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Apple: Nutzer von M1-Macs berichten über extremen SSD-Verschleiß

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apple-logoAlle auf dem Markt befindlichen SSDs besitzen eine zu erwartende Lebensdauer. Diese wird üblicherweise in einer spezifischen Datenmenge angegeben, welche auf die SSD geschrieben werden kann. Zwar funktionieren SSDs in der Regel noch lange darüber hinaus, jedoch müssen Langzeit-Nutzer beim Überschreiten der Lebensdauer mit einem Ausfall rechnen. Generell gilt, umso größer die SSD, desto mehr Daten können beschrieben werden und desto länger die Lebensdauer.

In letzter Zeit häufen sich Berichte von Twitter-Nutzern, nach denen ihre Macs auf Basis von Apples neuem M1-SoC, die verbaute SSD unverhältnismäßig schnell verschleißen. In extremen Fällen offenbaren Nutzerberichte bereits eine Reduzierung der Lebensspanne um 10 bis 13 % und das nach nur ein paar Monaten im Einsatz. Die Problematik wird noch zusätzlich dadurch verstärkt, dass Apple die SSD auf Mainboard verlötet, weshalb betroffene Mac-User nicht in der Lage sind ihren Flashspeicher im Falle eines Ausfalls zu tauschen.

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Bei einem Nutzer mit einer SSD von 250 GB fiel der Verschleiß derart gravierend aus, dass nach nur 21 Tagen Nutzung, bereits 61,5 TB auf die Speicherzellen geschrieben wurde, was rund 4 % der gesamten Lebensdauer entspricht. Falls man dies bei gleichbleibender Nutzung hochrechnet, müsste man schon nach 18 Monaten mit einem Ausfall rechnen. Jedoch geht aus dem Post nicht eindeutig hervor, wie intensiv der entsprechende User sein MacBook Air beansprucht hat, sodass man hier etwas Vorsicht walten lassen sollte. Zudem verrät er auf Nachfrage, dass er die SSD stets zu etwa 85 % gefüllt hat, woraufhin ein weiterer Nutzer mutmaßt, dass dies ein möglicher Grund für den ungewöhnlich hohen Verbrauch sein könnte.

Da sich bisher nur vereinzelt Nutzer mit derartigen Problemen in den sozialen Netzwerken meldeten, ist wohl davon auszugehen, dass es sich um einen Fehler handelt, nicht um eine beabsichtigte Funktionsweise. Interessanterweise scheinen Macs mit nur 8 GB RAM überproportional häufig von dem Phänomen betroffen zu sein. Mutmaßlich, da dass System hier häufiger Daten von dem Arbeitsspeicher auf die SSD auslagert. Bisher hat sich Apple zu dem Verhalten nicht geäußert. Dementsprechend ist unklar, ob es sich bei der Fehlfunktion um einen Hardware-Defekt oder um einen Software-Fehler handelt.

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