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Kaufprämie für Elektrofahrzeuge wird immer seltener beantragt

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bmw i3sDas Interesse an Elektrofahrzeugen und Plug-in-Hybriden sinkt, zumindest wenn die Elektroprämie als Maßstab genutzt wird. Denn bis Ende April gingen beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) nur 60.412 Förderanträge an - gerade einmal 2.863 mehr als im Vormonat. Eine Umwidmung der Mittel wird somit immer wahrscheinlicher.

Eine solche hatte BAFA-Präsident Andreas Obersteller schon im Januar ins Spiel gebracht. Seiner Meinung nach sei ein Teil des insgesamt 1,2 Milliarden Euro großen Fördertopfes in der Förderung der Ladeinfrastruktur besser aufgehoben. Denn das löchrige Netz sei ein wesentlicher Punkt, der aus Sicht von Verbrauchern gegen die Anschaffung eines Elektrofahrzeuges spreche.

Von den insgesamt 60.412 Anträgen entfielen 35.053 auf rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge, 25.342 auf Plug-in-Hybride sowie 17 auf Brennstoffzellenfahrzeuge, die mit Blick auf die Förderhöhe aber wie Elektrofahrzeuge behandelt werden. Entsprechend sind von den 1,2 Milliarden Euro, die je zur Hälfte vom Bund und von teilnehmenden Fahrzeugherstellern bereitgestellt werden, bislang nur 216.306.000 Euro oder 18,03 % vergeben. Dabei ist der Trend eindeutig negativ, zum vierten Mal in Folge ging die Zahl der neuen Anträge zurück.

Größter Profiteur ist nach wie vor BMW mit insgesamt 11.702 Anträgen, gefolgt von Volkswagen (9.930) und Smart (7.472). Das am häufigsten geförderte Fahrzeug ist nach wie vor der Renault Zoe, der es insgesamt auf 6.825 Anträge brachte. Auf dem zweiten Platz landet weiterhin die Plug-in-Version des Audi A3 mit 5.301 Einheiten, es folgt der Smart fourtwo mit 4.996 Fahrzeugen. Für Teslas Model S gingen 1.407 Anträge ein, eine höhere Zahl wurde durch den zwischenzeitlichen Förderungsstopp verhindert.

Für die Förderfähigkeit müssen mehreren Bedingungen erfüllt werden. So muss die Basisversion des Fahrzeugs weniger als 60.000 Euro netto kosten, das Fahrzeug selbst muss zudem auf der Liste der förderbaren Modelle stehen. Plug-in-Hybride werden dann mit 3.000 Euro gefördert, reine Elektrofahrzeuge mit 4.000 Euro. Anträge können bis spätestens 30. Juni 2019 eingereicht werden, sofern der Fördertopf zuvor nicht ausgeschöpft ist. Um das Interesse zu steigern, hat das BAFA rückwirkend zum 3. März 2018 das sogenannte Doppelförderungsverbot aufgehoben. So kann die Förderung durch das Bundesamt inzwischen auch parallel zu anderen Programmen auf Länderebene in Anspruch genommen werden.

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Kommentare (119)

#110
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Admiral
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bitte mal 1-1,5kW abziehen, denn einige Verbraucher können während der Zeit ja nicht abgeschaltet werden.
#111
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Bitz
Anime und Hardware Otaku
Beiträge: 13774
Und selbst wenn es 40 auf einmal wären, so werden es NIE 40 Supercharger sein. Kaum einer kann sich einen Tesla holen und ganz wenige bekommen eine Genehmigung (für Supercharger). Tesla hin oder her :wink:

Also keine Angst wegen dem Strom-Netz :p

Mit dem zukünftigen E-Auto Boom (der kommt), wird auch die Photovoltaik einen weiteren Boom erleben :banana:
#112
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Oberstabsgefreiter
Beiträge: 385
Ich hoffe das es kein Autoboom geben wird, und insgesamt mehr (E)Rad und Öpvn gefahren wird.
Oder ein Autonomieboom, und keiner besitzt mehr Autos und man zahlt nur noch eine Flatrate und teilt sich das Auto mit anderen - bzw. Autonome Busse mit einer sehr hohen Taktung durch die Gegend tuckern :D

Als ob das manuelle E-Auto die Lösung sein wird, von mir aus kann das übersprungen werden. Autonomes und intelligentes vernetztes Fahren wird einen signifikanten Beitrag zur Umwelt beitragen.
#113
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Admiral
Beiträge: 20940
Ich hoffe durchaus auf den Boom, sonst kannst Deutschland demnächst nämlich neben Griechenland stellen, ohne Automobilbranche wird die Wirtschaft durchaus ihr Probleme haben.

Und nebenbei, ich möchte mir nicht ein Auto teilen müssen, dazu benötige ich aber sowieso viel zu spezielle Eigenschaften eines Autos, sowas macht keiner als Sharing mit, ...

Dass man in Metropolen so los geht, klar, hab ich auch kein Problem mit, aber nicht auf dem Land.
Hier ist autonomes Fahren eh nicht möglich in den nächsten 15-25 Jahren, dazu sind die Straßen viel zu klein, schmal, unbedeutend und zu wenig befahren, als dass sich Maßnahmen dafür rechnen.
#114
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Bei uns die Sharing Autos bieten eig alles. Mercedes A Klasse Urbahn ist es glaub ich. Klima, Automatik, Navi Sitzheizung PDC und bla bla

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#115
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Admiral
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DD, das ist aber kein Kombi für 2 Hunde, usw. Und ich bin auch ehrlich, ein eigenes Auto ist bei mir schon deswegen pflicht, wiel ich nicht jedesmal alle Hundehaare entfernen will; wer bitte macht das auch?
#116
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B Klasse und GLA sind glaube ich das größte hier. Bei den Autos hier manchmal wären Hundehaare das kleinste Übel


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#117
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Admiral
Beiträge: 20940
Nutzlos für mich, ab etwa Passat ist das ok, aber nis dahin für mich keine Alternative, darum komme ich ums eigene Auto nicht rum; aber hey, wer will schon CarSharing in nem 1200 Seelen Dorf ;)
#118
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Benutze es auch nur als Ergänzung zum eigenem Auto.

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#119
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Admiral
Beiträge: 20940
OK, das wäre natürlich als alternative zum Zweitwagen ne Idee, sogar auf dem Dorf.
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