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Neustart wird erschwert: Tesla überarbeitet Autopilot-Funktion

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tesla motorsDer im Mai erfolgte Unfall mit tödlichem Ausgang sowie andere Zwischenfälle der vergangenen Wochen und Monate haben Tesla dazu veranlasst, den Autopiloten zu überarbeiten. Im Juli hatte das Unternehmen erklärt, die Funktion nicht deaktivieren zu wollen, schloss Veränderungen aber nicht aus. Die fallen aber weit weniger umfangreich aus, als Kritik vermutlich gehofft hatten.

Aus gut informierten Kreisen will Electrek erfahren haben, dass Version 8.0 der Software im Hinblick auf die Totmann-Vorkehrung angepasst wird. Bislang muss der Fahrer in regelmäßigen Abständen das Lenkrad berühren, damit der Autopilot die Steuerung übernimmt. Erkennt das System keine Berührung, warnt es mit akustischen und optischen Hinweisen. Nach 15 Sekunden wird dann die Musikwiedergabe gestoppt, das Fahrzeug verlangsamt und es erfolgt die Aufforderung, dass der Fahrer beide Hände auf dem Lenkrad platzieren soll, um die Kontrolle zu übernehmen. Anschließend kann der Autopilot wieder aktiviert werden.

Genau das soll nach dem Update jedoch nicht mehr möglich sein. Geplant sei, so der Bericht, dass der Fahrer den Wagen nach dem Ignorieren der letzten Warnung komplett anhalten und in den Park-Modus schalten muss. Erst danach kann das Assistenzsystem wieder genutzt werden. Bis dahin wird jedoch lediglich der Spurhalte- und -wechselassistent abgeschaltet, der adaptive Tempomat arbeitet auch nach dem Ignorieren weiter.

Ein Software-Update soll die Erkennungsgenauigkeit der Autopilot-Hardware spürbar erhöhen
Ein Software-Update soll die Erkennungsgenauigkeit der Autopilot-Hardware spürbar erhöhen

Davon erhofft Tesla sich, dass der Fahrer Warnungen nicht ignoriert und trotz aktivierter Autopilot-Funktion aufmerksam das Geschehen verfolgt.

Weitere Änderungen der Software sollen zudem dafür sorgen, dass die Anzahl der Warnungen insgesamt geringer wird. Denn verschiedene Optimierungen erhöhen die Erkennungs- und Reaktionsrate, so dass es zu weniger Fehlwarnungen kommen soll. Das verbesserte System soll so auch in der Lage sein, automatisch den Highway zu verlassen. Bislang muss der Fahrer das Abfahren selbst übernehmen.

Die Freigabe des Updates soll bereits in Kürze erfolgen, eine Bestätigung seitens Tesla gibt es aber noch nicht.

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Kommentare (4)

#1
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Zitat
Erkennt das System keine Berührung, warnt es mit akustischen und optischen Hinweisen. Nach 15 Sekunden wird dann die Musikwiedergabe gestoppt, das Fahrzeug verlangsamt und es erfolgt die Aufforderung, dass der Fahrer beide Hände auf dem Lenkrad platzieren soll, um die Kontrolle zu übernehmen.

Heißt im Klartext die Kiste fährt mit totem Fahrer ewig weiter, bzw. gegen die nächste Leitplanke da der Spurhalteassi deaktiviert wird?

Da erscheint mir die Logik der Mercedes E-Klasse gelungener:
Zitat
reduziert das Fahrzeug selbstständig die Geschwindigkeit bis zum vollständigen Stillstand und aktiviert zusätzlich den Warnblinker. Diesen Vorgang führt die E-Klasse als Ultima Ratio auch auf der Autobahn durch. Im Notfall erscheint es logisch, das Auto zu stoppen, anstatt bis zum leeren Tank oder Unfall im teilautonomen Modus zu verharren.

Quelle: https://www.computerbase.de/2016-08/mercedes-benz-e-klasse-w213-test-fahrbericht/5/
#2
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Registriert seit: 03.07.2001
127.0.0.1
Admiral
Altweintrinker
Beiträge: 25376
Der Unfall kommt da aber ganz von selbst, wenn der Mercedes das auf der Autobahn & Überholspur macht. :fresse:

Beides irgendwie nicht ideal :hmm:
#3
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Registriert seit: 25.11.2009

Leutnant zur See
Beiträge: 1207
Klingt so, als würde der Tesla ebenfalls die Geschwindigkeit reduzieren. Hab grad mal ein Video rausgesucht, wo das ganze demonstriert wird:
[video=youtube;R_jcl0Lk-1w]https://www.youtube.com/watch?v=R_jcl0Lk-1w[/video]

Ist das jetzt weniger sicher, als hätte man keinen Autopilot? Ich denke besser als in die Bande oder von der Straße zu fahren, oder?
#4
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Registriert seit: 02.12.2005

Vizeadmiral
Beiträge: 8144
Zitat Mr.Mito;24878492
Der Unfall kommt da aber ganz von selbst, wenn der Mercedes das auf der Autobahn & Überholspur macht. :fresse:

Beides irgendwie nicht ideal :hmm:


Der Unfall bei Tesla ist dann aber unausweichlich und nur eine Frage der Zeit, bei Mercedes ist der Unfall nicht ausgeschlossen, ein ziemlich großer Unterschied.
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