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Wegen Produktionsproblemen: Tesla kauft Akku-Markt leer

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teslaDie Elektromobilität ist immer mehr auf dem Vormarsch. Für die Produktion der Autos werden allerdings auch genügend Akkus benötigt und diese scheinen weltweit inzwischen zur Mangelware zu werden. Tesla hat mit seiner Gigafactory zwar eine eigene Produktionsstätte für Akkus errichtet, kämpft jedoch auch weiterhin mit Produktionsproblemen. Somit kann der Hersteller nicht genügend Akkus für seine eigenen Autos produzieren und die Bestellungen nicht in der angegebenen Zeit ausliefern.

Um die Kunden nicht noch länger warten zu lassen, hat Tesla laut einem Bericht der ETNews nun angefangen, auf fremde Hersteller zurückzugreifen. Dies sei ein Problem für die anderen Hersteller von Elektrofahrzeugen, da der weltweite Markt durch Tesla aktuell quasi leergefegt sei. Tesla kaufe die Akkus in einer so großen Menge, dass andere Hersteller schlicht keine Energiespeicher mehr bekommen.

Tesla haben den größten Teil der Produktion von Panasonic erworben und das Unternehmen gilt als größter Anbieter der standardisierten zylindrischen Batterie-Module. Dadurch würde Panasonic allen anderen Anfragen sofort eine Absage erteilen, da die Produktion alleine durch die Bestellung von Tesla komplett ausgelastet sei.

Auch bei anderen Hersteller wie Samsung SDI, LG Chemicals oder Murata sieht es nicht besser aus. Auch hier sie die Produktion am Anschlag und es können nicht noch mehr Einheiten vom Band laufen. Die Knappheit betrifft dabei auch nicht nur Autobauer. Auch Hersteller von E-Bikes oder Werkzeugen hätten mit der Knappheit zu kämpfen.

Ob sich die hohe Nachfrage auch auf die Preise auswirken werden, muss erst einmal abgewartet werden. Jedoch ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Akkupreise nun nach oben gehen werden. Schließlich bestimmt die Nachfrage den Preis und die Kapazitäten der Akkuherstellung können nicht von heute auf morgen ausgebaut werden. 

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Kommentare (51)

#42
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Registriert seit: 10.05.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2933
Zeig doch mal die Rechnung, bitte.
#43
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Registriert seit: 23.08.2008
Bitz
Anime und Hardware Otaku
Beiträge: 13899
Milchmädchen Rechnung :shot:
#44
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Registriert seit: 25.11.2015

Matrose
Beiträge: 19
Hmm also die Konzerne selbst reden einem das nicht ein, aber letztlich und das muss man schon sagen sind viele Dinge mtieinander verstrickt und bedingen sich gegenseitig, ich meine natürlich könnte man das auch erkennen und nicht darauf eingehen, aber klar gibt es immer wieder Leute die das protzen nicht sein lassen können und somit einfach mehr haben wollen.
#45
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Registriert seit: 14.10.2007

Bootsmann
Beiträge: 604
Zitat Kommando;26010229
Zeig doch mal die Rechnung, bitte.


Bin mal gespannt, wann der erste den Unterschied zwischen meinen Aspekten und seinigen verwechselt.

Also in nicht allzu ferner Zukunft (wenn mein jetziger Audi A4 B8 das zeitliche segnet):

Option A:

BMW 320i mit ein paar Extras 35.000€
Sprit für 200.000km: 20.000€ (10€/100km)
Öl für 200.000km: 600€ (exklusive Werkstattzeit und Filter)
Inspektionen: 3500€
Reparaturen: x€

Option B:
Tesla Model 3 mit ein paar Extras 45.000€
Strom für 200.000km: 10.000€ (5€/100km)
Kein Öl
Inspektionen: 3000€ (vom Model S)
Reparaturen: 1/3 - 1/4 von x (laut Bosch)
Geringere Steuern

Gerade der Restwert und der niedrigere Verschleiß machen Elektroautos interessant. Ich würde heutzutage meine Hand nicht mehr ins Feuer legen, dass ein moderner Benzinmotor überhaupt 200.000 Kilometer schafft, mein Audi wird die Marke auch nicht mehr knacken.

@MENCHI: Mimimi ;)
#46
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Registriert seit: 12.02.2011
Baden Württemberg
Kapitän zur See
Beiträge: 3225
Zitat M.t.B.;26010465
Ich würde heutzutage meine Hand nicht mehr ins Feuer legen, dass ein moderner Benzinmotor überhaupt 200.000 Kilometer schafft, mein Audi wird die Marke auch nicht mehr knacken.

So ein Stuss kann nur von einem Laien kommen.
Und dann diese Glaskugel..

Ja ich hätte auch nicht gedacht, das mich mein saab 9-3 turbo von 230k auf 300k mit stage2 tuning begleiten würde. Und der läuft immernoch wie neu (bzw. schneller :fresse:)
Schaut man sich taxis BJ 2012 und neuer an, haben die auch schon gerne mal 300.000 drauf. Und jetzt Trommelwirbel.... Mit Erdgas. Lol
Fahr deine Kiste einfach anständig und dann passt das schon. Vor allem die Turbos werden von den Leuten reihenweise misshandelt.
#47
Registriert seit: 26.12.2007

Obergefreiter
Beiträge: 122
Ich frag mich, was an Elektroautos "grün" ist? Der ganze Dreck, der bei der Herstellung der Batterien entsteht, ist einfach nicht mehr feierlich. Die Reichweite ist weiterhin gering. Strom muss auch irgendwie erzeugt werden, im Zweifel durch Kohlekraftwerke. Der Dreck wird also nur vor die Stadt verlagert.Warum wird nicht auf die Brennstoffzelle gesetzt? Der Wirkungsgrad der Brennstoffzelle wäre doch mit ein wenig Forschung bestimmt zu Erhöhen.Und aus dem Auspuff käme nur reines Wasser. Den nötigen Wasserstoff könnte man doch aus dem Strom der Küstenkraftwerke gewinnen. Da könnte man sich auch die Stromtrasse von Nord nach Süd sparen. Naja, man kann ja mal träumen.
#48
Registriert seit: 15.01.2015

Kapitän zur See
Beiträge: 3122
Zitat Dr.Cupido;26005969
200KWH Redox-Flow Speicher einer Müllverbrennungsanlage die sich komplett autark versorgt mit einem Biokraftwerk in dem abgelagerte Pflanzenreste aus der Landwirtschaft, sowie andere "Abfallprodukte" aus der Umgebung kostenlos eingesammelt werden.


200kWh sind ja immerhin zwei Teslabatterien – da kann man vielleicht eine Straße ohne Beleuchtung einen Tag versorgen (oder ist das große K ein SI-Präfix, den man nur mit Zertifikat versteht). Und wenn ich mal für einen groben Eindruck des Entwicklungsstandes der fabelhaften Redox-Flow-Batterien Wikipedia konsultiere, lese ich das was von 800USD/kWh und recht interessanten chemischen Verbindungen, die sicher nicht auf Bäumen wachsen (und die größte Batterie der Welt liest sich dann auch eher nach Publicity für einen überteuerten Kommunalversorger: EWE plant grte Batterie der Welt | EWE AG). Wo die ganzen Pflanzenreste für die noch zu bauenden (tlw. ja schon heute mit Mais vom Feld gefahrenen) Biokraftwerke kommen, weiß ich auch nicht, vielleicht hat Bayer aber auch schon den 40m-Mais in der Pipeline...

Dass energiepolitisch aber einiges falsch läuft, dabei muss ich dir zustimmen :bigok:

Zitat Jousten;26005983
Elektroautos sind definitiv NICHT die Zukunft der Mobilität. Niemals. Der enorme Mehrverbrauch an Energie lässt sich in den nächsten 20-50 Jahren einfach nicht realisieren und letztlich ist diese Technik einfach nur Schwachsinn aufgrund der schlechten Entsorgungsmöglichkeiten für Akkus und deren Anfälligkeit allgemein.


Teslas (bisher tonnenschwere Festungen für den Mann, der für seinen psychischen Probleme nun keinen V12 mehr kauft, weil dann seine Frau in Ihrem Yoga-Kurs gemobbt wird) sind definitiv nicht die Zukunft der Mobilität. Dass E-Mobilität allerdings sooooo viel mehr an Energie verbraucht, ist einfach falsch (10-20% mehr Strom). Und ab 500000km ist man dann sogar im heutigen Energiemix von der Effizienz an den üblichen Dieselkarossen vorbei (findet das Problem in der Aussage).
#49
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Registriert seit: 23.01.2012
Dromund Kaas
Kapitän zur See
Beiträge: 3672
@joshua
Guck dir die Effizienz von Brennstoffzellen an und die seltenen Erden die für Brennstoffzellen gebraucht werden. Das ist kein Ersatz für die Masse der Leute.
#50
Registriert seit: 26.08.2005
BM
Leutnant zur See
Beiträge: 1243
Zitat Joshua2go;26011619
Ich frag mich, was an Elektroautos "grün" ist? Der ganze Dreck, der bei der Herstellung der Batterien entsteht, ist einfach nicht mehr feierlich. Die Reichweite ist weiterhin gering. Strom muss auch irgendwie erzeugt werden, im Zweifel durch Kohlekraftwerke. Der Dreck wird also nur vor die Stadt verlagert.Warum wird nicht auf die Brennstoffzelle gesetzt? Der Wirkungsgrad der Brennstoffzelle wäre doch mit ein wenig Forschung bestimmt zu Erhöhen.Und aus dem Auspuff käme nur reines Wasser. Den nötigen Wasserstoff könnte man doch aus dem Strom der Küstenkraftwerke gewinnen. Da könnte man sich auch die Stromtrasse von Nord nach Süd sparen. Naja, man kann ja mal träumen.


Der Strom für E-Autos wird also dreckig erzeugt und generell ist alles dreckig und nicht mehr feierlich.
Aber Wasserstoff für die Brennstoffzelle kann dann plötzlich aus erneuerbaren Energien hergestellt werden?
Du machst es dir aber sehr einfach
#51
Registriert seit: 26.12.2007

Obergefreiter
Beiträge: 122
Man kann auch aus Methan in der Brennstoffzelle Strom erzeugen. Seltene Erden werden bei der Produktion von Batterien auch verbraucht. Vielleicht sollte man auch mal alte Handys recyceln und nicht auf den Sondermüll werfen. ;) Vielleicht sollte man auch nicht soviele Wegwerfhandy produzieren, wo keiner mehr die Batterie austauschen kann.
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