> > > > PNY veröffentlicht SSD mit Transferraten von bis zu 3.500 MB/s

PNY veröffentlicht SSD mit Transferraten von bis zu 3.500 MB/s

Veröffentlicht am: von

pnyDer amerikanische Hardwarehersteller PNY hat eine neue SSD mit M.2-Formfaktor veröffentlicht, die sich in erster Linie an Spieler richten soll. Besagte SSD soll laut Herstellerangaben eine Lesegeschwindigkeit von 3.500 MB/s und beim Schreiben eine Geschwindigkeit von bis zu 3.000 MB/s erreichen, je nach Größe der M.2-SSD. 

Die PNY XLR8 CS3030 wird offiziell mit einer Kapazität von 250 GB, 500 GB und 1 TB releast. Zudem lässt sich einem Datenblatt von PNY eine 2-TB-Version der XLR8-CS3030-SSD entnehmen, die bis dato vom Hersteller jedoch noch nicht offiziell bestätigt wurde. Die Schreibrate der 250-GB-Version liegt bei 1.050 MB/s, die 500-GB-Variante erreicht hingegen 2.000 MB/s. Die XLR8-CS3030-SSD mit einem Speicherplatz von 1 TB, bzw. 2 TB erzielt sogar eine Schreibgeschwindigkeit von 3.000 MB/s.

Das 80 mm lange Modul benötigt einen PCIe-3.0-x4-Steckplatz und ist insgesamt 2 mm dick. Somit dürfte der Stick lediglich einseitig mit Chips vom Hersteller bestückt worden sein. Bei den NAND-Komponenten wurde ein 3D-TLC-Flash-Speicher vom Hersteller PNY angegeben. Bei der Haltbarkeit hingegen gab PNY eine TBW bei der 250-GB-SSD von 380, bzw. bei der 500-GB-Version von 800 sowie bei der 1-TB-Variante 1.665 TBW im Datenblatt an. Die Garantie der SSDs beträgt insgesamt fünf Jahre.

Preislich liegt die PNY XLR8 CS3030 in der 250-GB-Variante bei circa 48,00 Euro. Die 500-GB-Version schlägt mit rund 82,00 Euro zu Buche. Bei der 1-TB-SSD werden hingegen 154 Euro fällig. Bezüglich der inoffiziellen 2-TB-XLR8-CS3030-SSD ist aktuell noch kein Preis bekannt. Allerdings ist davon auszugehen, dass diese sich im Handel bei ca. 300 Euro einfinden wird. Der Preis pro Gigabyte liegt somit bei den PNY-SSDs bei rund 0,15 Euro beziehungsweise 0,19 Euro. Je nachdem wo sich die 2-TB-Variante offiziell einordnen wird, könnte der Preis pro Gigabyte allerdings noch geringer ausfallen.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (3)

#1
customavatars/avatar284598_1.gif
Registriert seit: 02.06.2018

Hauptgefreiter
Beiträge: 238
Bin ja gespannt, wie die wirkliche Leistung in der Praxis ausschaut. Ob PNY mit der Samsung EVO PLUS mithalten kann? Hoffentlich testet ihr die Festplatte!
#2
customavatars/avatar176691_1.gif
Registriert seit: 03.07.2012
NRW
Fregattenkapitän
Beiträge: 2579
Diese PNY ist 1 zu 1 das Gleiche wie die SSD, die ich hier -PNY CS 3030 2Tb Nvme SSD - schon erwähnt habe, beide nutzten das Phison Referenz-Design mit identischem Toshiba Nand.

Einfach Tests der Corsair MP510 lesen, dann weiß man ziemlich genau, was man bekommt. Gut, ich hoffe PNY verwendet auch die aktuelle Phison Firmwareversion wie Silicon Power, Corsair schlampt da ja ein wenig.
#3
Registriert seit: 16.01.2019

Matrose
Beiträge: 17
Es wird bei der PNY CS3030 die Raid-Funktionalität herausgehoben.

Wurde hier durch den Phison Controller tatsächlich was optimiert oder ist das reines Marketing?

Ich arbeit viel mit einer Datenbank und deswegen ist ein verbesserter Zugriff hier für mich interessant. (Nicht die maximale Schreib oder Leserate)
In der Vergangenheit hat die Zugriffsverzögerung im Raid0 den Vorteil der iOPS fast gänzlich aufgefressen...
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Samsung SSD 860 QVO im Test: QLC überzeugt noch nicht

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_SSD_860_QVO

    Erst im Januar erneuerte Samsung sein Angebot an SATA-SSDs und sorgte so auch intern für Konkurrenz. Denn auch elf Monate später können die SSD 860 EVO und SSD 860 PRO noch mit vielen günstigen PCIe-Laufwerken mithalten, vor allem im Alltag. Nun reicht man mit der SSD 860 QVO ein... [mehr]

  • Intel SSD 660p im Test: Günstige SSD mit großen Schwächen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL_SSD_660P

    Während die für den Massenmarkt konzipierten SSDs in Bezug auf die Transferraten nach und nach an die Grenzen des derzeit Machbaren stoßen, ging zuletzt auch der Preis pro Gigabyte zurück. Das lag vor allem an der inzwischen ausgereiften Fertigung von NAND-Flash mit 64 Schichten und... [mehr]

  • Intel SSD 760p 512 GB im Test: Dem Vorgänger klar überlegen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL_SSD_760P

    Intel und SSD bedeutete zuletzt in erster Linie hohe Preise in Verbindung mit fragwürdigem Nutzen für Privatanwender. Mit der SSD 760p richtet man sich aber endlich auch wieder dem Massenmarkt zu, der rund eineinhalb Jahre vom Vorgänger SSD 600p bedient worden ist. Die konnte seinerzeit im... [mehr]

  • Corsair Force Series MP510 im Test: Tempo trifft Haltbarkeit

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/CORSAIR_MP510

    Im Januar 2017 sorgte Corsair mit der MP500 für eine kleine Überraschung. Denn die am Ende etwas zu teure SSD konnte es mit Samsungs seinerzeit aktuellen EVO- und PRO-Modellen aufnehmen. Rund eineinhalb Jahre später tritt die Force Series MP510 nun die Nachfolge an. Die soll abermals schneller... [mehr]

  • Toshiba OCZ RC100 im Test: Kleine SSD mit klaren Vorzügen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/TOSHIBA_OCZ_RC100_02

    Kompakt, nicht zu teuer, aber auch nicht zu langsam: Mit der OCZ RC100 bringt Toshiba eine NVMe-SSD in den Handel, die in vielerlei Hinsicht bewusst anders sein soll. Das ermöglicht dem Unternehmen zufolge das Ansprechen einer ganz bestimmten Zielgruppe. Denn so mancher wird nach wie vor von den... [mehr]

  • Seagate IronWolf ST14000VN0008 mit 14 TB im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/SEAGATE_IRONWOLF_14TB_REVIEWTEASER

    Nachdem seit kurzem erste Festplatten mit eine Kapazität von 14 TB von Western Digital und Toshiba auf dem Markt sind, hat nun auch Seagate nachgezogen und mit der IronWolf 14 TB sowie entsprechenden Modellen der Barracuda Pro, IronWolf Pro und SkyHawk-Serie gleich die ersten Modelle für den... [mehr]