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50 % mehr: BMW vergrößert Reichweite des i3 auf 300 Kilometer

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bmw i3Wie erwartet hat BMW seinen i3 mit einem größeren Akku versehen und damit den Druck auf einige Konkurrenten erhöht. Umsonst gibt es den Zuschlag aber nicht: Wer von dem Plus an Reichweite profitieren will, muss mehr als bislang zahlen. Insgesamt werden 36.150 Euro fällig, wenn das Elektroauto im Normzyklus (NEFZ) 300 statt wie bislang nur 190 Kilometer mit einer Ladung schaffen soll. Der Aufpreis beträgt damit 1.200 Euro, der Akku wächst von 22 auf 33 Wh.

Damit soll der i3 auch unter widrigen Bedingungen die Marke von 200 Kilometern schaffen, BWW spricht hier von einer kundenorientierten Reichweite, die zuvor bei 130 Kilometern lag. Wie bislang steht auch eine Version mit Range Extender zur Wahl. Diese vergrößert die Reichweite wie gehabt um 150 Kilometer, den Verbrauch des Zwei-Zylinder-Aggregats beziffert man auf 0,6 Liter pro 100 Kilometer. Auch hier steigt der Preis, fällig werden 41.150 statt 39.450 Euro.

Trotz größerer Kapazität nehmen die neuen Akkus nicht mehr Platz ein, der Preis steigt jedoch leicht
Trotz größerer Kapazität nehmen die neuen Akkus nicht mehr Platz ein, der Preis steigt jedoch leicht

Trotz des größeren Akkus, der dank einer höheren Speicherdichte nicht mehr Raum als bislang einnimmt, soll sich die Ladezeit nicht verlängern. Denn die maximale Leistung steigt von 7,4 auf 11 kW - allerdings nur an entsprechenden Schnellladestationen, die als Zubehör erhältlich sind. Wer den Aufpreis für die größere Reichweite scheut, kann auch künftig das bislang angebotene Modell zum alten Preis kaufen. Dieses profitiert ebenso wie das Neue von der angekündigten Kaufprämie, die 4.000. Euro für die Varianten ohne und 3.000 Euro mit Range Extender beträgt. Ein Trost für diejenigen, die für ihren i3 noch den vollen Preis zahlen mussten: Der größere Energiespeicher kann nachgerüstet werden.

Trotz des neuen Akkus wird der i3 in puncto Reichweite vermutlich nicht mit dem Model 3 mithalten können. Tesla spricht bislang von etwa 340 Kilometern, bezieht sich dabei auf die weitaus realistischere US-Verbrauchsermittlung EPA. Es ist aber davon auszugehen, dass die Mittelklasse-Limousine der US-Amerikaner teurer als der i3 ausfallen wird. Ohne Fördermittel soll sie in der Heimat 35.000 US-Dollar kosten, für Deutschland kann jedoch mit 38.000 bis 40.000 Euro gerechnet werden.

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