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Inno3D mit GeForce GTX Titan Z im Custom-Design

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inno3d logoAm kommenden Dienstag, den 29. April, soll NVIDIA unbestätigten Angaben zufolge die GeForce GTX Titan Z auf den Markt bringen und dann wohl auch endlich die letzten fehlenden technischen Daten offenlegen. Offenbar scheint man bei Inno3D an einem Modell der Titan Z zu arbeiten, das nicht mit dem Referenzkühler von NVIDIA ausgestattet ist. Dies legen zumindest Bilder nahe, die nun bei WCCFTech aufgetaucht sind. Zu sehen ist dort allerdings nicht die Karte selbst, sondern nur der Kühler. Dieser kommt im bereits bekannten iChill-Design mit großen Torx-Schrauben daher, verwendet allerdings gleich drei weiße Lüfter. Die beiden größeren Varianten dieser Lüfter sitzen außen, ein weiterer etwas kleinerer zentral in der Mitte.

Dass es sich um einen Kühler für eine Dual-GPU-Karte handeln muss, wird ersichtlich, wenn man einen Blick auf die Rückseite wirft. Dort sind dann die beiden Kontaktflächen zu sehen. Offenbar verwendet Inno3D auch eine Backplate, denn der Kühler ist auf einem Foto "zusammengebaut", also der Kühler selbst mit Backplate zu sehen, ohne dass das PCB der GeForce GTX Titan Z dazwischen zu finden ist. Ohne die Backplate wird der Blick auf die eigentliche Kühlkonstruktion sichtbar. Dabei handelt es sich um sechs Heatpipes, welche die Abwärme wiederum in einen großflächigen Aluminium-Kühler mit feinen Kühlfinnen weiterleiten.

Noch unklar ist, ob NVIDIA das Design der GeForce GTX Titan Z öffnet und den Herstellern erlaubt direkt eigene Kühllösungen zu verbauen oder ob Inno3D den Weg von EVGA und Gigabyte beschreitet und zu den GeForce-Titan-Karten auf Wunsch einen extra Kühler mitliefert, der dann allerdings vom Nutzer umgebaut werden muss.

Derzeit gibt es von NVIDIA nur die Anzahl der Shadereinheiten und den Speicherausbau als gesicherte Information zur GeForce GTX Titan Z. Alle weiteren technischen Daten ist uns NVIDIA bisher noch schuldig geblieben. Als Preis wurden bei der ersten offiziellen Präsentation bereits 2.999 US-Dollar ausgerufen.

NVIDIA GeForce GTX Titan Z im Vergleich
Modell NVIDIA GeForce GTX Titan Black NVIDIA GeForce GTX Titan Z
Straßenpreis ab 850 Euro 2.999 US-Dollar
Homepage www.nvidia.de www.nvidia.de
Technische Daten
GPU GK110 (GK110-400-A1) 2x GK110
Fertigung 28 nm 28 nm
Transistoren 7,1 Milliarden 2x 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 889 MHz ~695 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 980 MHz ~730 MHz
Speichertakt 1.750 MHz ~1.502 bis 1.750 MHz
Speichertyp GDDR5 GDDR5
Speichergröße 6.144 MB 2x 6.144 MB
Speicherinterface 384 Bit 2x 384 Bit
Speicherbandbreite 336,0 GB/Sek. 288,4 bis 336,0 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1 11.1
Shadereinheiten 2.880  2x 2.880
Texture Units 240 2x 240
ROPs 48 2x 48
TDP 250 Watt 350 bis 375 Watt

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Kommentare (56)

#47
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Zitat Pickebuh;22140738
Da hast du wohl Recht. Aber das gilt nur für NVIDIA-Karten.
Hier mal ein Bild einer GTX 780Ti:
(Bild)

Ich frage mich wirklich, wie das noch funktionieren kann. Aber es tut es. ;)

Hier mal ein Vergleich einer R9 290X:
(Bild)

Irgendwie liegen da Welten dazwischen.


Welten? Weil die DirectFETs auf der 290X so schnieke Bling-Bling sind? Die 290X hat eine 5+1+1 Spannungsversorgung, die 780 eine 6+2. Im Grunde sollten beide zumindest für die GPU den gleichen Saft liefern, die AMD-Komponenten sind dagegen eher für die Einhaltung ihrer Specs bei sehr hohen Temperaturen an die 100° ausgelegt, weil die Karten mit dem Referenzkühler nun mal eine derart hohe Betriebstemperatur erreichen - was automatisch eine höhere Leistungsreserve bei niedrigen Temperaturen bedeutet (Waküler kennen das). Die 7970 hatte übrigens die gleichen Spulen und FETs, also ist hier nicht so viel mehr getan worden.

Warum du bei der 780 weniger Komponenten vermutest als bei den vorherigen Generationen, ist mir schleierhaft. Man hat weiterhin eine 6+2-Phasenanordnung. Da ist eine ganze Reihe SMD Caps neben den Spulen, die die Poly-Elkos ersetzt haben. Die Leistungsfähigkeit der Spulen kannst du gar nicht einschätzen, weil sich dazu praktisch keine Datenblätter finden lassen. Die üblichen mindestens 40A im Lastbetrieb sollten eigentlich erreicht werden. Die DrMOS sind eigentlich ein adäquater und gelungener Ersatz für die PowerPAK-Reihe mit Treiber-Dopplern auf den vorherigen Modellen.
#48
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Zitat Thunderburne
Hatte 10× HD7970er daheim davon haben nur 3 nicht gefiept und immer mit selben NT getestet.


Also bei der Quote würde ich ernsthaft überlegen, ob nicht doch das netzteil ne Teilschuld hat.

Zitat Donbanana
Warum du bei der 780 weniger Komponenten vermutest als bei den vorherigen Generationen, ist mir schleierhaft.


Das ist der Rote Stift, der bei Nvidia etwas zu stark angesetzt wurde.:vrizz:
#49
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Zitat LSSJBroly;22142532
Auf GTX 780 Ti/Titan (7Gbps-Vram) Black karten ist aber nur noch Hynix-Vram drauf (soweit ich weiß).


Ja, ich habe doch die Titan-Black. Man sieht auch die Hynix-Chips:
#50
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Beiträge: 8756
Zitat
Also bei der Quote würde ich ernsthaft überlegen, ob nicht doch das netzteil ne Teilschuld hat.


Ja war nur ein Antec 1200W und wie gesagt 3 ×HD7970 Karten hatten kein Fiepen zu vor meine 2×GTX580 liefen maxt OC auch ohne fiepen so wie meine 2×GTX780er wo bei die 3te auch keins hatte.
Glaube nicht das es am NT lag hatte da zu viele Karten die keinen muxx von sich gegeben haben.

Bei den 7970ern war das fiepen eine weit verbreitete Krankheit allein hier im Forum konnte man fast täglich von hören.
#51
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Was ist schlimm an Hynix? Anfangs hatten sie Qualitätsprobleme weshalb die 780er mit Samsung Chips höhere Speichertakte schafften, ist aber jetzt ausgeräumt?
#52
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Daran ist nix Schlimmes. Es hatte mich eben nur gewundert, weshalb auf der Black die Hynix sind. Zuvor hatte ich die Titan-Classic, da waren die Samsung drauf.
Mit den Hynix komme ich bis 2000 MHz, allerdings geht das zu Lasten der Leistung im Übrigen, und derart große Bandbreite kann wohl noch keine Anwendung unterbringen.
#53
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Kommt auf den Hersteller an, MSI und ASUS hatten auf ihren eigenen Designs Samsungs. Auf den Referenzkarten ist es Glückssache.
#54
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Beiträge: 13330
Zitat Schaffe89;22143235
Das ist der Rote Stift, der bei Nvidia etwas zu stark angesetzt wurde.:vrizz:


Das meine ich ja. Bei den richtigen Highend-Karten hat sich eigentlich nichts verändert. Die 670/680 waren schmale Kost, aber da wusste ja jeder, dass das nur Mittelklassekarten sind.
#55
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Beiträge: 4539
Zitat HeinzNeu;22143590

Mit den Hynix komme ich bis 2000 MHz, allerdings geht das zu Lasten der Leistung im Übrigen, und derart große Bandbreite kann wohl noch keine Anwendung unterbringen.


Man hat nie genug Speicherbandbreite;) Und dank Modbios ist das PT eh fast egal.
#56
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Registriert seit: 24.09.2006
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Kapitän zur See
Beiträge: 3153
Zitat HeinzNeu;22141807
@Pikebuh,
Übrigens ist mir noch aufgefallen, dass die Black nunmehr VRAM-Module von SK-Hynix besitzt. Bei der Titan-Classics waren es noch welche von Samsung.


Nö nicht nur! Auch bei den Titanen mit bspw. nvidia (10DE) subvendorn sind Hynix V-RAM's verbaut. Jedenfalls hab ich eine! ;)
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