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Auch SSDs könnten durch Mangel an Komponenten teurer werden

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intel ssd 760pErst kürzlich wurde bekannt, dass steigende Kosten für GDDR5-, GDDR6- und GDDR6X-Speicher in Zukunft die Preise auf dem ohnehin schon angespannten Grafikkarten-Markt weiter in die Höhe schießen lassen könnten. Nun warnen Marktbeobachter vor einer weiteren Preiserhöhung im Bereich von Speichermedien, konkret der SSDs. Grund hierfür soll die nach wie vor bestehende, angespannte Liefersituation im Halbleitermarkt sein. Dadurch würden SSD-Controller, insbesondere jene der Firmen Phison und Silicon Motion knapp werden. Da die Bauteile beider Unternehmen jedoch in vielen SSD-Lösungen verschiedener Hersteller zum Einsatz kommen, ist auch hier mit einer Verknappung des Angebots und damit einer Erhöhung der Preise zu rechnen.

Eine Preiserhöhung bei den SSD-Controllern würde sich wohl nicht signifikant auf die Endpreise einer SSD auswirken. Falls jedoch nicht genügend verfügbar sind, um die Nachfrage zu decken, ist vor allem bei günstigeren SSD-Modellen mit einem Preisanstieg zu rechnen. Vermutlich werden Hersteller in einem solchen Fall eher teurere Modelle priorisieren, wodurch sich die Knappheit in diesem Preis-Segment eher weniger deutlich äußern dürfte.

Neben einer drohenden Knappheit an SSD-Controllern, trägt auch ein Ausbleiben der Erwarteten Preisnachlasse für NAND-Flash-Speicherchips zu einer Verteuerung bei. Trendforce rechnete Ende letzten Jahres noch mit einem Preisrückgang von 10-15 % im ersten Quartal 2021. Wegen aggressiver Zukäufe einiger Smartphone-Hersteller sowie einem hohen Bedarf bei Rechenzentren, dürften die Preise in nächster Zeit wohl eher konstant bleiben.

Lediglich Samsung und Western Digital dürften weitgehend unbetroffen von der veränderten Angebotslage sein. Beide Unternehmen entwerfen ihre eigenen SSD-Controller und sind somit nicht auf Dritthersteller angewiesen.

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