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Das dritte Familienmitglied: VW zeigt den autonomen Crossover I.D. CROZZ

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Zuwachs für die junge Familie: Nach der Vorstellung der Limousine I.D. im September und des Vans I.D. BUZZ im Januar folgt nun die Crossover-Variante I.D. CROZZ. Trotz eigenständiger Optik wird das CUV (Crossover Utility Vehicle) in weiten Teilen seinen Schwestermodellen entsprechen. Sofern es der I.D. CROZZ so denn überhaupt in die Serie schaffen wird. Denn diesbezüglich gibt es widersprüchliche Angaben.

Zwar spricht VW von einem Produktionsstart im Jahr 2020, verweist gleichzeitig aber darauf, dass es sich beim in Shanghai vorgestellten Fahrzeug nur um ein Showcar handelt. Die Abweichungen eines möglichen Serienmodells dürften somit nicht gering ausfallen.

Auch an den technischen Daten könnte sich bis dahin noch das ein oder andere ändern. Gleich zwei Elektromotoren - 75 kW an der Vorderachse, 150 kW an der Hinterachse - sollen das allradangetriebene CUV auf bis zu 180 km/h beschleunigen, von 0 bis 100 km/h sollen dabei nur sechs Sekunden vergehen. Wie groß die Kapazität der verbauten Akkus ist, verrät das Unternehmen nicht, man verspricht aber eine Reichweite von bis zu 500 km. Dabei bezieht man sich allerdings auf den vor der Ablösung stehenden NEFZ-Zyklus, die tatsächliche Reichweite dürfte deshalb eher bei 300 bis 350 km liegen. Im Idealfall soll ein Füllungsgrad von 80 % innerhalb von 30 Minuten erreicht werden. Dafür muss der Akku allerdings an einer Schnellladesäule mit 150 kW (DC) befüllt werden.

Ebenfalls noch mit großen Fragezeichen versehen ist der von VW als I.D. Pilot bezeichnete vollautonome Fahrmodus. Der soll unter anderem auf Lidar-Systeme zurückgreifen können, um die Umgebung permanent überwachen zu können, zum anvisierten Start im Jahr 2020 dürfte ein Einsatz im Alltag aber nicht möglich sein - Stichwort rechtliche Vorgaben.

Mehr Chancen auf Realisierung dürfte der Innenraum haben. Der entspricht in weiten Teilen dem des I.D., wichtigstes Element ist auch im I.D. CROZZ die sehr aufgeräumte Mittelkonsole. Auf Schalter wird weitestgehend verzichtet, ebenso auf analoge Anzeigen. Markant ist das ungewöhnlich geformte Lenkrad, das nach längerem Druck auf das Mittig platzierte VW-Logo zurückfährt und somit den I.D. Pilot startet.

Dank des Einsatzes des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB) mit unterhalb der Fahrgastzelle untergebrachten Akkus kann der Innenraum trotz kompakter Ausmaße großzügig gestaltet werden. VW selbst verspricht, dass der I.D. CROZZ kürzer als die Langversion des SUVs Tiguan (Tiguan Allspace, 4,7 m) ausfallen wird, aber dennoch dessen Raumgefühl bieten soll. Einen ähnlichen Vergleich stellt man bereits beim I.D. an: Dessen Länge soll in etwa mit der eines Golf übereinstimmen, das Innenraumangebot wird hingegen mit einem Passat verglichen.

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Kommentare (2)

#1
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Registriert seit: 15.11.2006
Braunschweig
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1415
Yeah, autonom durch's Gelände!
#2
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Registriert seit: 13.07.2014

Leutnant zur See
Beiträge: 1206
Warum müssen Concept Cars eigentlich immer so unfassbar hässlich aussehen?
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