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Jolla Tablet: Nur wenige Crowdfunder werden ihr Gerät erhalten – Projekt eingestellt

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jollaJolla suchte Ende 2014 über eine Crowdfunding-Plattform Unterstützer, um sein eigenes Tablet auf Basis des Betriebssystems Sailfish OS zu entwickeln. Das Projekt wurde auch mit insgesamt 2,5 Millionen US-Dollar erfolgreich finanziert, jedoch bekommen nicht alle Unterstützer die versprochene Belohnung. Wie Jolla mitteilt, könne das Unternehmen die Tablets nicht produzieren da einer der größten Investoren abgesprungen sei. Somit werden wohl nur wenige Unterstützer das zugesicherte Gerät erhalten. Mit der Auslieferung der wenigen Tablets werde das Projekt gleichzeitig gestoppt.

Trotz der negativen Schlagzeilen verspricht Jolla, dass die Unterstützer nicht komplett auf eine Belohnung verzichten müsse. Das Unternehmen habe noch einige Überraschungen in Planung, wollte allerdings nicht weiter darauf eingehen, wie diese aussehen. Das Unternehmen werde alle Unterstützer in den kommenden Wochen kontaktieren und weitere Informationen zum Verlauf der Finanzierung bekanntgeben.

jolla tablet

Da das Geld über eine Crowdfunding-Plattform erst ausgezahlt wird, wenn die Geräte auch ausgeliefert werden, müssen die Unterstützer mit keinen finanziellen Einschränkungen rechnen. Die versprochenen Tablets werden trotzdem nur die wenigsten erhalten und es wird sich zeigen, welche Alternative Jolla seinen Unterstützern anbieten wird.

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Kommentare (6)

#1
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Registriert seit: 09.04.2012
Franken
Kapitän zur See
Beiträge: 3575
"Noch einige Überraschungen in Planung"

Ja, zum Beispiel ... einen exklusiven Sailfish-OS Schlüsselanhänger, yeah !

#2
Registriert seit: 14.08.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1931
In der Überschrift:
"werden ihr Gerät ERhalten"
#3
Registriert seit: 28.10.2015
Saarland
Obergefreiter
Beiträge: 77
"Da das Geld über eine Crowdfunding-Plattform erst ausgezahlt wird, wenn die Geräte auch ausgeliefert werden, müssen die Unterstützer mit keinen finanziellen Einschränkungen rechnen."

Ich hätte da noch ein "in diesem Fall" eingefügt, denn üblich ist bei Crowdfunding ja eher die direkte Auszahlung in Form einer Risikofinanzierung.
#4
Registriert seit: 04.06.2013

Gefreiter
Beiträge: 40
Wie sieht es denn aus wenn man das Tablet nicht Indiegogo oder Kickstarter etc. Vorfinanziert hat wobei man sich ja üblicherweise der Gefahr beusst ist, sondern es über die Jolla Website per Kreditkarte Vorbestellt hat?

Auf deren Website war sofern ich mich erinnern kann (hab natürlich keine Screenshots gemacht) keine Hinweise auf eine mögliche Nichtauslieferung.

Weiss da jemand mehr?
#5
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Registriert seit: 29.06.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2829
Naja, generell ist man bei Vorkasse am Arsch, wenn das Unternehmen pleite geht.
Dann kann man lediglich hoffen noch was aus der Insolvenzmasse zu bekommen, was aber schwierig und aufwendig ist, da u.A. die Angestellten eines solchen Unternehmens zuerst bedient werden (Lohnzahlungen, Abfindungen usw.).

Wenn Jolla Ltd. nur das Projekt einstellt, aber damit nicht insolvent ist, müssen sie dir dein Geld natürlich zurück erstatten.

Mfg Bimbo385
#6
Registriert seit: 28.10.2015
Saarland
Obergefreiter
Beiträge: 77
Sie "müssten" es, wenn es eine normale Vorbestellung für ein noch nicht lieferbares Produkt ist. Nur ist dafür Crowdfunding eigentlich gar nicht da. Dort geht es um Risikofinanzierung mit Prämienaussicht, und da muss nicht zwingend irgendetwas zurück erstattet werden, völlig unabhängig davon, ob das Unternehmen insolvent ist oder nur das Projekt eingestellt wird. Genau deswegen hätte mich der Umstand irritiert, dass offensichtlich beides miteinander vermischt wurde.
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