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Synopsys zeigt USB 3.2 mit 20 GBit/s

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synopsysDie Spezifikationen von USB 3.2 stehen schon seit dem September 2017 fest. Daraufhin konnten die Hersteller die Entwicklung starten und sowohl Treiber als auch Controller mit dem neuen Übertragungsstandard finalisieren. Der Hersteller Synopsys hat die nach eigenen Angaben weltweit erste Demonstration von USB 3.2 vorgeführt. Als Rechner diente dabei ein normaler PC mit Windows 10. Durch die Bündelung der Datenleitungen sind theoretisch bis zu 20 GBit/s möglich.

Sowohl der Treiber als auch der Controller wurden vom Hersteller selbst entwickelt. Die Daten wurden über den Prototyp mit maximal 13 GBit/s respektive 1.600 MB/s an einen Rechner mit Linux übertragen. Somit fiel die Geschwindigkeit deutlich schneller aus als noch beim Vorgänger USB 3.1. Synopsys betonte dabei, dass hierfür auch kein neues Kabel nötig sei. Stattdessen wurde bei der Demo ein USB-Type-C-Kabel verwendet, welches für einen geringen Geldbetrag im Handel erworben wurde. Die Differenz aus dem theoretischen Wert und der Praxis ergibt sich durch den Overhead der Übertragung.

Mit USB 3.2 soll die Schnittstelle noch universeller werden. Durch die höhere Übertragungsrate stehe gleichzeitig eine höhere Kapazität zur Verfügung, um beispielsweise noch hochauflösendere Displays mit dem Bildsignal versorgen zu können. Dies ist mit Blick auf die Zukunft sicherlich erfreulich, da schon mit den aktuellen USB-Type-C-Ports nicht mehr nur Daten übertragen werden.

Noch ist nicht bekannt, wann die ersten fertigen Controller auf Basis von USB 3.2 auf den Markt kommen werden. Jedoch scheint es nicht mehr allzu lange zu dauern, bis die ersten Hersteller ihre Lösungen veröffentlichen. Wann die Schnittstelle auch nativ von den Chipsätzen von Intel und AMD unterstützt wird, kann nicht vorhergesagt werden. In naher Zukunft werden Mainboardhersteller jedoch sicherlich noch auf Zusatzchips für die Realisierung von USB 3.2 zurückgreifen müssen. Erst nach und nach wird die Schnittstelle nativ von den Chipsätzen unterstützt werden.

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Kommentare (2)

#1
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Jetzt müssten nur noch die Hersteller mal sauber dokumentieren, was ihre Schnittstellen auch wirklich können. USB 3.1 Gen 2 kann ja auch vieles wie Strom für andere Geräte bereitstellen, als Ladeport dienen, Display-Signale übertragen usw. Ob das dann auch in bestimmten Geräten so umgesetzt ist wissen nur die Hersteller und evtl. einige Tester :hmm:
#2
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Ach du meine Güte, noch ein USB Mosaikstein mehr im undurchsichtigen Fragmentierungschaos, wenn man sich bei USB auskennen will braucht man eigentlich schon ein Handbuch... unterschiedliche Spannungsversorgungen, Übertragungsraten, Stecker, Generationen vom selben Teil und Kennzeichnungen (SuperSpeed - SuperSpeed+ ...) und was weiß ich noch alles.
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