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Kaum noch Preisunterschiede zwischen DDR3 und DDR4

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gskill f4 3000c15q 16grr test-teaserMit der Vorstellung der Skylake-Plattform wurde DDR4 massentauglich und damit deutlich erschwinglicher. Zwar gibt es den neuen Speicherstandard schon seit Haswell-E, doch musste man Ende August 2014 hierfür noch einen kräftigen Preisaufschlag gegenüber DDR3 in Kauf nehmen, zumal auch teure Quad-Channel-Kits eingesetzt werden mussten. Inzwischen haben sich die Preise von DDR4-Arbeitsspeicher den älteren DDR3-Modulen angenähert.

In unserem Preisvergleich bezahlt man für ein Speicherkit mit zwei 4-GB-Modulen und einer Geschwindigkeit von 2.133 MHz nur noch rund 29 Euro. Für ein DDR3-Kit mit gleicher Kapazität, aber nur 1.600 MHz werden hingegen etwa 28 Euro fällig. Dual-Channel-Kits mit doppelter Speichermenge werden ab etwa 57 Euro angeboten – Preisunterschiede zwischen DDR3 und DDR4 gibt es hier bei den Einstiegsmodellen somit nicht mehr. Die günstigsten Module stammen dabei meist von Crucial, Kingston oder G.Skill und verzichten auf einen aufwendigen Heatspreader. Wer diesen und höhere Taktraten haben möchte, der muss tiefer in die Tasche greifen. Für zwei Module der Crucial-Ballistix-Sport-LT-Reihe mit 2.400 MHz und Timings von CL16 werden derzeit knapp über 35 Euro ausgerufen, für die Vengeance-LPX-Module von Corsair bezahlt man mit gleichen Leistungsdaten rund 42 Euro.

Teuer aber wird es vor allem dann, wenn man zu den High-End-Modellen greift. Die G.Skill-Ripjaws-V-Reihe mit 3.466 MHz und CL16 kostet fast 67 Euro. Gutes Geld ausgeben kann man vor allem für 64 GB DDR4-Arbeitsspeicher. Hier kosten acht Speicherriegel mit 2.800 MHz und CL15 über 350 Euro. Unser Preisvergleich listet aber auch schon die ersten Kits mit einer Kapazität von satten 128 GB. Für sie bezahlt man zwischen 746 und 1.071 Euro. Hohe Taktraten machen sich in der Praxis aber kaum bemerkbar und sind eigentlich nur für Übertakter sinnvoll, wie unser Test auf der X99-, Z97- und 990FX-Plattform im vergangenen Jahr gezeigt hatte.

Über die Verfügbarkeit braucht man sich derweil keine Sorgen zu machen. Sowohl DDR3- wie auch DDR4-Module sind von unterschiedlichen Herstellern in ausreichenden Stückzahlen bei vielen Händlern unseres Preisvergleichs als lieferbar gekennzeichnet.

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Kommentare (6)

#1
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Registriert seit: 27.07.2008

Fregattenkapitän
Beiträge: 2870
Interessant.
Die Frage wird aber sein, ist DDR3 teurer geworden oder DDR4 billiger ? :D
#2
Registriert seit: 10.10.2001
Planet3dNow
Leutnant zur See
Beiträge: 1185
Wie meinst Du das genau? Vielleicht übersehe ich gerade auch einfach nur was essenzielles.. :fresse:
Die Preise gehen ja generell nach unten..

DRAMeXchange - World leading DRAM and NAND Flash market research firm, with more than a decade of most authoritative database
#3
Registriert seit: 13.02.2006
Koblenz
Vizeadmiral
Beiträge: 7154
Zitat Pickebuh;24420239
Interessant.
Die Frage wird aber sein, ist DDR3 teurer geworden oder DDR4 billiger ? :D


DDR4 günstiger. Meine Wunschlisten auf Geizhals sind im Schnitt 20€ günstiger geworden, nur durch den günstigen Ram.
#4
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Registriert seit: 14.10.2007

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 455
Ich sage nur 64GiB DDR4-RAM für etwas über 300€.
#5
customavatars/avatar64195_1.gif
Registriert seit: 18.05.2007

Oberbootsmann
Beiträge: 819
Die frage ist aber auch wie weit fallen die Preise für DDR4 noch und wo pendeln die sich dann ein? DDR3 ist nach dem Preissturz Anfang 2013 auch bis zum Herbst 2013 wieder deutlich angestiegen (auf fast das doppelte). Ich hoffe das sich die DDR4 Preise bis Anfang 2017 noch so halten oder weiter fallen, möchte mir dann nämlich ein neues System zulegen mit DDR4 :)
#6
Registriert seit: 10.10.2001
Planet3dNow
Leutnant zur See
Beiträge: 1185
Speicherpreise: DRAM-Chips könnten 40 Prozent günstiger werden - ComputerBase
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