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CES 2014: Acer Iconia W4 im Hands-on

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acer2011Auf der Computex war Acer mit seinem W3 der Vorreiter bei den Windows-8-Tablets mit 8 Zoll. Dass das Gerät aber offenbar unter hohem Zeitdruck entwickelt wurde, hat man dem Iconia W3 allerdings auch angemerkt. Zum Start von Windows 8.1 wurde dann das W4 nachgeschoben, dessen Verfügbarkeit nun im Vorfeld der bald startenden CES bekannt gegeben wurde. In Las Vegas konnte wir das neue Tablet ausprobieren.

Der größte Vorteil des neuen 8-Zoll-Tablets ist dabei sicherlich das neue Display. Hatte das W3 mit einem sehr schwachen TN-Panel zu kämpfen, kommt das W4 nun mit einem IPS-Display mit HD-Auflösung daher. Bei einem ersten Kontakt wirkte das Display deutlich besser und konnte mit einer hohen Blickwinkelstabilität und einer ordentlichen Farbdarstellung aufwarten. Die Auflösung von 1.280x800 Bildpunkten auf einer Diagonale von 8 Zoll führt zwar nicht zu einer gestochen scharfen Darstellung, ist für den Alltag aber ausreichend. Teils wirkte das Display aber noch ein klein wenig „blurry". Hier wird sich zeigen müssen, wie die finalen Geräte daherkommen werden.

Die Hardware-Basis stellt ein neuer Atom Z3740 der „Bay Trail T"-Basis dar, während beim W3 noch eine „Clover Trail"-CPU zum Einsatz gekommen ist. Der erste Eindruck viel positiv aus, das Tablet lieferte im System eine gute Performance, ein Sprinter ist ein Atom-Prozessor aber sicherlich nicht, das hat beispielsweise unser Test des ASUS T100 gezeigt. Positiv soll sich „Bay Trail T" auf die Akkulaufzeit auswirken, die beim neuen Modell bei rund 7,5 Stunden liegen soll.

Neben dem Display ist das überarbeitete Gehäuse die zweite augenscheinliche Veränderung des W4 gegenüber dem Vorgänger. Das Gehäuse ist etwas flacher und das ganze Tablet ein gutes Stück leichter (415 g zu 530 g), was sich natürlich gerade dann bemerkbar macht, wenn das Tablet in einer Hand gehalten werden soll – ein iPad Mini spielt aber noch immer in einer ganz anderen Liga. Weniger hat sich bei der Materialwahl getan, denn Acer setzt noch immer auf ein Kunststoff-Gehäuse, das ein allenfalls durchschnittliche Haptik vorweisen kann, auch wenn die Optik nun gebürstetem Aluminium nachempfunden wurde. Hier sollte man allerdings den Preis von 299 Euro (für die 32 GB-Version) im Hinterkopf behalten. Als Anschlüsse stehen Micro-USB und Micro-HDMI zur Verfügung.

Als optionales Zubehör wird Acer das „Crunch-Keyboard" anbieten. Das Bluetooth-Keyboard verfügt über einen Faltmechanismus, dessen Origami-Falttechnik ein wenig an Amazons aktuelles Kindle-Fire-HDX-Cover erinnert. Während sich das Keyboard trotz eines sehr kurzen Hubs noch recht gut tippen lässt hat die Konstruktion aber den eklatanten Nachteil, dass das Cover in sich zusammenfällt, sobald es nur ein wenig bewegt werden soll. Der Kostenpunkt für die recht klein zusammenfaltbare Taststatur wird bei etwa 60 Euro liegen.

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