> > > > Apple iPad Pro im Teardown: Viel Platz für Akku und Sound

Apple iPad Pro im Teardown: Viel Platz für Akku und Sound

Veröffentlicht am: von

ipad proSeit Mittwoch kann das neue Apple iPad Pro im Onlineshop des Herstellers bestellt werden – die ersten Geräte sollen bereits ab morgen ausgeliefert werden. Je nach Ausführung bezahlt man zwischen 899 und 1.229 Euro. Die Reparaturprofis von iFixit.com konnten das neue Riesentablet schon einmal näher unter die Lupe nehmen und haben es wie gewohnt in einem Teardown in seine Einzelteile zerlegt.

Wie schon die kleineren Modelle der iPad-Familie lässt sich auch die 12,9-Zoll-Ausführung nur sehr schlecht reparieren, wenn auch etwas besser als noch das Apple iPad Air 2. Die Bastler vergaben dem iPad Pro drei von möglichen zehn Punkten. Der Grund: Auch im bislang größten iPad steckt sehr viel Kleber. So ist der Bildschirm fest mit dem schützenden Glas verklebt, im Falle eines Glassprungs oder aber eines Display-Defekts müssen damit immer beide Komponenten ausgetauscht werden. Dafür vereinfacht das die Demontage des Geräts, allerdings hat Apple die Hauptplatine mit den wichtigsten Hardware-Komponenten nun mittig im Tablet untergebracht – das Verbindungskabel zum Display lässt sich nur mit viel Geschick sicher abtrennen.

Ab dem 11. November soll das iPad Pro angeboten werden, Preise für den deutschen Markt gibt es noch nicht
Das neue Apple iPad Pro lässt sich nicht ganz so einfach reparieren

Die beiden Außenseiten hat Apple komplett für den Akku reserviert. Die Batterie leistet 38,8 Wh und bringt es auf eine Kapazität von satten 10.307 mAh, was nicht nur einem Plus von 40 % gegenüber dem iPad Air 2 entspricht, sondern das Gerät auch auf die Akku-Nennleistung des Microsoft Surface Pro 4 katapultiert. Aufgrund der schlanken Hardware und der großen Abmessungen hätten die Entwickler einen noch viel größeren Akku verbauen können, das hätte sich allerdings negativ auf das Gewicht und die Sound-Qualität ausgewirkt. Letzterer spendiert Apple nämlich ebenfalls sehr viel Platz. Verbaut sind an der Ober- und Unterseite insgesamt vier Treiber. Der neue Smart Connector lässt sich allerdings nicht aus dem Gehäuse nehmen, lobenswert ist immerhin, dass sich die beiden Akkus sehr leicht entnehmen und damit austauschen lassen.

Hardwareseitig setzt Apple auf einen 12,9 Zoll großen Touchscreen mit einer nativen Auflösung von 2.732 x 2.048 Bildpunkten und eine Pixeldichte von 264 ppi. Angetrieben wird es von einem hauseigenen A9X-Chip mit M9-Coprozessor. Dazu gibt es zwei 2-GB-LPDDR4-Module von Sk Hynix und damit insgesamt 4 GB Arbeitsspeicher. Der Flashspeicher – in diesem Falle mit einer Kapazität von 32 GB – wird hingegen von Toshiba geliefert. NXP Semiconductor steuert den NFC-Controller für Apple Pay sowie den TouchID-Sensor bei. Der Beschleunigungssensor sowie das 6-Achsen-Gyroskop stammen aus dem Hause InvenSense.

Insgesamt reicht es bei der Reparierbarkeit damit nur für drei Punkte. Noch schlechter lässt sich aber das ebenfalls neue Microsoft Book reparieren, welches im Test von iFixit.com gerade einmal einen von möglichen zehn Punkten bekam.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (1)

#1
customavatars/avatar74181_1.gif
Registriert seit: 04.10.2007

Oberbootsmann
Beiträge: 996
Finde so ein Pad ideal, wenn es nicht so schwer wäre.

Mein Ipad tausche ich erst wenn die es schaffen ein 9,7" Pad mit 300 Gramm zu bauen.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Huawei MediaPad M3 Lite 10 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/HUAWEI_MEDIAPAD_M3_LITE_10

Apple und Samsung auf den Plätzen eins und zwei, Huawei dahinter: Was bei Smartphones schon etwas länger der Fall ist, gilt seit dem ersten Quartal auch für Tablets. Denn dank eines Plus' von von einem Drittel innerhalb eines Jahres konnten die Chinesen Amazon und Lenovo überholen. Damit sich... [mehr]

Huawei MediaPad M3 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/HUAWEI_MEDIAPAD_M3_TEASER_KLEIN

Weihnachten naht und damit auch ein neues MediaPad: Nachdem Huawei sich beim Sprung von Generation 1 zu 2 Zeit gelassen hat, kommt mit dem MediaPad M3 die dritte Auflage nun nach fast genau einem Jahr in den Handel. Die Hände in den Schoß gelegt hat man nicht, wie die technischen Daten zeigen. Ob... [mehr]

Microsoft Surface Pro 5 angeblich mit Intel Kaby Lake und 512 GB Speicherplatz

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2015/MICROSOFT2012

Microsoft wird 2017 das Surface Pro 5 auf den Markt bringen. Dabei soll natürlich auch ein technisches Upgrade gegenüber dem Pro 4 (noch im Bild) eintreten. Genauere Details glänzten bisher durch Abwesenheit. Jetzt sind Informationen durchgesickert, laut denen Microsoft seinen Brückenschlag... [mehr]

Microsoft Surface Pro 5: Vorstellung wohl im April

Logo von IMAGES/STORIES/2017/MICROSOFT

Aktuellen Gerüchten zufolge plant Microsoft für den April 2017 ein Event rund um Windows 10. Auf der Veranstaltung soll es nach aktuellem Wissensstand aber ausdrücklich nicht um das kommende Creators Update gehen. Vielmehr rechnen die meisten Quellen derzeit damit, dass die Redmonder... [mehr]

Neues Tablet Honor Pad 3 taucht auf

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2015/HONOR

Huawei hat 2016 mit seinem MediaPad M3 ein Tablet veröffentlicht. Es war nicht der erste Exkurs des chinesischen Herstellers in den Tablet-Markt und vermutlich auch nicht der letzte. Allerdings ist Huawei mit der Veröffentlichung von Tablets etwas zögerlicher, als bei Smartphones. Nun ist jedoch... [mehr]

Microsoft Surface Pro 5 mit Kaby Lake aber weiter mit proprietärem...

Logo von IMAGES/STORIES/2017/MICROSOFT-SURFACE-BOOK

Das Microsoft Surface Pro 4 hat mittlerweile schon wieder rund anderthalb Jahre auf dem Buckel. Für ein mobiles Endgerät ist das schon eine ganze Zeit, so dass bald mit einem Nachfolger zu rechnen sein sollte. Zwar stellte Microsoft im Oktober 2016 neue Surface-Gerätschaften, wie den... [mehr]