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Xigmatek Overtake: Gläserner Full-Tower mit üppigen Kühlmöglichkeiten

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xigmatek

Groß, gläsern und mit üppigen Kühlmöglichkeiten - so kann man Xigmateks neues Modell Overtake beschreiben. Das E-ATX-Gehäuse soll sich auch für anspruchsvollere PC-Projekte eignen und dabei sogar Radiatoren bis hin zum 480-mm-Format unterstützen.

Bei einer Größe von 247 x 566 x 485 mm (B x H x T) überragt das Overtake den typischen Midi-Tower deutlich. Der Innenraum weicht dabei vom aktuellen Standard-Layout ab. Das Netzteil wird nämlich nicht am Boden, sondern vertikal unter dem Gehäusedeckel montiert. Ungewöhnlich ist auch, dass an der Rückwand gleich zwei 120- oder 140-mm-Lüfter montiert werden können. Und generell sind die Kühlmöglichkeiten des Gehäuses ganz respektabel. Hinter der Front finden vier 120-, drei 140- oder zwei 200-mm-Lüfter Platz. Oberhalb des Mainboards können zwei 120- oder 140-mm-Lüfter montiert werden (Deckellüfterplätze gibt es hingegen nicht, der Deckel ist geschlossen) und am Boden sind drei 120- oder zwei 140-mm-Lüfter möglich. Für eine Wasserkühlung lässt sich hinter der Front maximal ein stattlicher 480-mm-Radiator montieren. An der Rückwand und über dem Mainboard können je 240- oder 280-mm-Radiatoren aufnehmen. Die Lüfter- bzw. Radiatorenplätze oberhalb des Mainboards haben allerdings in erster Linie eine Showfunktion. Das rechte Glasseitenteil wird die Kühlung an dieser Stelle mindestens einschränken. 

Mit der gläsernen Front und den beiden Glasseitenteilen kommt die verbaute Hardware bestens zur Geltung. Maximal kann ein E-ATX-System mit 18 cm hohem CPU-Kühler und bis zu 38 cm langen Grafikkarten untergebracht und präsentiert werden. Auch RGB-Lüfter kommen durch das Glas bestens zur Geltung. Xigmatek zeigt das auch in einem kurzen Produktvideo, für welches das Overtake mit einer ganzen Reihe von Xigmatek CY120-Lüftern bestückt wurde:

Richtige Laufwerkskäfige gibt es im Inneren des Gehäuses nicht. Stattdessen kommen Laufwerksträger zum Einsatz, die direkt am Mainboardtray Platz finden. Konkret gibt es zwei Laufwerksträger für 2,5- oder 3,5-Zoll-Laufwerke sowie zwei reine 2,5-Zoll-Laufwerksträger. Per Riserkabel kann eine Dual-Slot-Grafikkarte vertikal montiert werden. Das I/O-Panel im Deckel lässt USB Typ-C vermissen. Genutzt werden können zwei USB 3.0-Ports, zwei USB 2.0-Ports und die Audiobuchsen für Kopfhörer und Mikrofon. 

Im Preisvergleich kann man das Overtake finden - und zwar einmal in einer lüfterlosen Version und einmal mit vormontierten Lüftern. Noch gibt es aber keine konkreten Angebote und damit auch keine Preise.