 v4 mit bis zu 22 Kernen handeln dürfte. Hinzu kommen 7 TB an SSD-Speicher sowie vier 100 GBit und zwei 10 GBit schnelle Netzwerkinterfaces. Die acht Tesla P100 sind mittels eines NVLink-Netzwerks miteinander verbunden. Das komplette System ist für eine Leistungsaufnahme von 3.200 W ausgelegt.

NVIDIA DGX-1 Supercomputer mit acht Tesla P100NVIDIA DGX-1 Supercomputer mit acht Tesla P100

NVIDIA DGX-1 Supercomputer mit acht Tesla P100

Die Rechenleistung eines DGX-1 beträgt 170 TFLOPS für Berechnungen bei halber Genauigkeit (FP16). NVIDIA liefert natürlich auch gleich die dazugehörigen Leistungsvergleiche. Demnach kommt ein Dual-Xeon-System auf 3 TFLOPS und die aggregierte Bandbreite im Knoten beträgt beim DGX-1 768 GB/s, während es bei anderen Servern nur 76 GB/s sind. Alexnet ist eine beliebte Datenbasis für Deep-Learning-Netzwerke und mittels DGX-1 ist ein Training innerhalb von zwei Stunden möglich, während es auf einem Dual-Xeon-System 150 Stunden sein sollen. Die im vergangenen Jahr vorgestellte Digits Devbox mit vier Maxwell-GPUs benötigte für diese Ausgabe 25 Stunden.

NVIDIA DGX-1 Supercomputer mit acht Tesla P100NVIDIA DGX-1 Supercomputer mit acht Tesla P100

NVIDIA DGX-1 Supercomputer mit acht Tesla P100

"Artificial intelligence is the most far-reaching technological advancement in our lifetime," so Jen-Hsun Huang, CEO von NVIDIA. "It changes every industry, every company, everything. It will open up markets to benefit everyone. Data scientists and AI researchers today spend far too much time on home-brewed high performance computing solutions. The DGX-1 is easy to deploy and was created for one purpose: to unlock the powers of superhuman capabilities and apply them to problems that were once unsolvable."

NVIDIA DGX-1 Supercomputer mit acht Tesla P100
NVIDIA DGX-1 Supercomputer mit acht Tesla P100

Der DGX-1 Supercomputer kann ab sofort vorbestellt werden, allerdings nennt NVIDIA keinen Termin für die Auslieferung. Der Preis ist mit 129.000 US-Dollar natürlich ein Faktor, den es dabei im Auge zu behalten gilt.

Update:

Im Ausstellungsbereich auf der GPU Technology Conference stellt QCT eine Abwandlung des NVIDIA DGX-1 aus. Das Gehäuse ist zwar auch in drei Höheneinheiten gehalten, allerdings etwas anders aufgebaut, als dies NVIDIA gezeigt hat. Interessant ist der Blick in das Gehäuse, denn dort sind die acht Tesla P100 zu sehen, die allesamt auf dem Sockel für die SXM2-Module sitzen. Die Packdichte ist dabei beeindruckend, vor allem wenn man sich die Rechenleistung vorstellt.

QuantaPlex T21W-3UQuantaPlex T21W-3U

QuantaPlex T21W-3U

Offenbar wurden die GPUs auf den Modulen in der 43. Woche 2015 gefertigt und NVIDIA wird nicht erst in den letzten Tagen damit begonnen haben die GPUs zu fertigen. Dies dürfte allerdings noch nicht für die HBM2-Speicherchips gelten. Anders als bei AMD sind diese auf gleicher Höhe zur GPU. NVIDIA verwendet dazu einen Spacer, den man in Zukunft anpassen kann, um die größeren HBM2 zu verbauen.

QuantaPlex T21W-3U
QuantaPlex T21W-3U

QCT bietet den QuantaPlex T21W-3U zusammen mit einem Intel Xeon E5-2600 v3 und v4 an. Hinzu kommen die besagten 7 TB SSD-Speicher, die Netzwerkkontroller sowie die Möglichkeit bis zu 16 TB an Arbeitsspeicher zu verbauen. Dazu bietet der Server 16 Slots an, in die entweder Module mit 512 GB RDIMM oder Module mit 1.024 GB LRDIMM verbaut werden können.

Social Links

Kommentare (2)

#1
Registriert seit: 16.06.2013

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 444
Ich weiß nicht genau was es ist, aber es scheint es wert zu sein.
#2
Registriert seit: 10.03.2004
Köln
Leutnant zur See
Beiträge: 1161
Endlich Crysis 3 in 8K... *duck*
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Die GeForce RTX 2080 Ti und RTX 2080 Founders Edition im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/GEFORCERTX2080

    Heute nun ist es endlich soweit und wir präsentieren die vollständigen Leistungsdaten und Messwerte zu den beiden ersten Karten der GeForce-RTX-20-Serie von NVIDIA. Nach der Vorstellung der Pascal-Architektur im Mai 2016 sind die neuen Karten für NVIDIA in vielerlei Hinsicht ein... [mehr]

  • GeForce RTX 2080 Ti von ASUS und MSI im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/ASUS-STRIX-RTX2080TI-25_EBA36C79E22348199FB2B590657E5413

    Nach den ersten drei Modellen der GeForce RTX 2080 schauen wir uns nun zwei Custom-Varianten der GeForce RTX 2080 Ti an. Diese stammen aus dem Hause ASUS und MSI, unterscheiden sich äußerlich in einigen Aspekten natürlich, sind sich auf den zweiten Blick aber ähnlicher als man denken möchte.... [mehr]

  • Kleiner Turing-Ausbau: Gigabyte GeForce RTX 2070 WindForce 8G im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/GIGABYTE-RTX2070-WINDFORCE-LOGO

    Gestern war es soweit und mit der GeForce RTX 2070 startet die vorerst "kleinste" GeForce-RTX-Karte der neuen Serie von NVIDIA. Mit der Gigabyte GeForce RTX 2070 Windforce 8G haben wir ein Partnermodell im Test, denn die Founders Edition ist bislang noch nicht verfügbar. Erwartet wird die GeForce... [mehr]

  • 7-nm-GPU und 16 GB HBM2: Die Radeon VII im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD-RADEONVII

    Heute ist es endlich soweit: Es gibt in Form der Radeon VII endlich wieder eine neue Grafikkarte aus dem Hause AMD. Zwar kommt auch hier die bekannte Vega-Architektur zum Einsatz, durch die Kombination einer in 7 nm gefertigten GPU mit 16 GB an extrem schnellen HBM2, ist die Radeon VII aber... [mehr]

  • ASUS ROG Strix GeForce RTX 2070 OC im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/ASUS-ROG-RTX2070

    Nach dem ersten Einstiegsmodell können wir uns nun auch eines der schnelleren Modelle der GeForce RTX 2070 anschauen. Die ASUS ROG Strix GeForce RTX 2070 OC ist eine typische ROG-Strix-Lösung, die das Maximum aus der Hardware herausholen soll. Allerdings gönnt sich ASUS auch einen... [mehr]

  • GeForce RTX 2080 von ASUS, Gigabyte und PNY im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/ASUS-GEFORCE-RTX

    Nach dem Test der GeForce RTX 2080 in der Founders Edition, wollen wir uns nun die ersten Custom-Modelle genauer anschauen. Diese stammen von ASUS, Gigabyte sowie PNY. Zwei Modelle verwenden das Referenz-PCB von NVIDIA, eines baut aber auch schon auf einem eigenen PCB des Herstellers auf. Eine... [mehr]