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Endlich vorbestellbar – das Phanteks Übergehäuse Enthoo Elite

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phanteksDass Phanteks ein außergewöhnliches, ja regelrecht elitäres Gehäuse entwickelt, ist seit der Computex 2016 klar. Doch nun steht der Verkaufsstart des Enthoo Elite unmittelbar bevor und zahlungsstarke Interessenten können bereits vorbestellen. 

Für das Enthoo Elite hat Phanteks aus dem Vollen geschöpft. Das gilt schon für die Materialien. Der Big-Tower kombiniert ein solides Stahlgerüst mit 4 mm starken Aluminiumpanelen und einem Hartglas-Seitenteil. Das Design wirkt mit den abgerundeten Übergängen erst einmal regelrecht klassisch und erinnert leicht an SilverStones Kultgehäuse TJ07. Doch im Betrieb peppt eine RGB-LED-Beleuchtung (über geeignete Mainboards steuerbar, vorausgesetzt werden ein RGB-LED-Header und MSIs Mystic Light Sync-Feature oder das ASUS Aura Sync-Feature) das Erscheinungsbild noch deutlich auf. Ganz dezent ist hingegen das versteckte I/O-Panel, das allerdings mit USB 3.1 Typ-C und HDMI-Anschluss auf sich aufmerksam macht. 

Im Innenraum ist nicht nur Platz für ein üppiges E-ATX-System mit bis zu 21 cm hohem Prozessorkühler und unlimitierter Grafikkartenlänge. Nein, zusätzlich kann auch ein Zweitsystem im Mini-ITX-Format verbaut werden. Die Stromversorgung kann entweder über zwei ATX-Systeme erfolgen oder über ein einzelnes ATX-Netzteil, das mit dem Phanteks Power Splitter kombiniert wird. Ein modulares Bracket für den Einbau des Power Splitters wird gleich mitgeliefert. Im Lieferumfang inbegriffen ist außerdem ein PCIe-Riser-Kabel und eine Halterung für die vertikale Grafikkartenmontage. 

Phanteks liefert das 270 x 750 x 615 mm (B x H x T) große Gehäuse nicht nur in einem Flightcase, sondern auch gleich mit fünf vorinstallierten 140-mm-Lüftern und zwei PWM-Lüfter-Hubs aus. Natürlich wurde auch an Wasserkühlungsnutzer gedacht. Gleich vier 480-mm-Radiatorenplätze können genauso genutzt werden wie zwei Montageplatten für die Pumpeninstallation. An Platz für große Ausgleichsbehälter mangelt es ebenfalls nicht.

Das Enthoo Elite kann ab sofort bei Caseking in Schwarz oder Anthrazit vorbestellt werden. Die Auslieferung ist für Mitte März geplant. Vom ursprünglich geplanten Preis von 699 US-Dollar ging es allerdings noch etwas nach oben: Die UVP für das Phanteks-Flaggschiff liegt bei 899,90 Euro.

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Kommentare (10)

#1
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Registriert seit: 02.08.2011
Österreich/Steiermark
Korvettenkapitän
Beiträge: 2189
Da sind wir preislich ja schon in der Caselabs-Klasse.
Gefällt mir sehr gut, aber das wäre mir einfach zu viel Geld. Bis 300€ von mir aus, aber viel mehr für ein Gehäuse auszugeben macht einfach keinen Sinn.
#2
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Registriert seit: 17.05.2003
Augsburg
Admiral
Beiträge: 11512
900€? Hab mit 600 gerechnet.
#3
Registriert seit: 16.06.2015
Ingolstadt
Stabsgefreiter
Beiträge: 273
Und auch 600 ist is mMn nicht wert.
Schickes Case, ja. Durchdacht, ja. Tolle Features, ja. Aber 900€, nein.
300 oder 400 hätte ich mir noch eingehen lassen, aber 900€ ist kein Case von der Stange wert.
#4
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Registriert seit: 03.10.2002
DE
Flottillenadmiral
Beiträge: 4911
Puh...600€ wäre es mir vllt. sogar wert gewesen aber 800€ sind meiner Meinung nach wirklich over-the-top...
#5
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Registriert seit: 11.10.2013

Vizeadmiral
Beiträge: 6412
Phanteks-Qualität zum Caselabspreis?
Also wenn es qualiativ an den bisherigen Gehäusen anknüpft, dürfte es max 300€ kosten
#6
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Registriert seit: 17.10.2012

Vizeadmiral
Beiträge: 6531
Ich will halt wirklich mal wissen was an dem Teil diesen Preis rechtfertigt. Bei CL kann ich es ja irgendwo noch verstehen (auch wenn die sich das ganze schon gut bezahlen lassen), aber hier sowas von 0,0.
#7
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Registriert seit: 24.07.2005
DE
Fregattenkapitän
Beiträge: 2917
75cm hoch... dat Teil würde nicht mal unter meinen Tisch passen.
Wenn ich zur LAN so ein Riesenvieh reinbuckeln würde, hätten die Anderen was zu lachen. :vrizz:
Wann bringt Phanteks endlich mal einen schönen Zweikammercube? DAS wäre innovativ.

Zur Qualität: Mein Evolv ATX hatte ab Werk einige schief montierte Bauteile, u.a. war der vordere Fuß so schräg montiert, dass er nicht gerade auflag und sich sichtbar verjüngende Spaltmaße zur Tür ergaben.
Aber CaseLabs-Preise verlangen... :shake:
#8
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3694
Was steckt den drin?
Bei dem Preis sollte es schon eine 1070 und kaby lake sein.... .
#9
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Registriert seit: 17.03.2006
Dresden
Kapitän zur See
Beiträge: 3485
Alleine das Flightcase wird schon 400€ kosten bei den Maßen...ohne würde sich das Case wohl im Bereich von 300-400€ bewegen.
#10
Registriert seit: 27.12.2016

Hauptgefreiter
Beiträge: 137
Sieht nicht schlecht aus und die Features gefallen mir, aber der Preis ist für das gebotene IMHO jenseits von Gut und Böse.
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