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Tesla Semi: Elektro-Truck wird ab 150.000 US-Dollar verkauft

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teslaTesla hat mit seinem erst kürzlich vorgestellten Elektro-Truck großes vor. Langfristig sollen die elektroangetriebenen LKWs den klassischen Dieselmotor aus dem Straßenbild verdrängen und so für eine verringerte Emission sorgen. Bei der Vorstellung vor einigen Tagen durch den Tesla-Chef Elon Musk nannte das Unternehmen jedoch noch keinen Preis. Inzwischen hat sich dies geändert, denn der Semi kann nun vorbestellt werden.

Tesla wird den Elektro-LKW in drei Versionen anbieten. Das Einstiegsmodell mit dem kleinsten Akku soll demnach ab 150.000 US-Dollar verkauft werden. Experten hatten mit einem höheren Einstiegspreis von rund 250.000 US-Dollar gerechnet. Die Reichweite soll dann bei 400 km pro Akkuladung liegen. Für rund 180.000 US-Dollar wird ein größerer Akku verbaut. Dieser bringt es auf die doppelte Reichweite von 800 km. Zudem plant das Unternehmen mit der sogenannten Founders Series eine Luxusausführung des Semi und wird diese für 200.000 US-Dollar in den Verkauf schicken.

Alle Varianten sind mit insgesamt vier Elektromotoren ausgerüstet. Laut Tesla seien die LKWs aufgrund der geringeren Folgekosten günstiger als ihre Diesel-Kollegen. Die Reservierung für interessierte Käufer ist bereits gestartet. Tesla verlangt dafür eine Anzahlung von 20.000 US-Dollar. Bei der Founders Series hingegen muss sofort der Gesamtpreis bezahlt werden. 

Die Auslieferung der ersten Modelle sei für 2019 geplant. Allerdings bleibt abzuwarten, ob Tesla diesen Termin einhalten kann. Beim Model 3 hat Tesla derzeit mit Produktionsschwierigkeiten und Verzögerungen zu kämpfen.

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Kommentare (33)

#24
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Nicht machbar. Du brauchst eine komplette Logistik um Akkus von A nach B zu transportieren und noch zu laden. Du kannst nie genau sagen wieviele Akkus an Standort A oder B im Laufe des Tages verfügbar sind.
Das klappt schon bei wenigen Fahrrädern bei Stationen nicht, wie soll das mit Akkus funktionieren?
Im Zweifel steht dann doch jemand da, der gerade keinen akku bekommt oder der warten muss.

Solange Li-Ion stand der Technik ist wird das ganze nichts. Mal abwarten was Fisker mit dem Feststoffakku reisst.

Man braucht eine Technologie die sich ohne stark begrenzte Rohstoffe ausbauen lässt. Li-Ion hat ja zusätzlich noch den Nachteil, dass alle anderen Geschäftsfelder auch Ressourcen beanspruchen.. Jedes bescheuerte Kleingerät wird heute mit Akku angeboten, selbst da wo es absolut keinen Sinn macht weil die gerade semistationär benutzt werden (Werkzeuge, Haushaltsgeräte usw)
#25
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Die Fahrräder sind ein ziemlich blödes Beispiel, weil man die an Ort A ausleiht und nach B fährt und dort stehen lässt.
Wenn ich zum Akkutausch an eine Tankstelle fahre nehme ich einen mit, lasse gleichzeitig aber auch einen da. Die Anzahl an Akkus wird an Tankstelle XY immer konstant sein, nur der Ladezustand der Akkus verändert sich. Aber da kann man ganz einfach auswerten, wieviele Akkus am Tag an der Tankstelle getauscht werden und wie viele man dann da haben muss, damit immer ein voller Akku zum tausch da ist.
#26
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Jain.
Ich gebe zu, ein kleiner Denkfehler meinerseits.
Aber wenn man das vereinheitlicht auf eine Akkugröße, benötigen manche Fahrzeuge evtl zwei oder drei davon. Ein Kleinwagen wird nicht unbedingt die gleiche Speicherkapazität fahren wie ein LKW oder Lieferwagen. Das würde dann schon eine Differenz ergeben.

Ich denke sinnvoll wird es erst, wenn die Ladung schnell geht, ähnlich schnell wie Treibstoff, und die Langlebigkeit gegeben ist.
#27
Registriert seit: 26.08.2005
BM
Leutnant zur See
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Und selbst dann bleibt die Anzahl der Akkus konstant. Ob ein Smart vorbeikommt und einen nimmt und einen da lässt oder ein LKW 15 nimmt und 15 da lässt macht keinen Unterschied.
Der einzige Unterschied besteht dann darin, dass nach dem Smart ein leerer Akku an der Tankstelle geladen werden muss und beim LKW 15.
#28
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Beiträge: 11096
Ich ging jetzt davon aus, dass der Lkw evtl mit fünf kommt und mit 15 fährt.
Wenn natürlich immer eine feste zahl aufgenommen und abgegeben wird passt das.

Jetzt tankt ja auch nicht immer jeder bis zum Anschlag voll, je nach Preislage.
#29
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Flottillenadmiral
Beiträge: 4302
Wie soll so ein Wechsel dann von statten gehen? Ihr wisst was so ein Akkupack für ein normales Auto bereits wiegt?

Und Beitrag #2 hats bereits treffend gesagt. Nennt mir bitte mal eine größere Spedition, deren LKWs großartig älter als 6 Jahre sind und die dann damit überhaupt in die lohnende Zone kommen würden. Die Zugmaschinen werden bei großen Speditionen teils nach 3 Jahren schon wieder ausgewechselt, weil sie runtergerockt sind und bei noch längerem Behalten im Verkauf dann überhaupt nix mehr bringen.
Wenn ein Spediteur anfängt zu rechnen, dass sich sein E-Arbeitsgerät, das er alle 3 Jahre tauscht nach 6 Jahren finanziell mehr rechnet als das Konventionelle Arbeitsgerät, ist er übermorgen insolvent.

Grüße
Thomas
#30
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Stabsgefreiter
Beiträge: 383
Zitat DragonTear;25981174
Also das wäre im Zusammenhang mit Umweltschutz schon sehr sinnvoll und weiter weg von Verbrennern zu kommen...


Die EEG Umlage ist dafür da, die höheren Kosten der Stromproduktion aus regenerativen Quellen zu bezahlen, damit diese in Konkurenz zur herkömmlichen Stromerzeugung treten können. Das und die Zwangseinspeisung macht sogenannten Ökostrom erst möglich, wirtschaftlich ist er nicht. Wenn ich für den LKW Fahrstorm jetzt die EEG-Umlage erlasse bedeutet das, natürlich nur indirekt, das der Batterie-LKW in Deutschland hauptsächlich mit Strom aus Braun- und Steinkohle fährt. Da wird es mit dem ohnehin schon kaum vorhandenen Umweltschutzargument schwierig.
#31
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Oberleutnant zur See
Beiträge: 1533
Zitat doodly;25982100
Wo hast du denn den Witz her das die deutschen Hersteller nicht mehr am Verbrenner entwickeln? Nicht umsonst gab BMW erst vor ein paar Tagen die Meldung heraus, dass im Verbrenner noch sehr viel Potential steckt.


Was sollen sie auch anderes sagen nachdem sie in Sachen Elektromobilität nur noch die Rücklichter der Konkurrenz sehen? Ist doch klar dass da sowas kommt. Wenn die BMW Elektromodelle nicht so ein Witz wären gäbe es da andere Aussagen.
#32
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Registriert seit: 31.10.2005
yes-city
Kapitänleutnant
Beiträge: 1635
War doch noch nie anders. Es sind oftmals KMU, die die Pionierarbeit leisten. Wenn sich dann ein Standard durchgesetzt hat und sich das E-Auto als nächste große Antriebstechnologie durchgesetzt hat kommt es wieder auf die Marktmacht an, die die großen Automobilkonzerne nunmal haben, zusammen mit bestehendem Filialnetz, Werkstätten, Kundenstamm.
Warum sollte die im Larvenstadium eines sich entwickelnden Markets ihre Cashcow fallen lassen? Tesla ist derzeit einer der wenigen E-Autobauer. In fünfzehn/zwanzig Jahren aber nicht mehr. Entweder weil sich das E-Auto durchgesetzt hat und alle welche bauen, oder weil sich eine andere Antriebstechnologie durchgesetzt hat. Warum Tesla aber als Jesus Christus der Automobilen Zukunft gelobpreist werden erschließt sich mir nicht.
#33
Registriert seit: 29.07.2011

Stabsgefreiter
Beiträge: 338
oder TESLA ist einfach nur Kapitalist und schaffts es die Jünger hinter sich zu scharen ............... gelobt sei Tesla

Tesla-Käufer erhalten keine Umweltprämie mehr. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hat den Hersteller von der Förderliste gestrichen. Nach einem Medienbericht steht der Elektroautopionier im Verdacht des Subventionsbetrugs, des unlauteren Wettbewerbs und der Verbrauchertäuschung.

Qelle:
Tesla: Kaufprämie gestrichen, mit Tricks Subventionen erschlichen - manager magazin
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