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Apple-TV-Konkurrent von Amazon soll im März erscheinen

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amazonSchon im kommenden Monat könnte Amazon mit einer eigenen Settop-Box in Konkurrenz zum Apple TV treten. Sie soll wie die hauseigenen Kindle-Tablets auf einer abgewandelten Version des Android-Betriebssystems basieren und so über das Internet Video-Inhalte auf den Fernseher streamen. Das will der Technik-Blog Recode erfahren haben. Die Box soll im Laufe des März auf den Markt kommen – vermutlich unter den Namen „Firetube.“

Ursprünglich sollte die Settop-Box schon im Herbst 2013 auf den Markt kommen, wurde allerdings nicht rechtzeitig fertiggestellt. Schon seit einem Jahr soll Amazon in seinem Lab126 die Box testen. Einen guten Weg geebnet hatte Amazon am vergangenen Freitag, indem man seinen Prime-Service weiter aufwertete. In zwei Tagen startet Prime Instant Video. Dann gibt es für Prime-Mitglieder nicht Express-Versand, sondern auch Zugriff auf laut eigenen Aussagen mehr als 12.000 Filme und Serienepisoden aus dem Lovefilm-Angebot, das bislang für 6,99 Euro monatlich erhältlich war. Den Preis für das Prime-Abo wird Amazon allerdings anpassen. Statt einer Jahresgebühr von bisher 29 Euro sollen später 49 Euro fällig werden. Wer sich noch bis zum 26. Februar für eine Prime-Mitgliedschaft entscheidet, bezahlt weiterhin im ersten Jahr 29 Euro, kann aber das Videostreaming-Angebot ebenfalls schon ab Mittwoch nutzen. Das alte Angebot wird restlos ersetzt. Der Zusammenschluss aus Lovefilm und Amazon Prime in Amazon Prime Instant Video wäre ein gutes Angebot für die eigene Settop-Box.

Die Settop-Box wäre damit nach den E-Book-Readern und Tablets die dritte Gerätekategorie, bei der Amazon mittmischt, um seine Medieninhalte zu vertreiben. Unklar ist jedoch, ob das Gerät auch Spiele aus dem App-Store unterstützen wird. Apple soll letzteres mit seiner kommenden Apple-TV-Generation ermöglichen, die wohl ebenfalls im Laufe des März veröffentlicht werden soll.

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Kommentare (2)

#1
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Laut Lovefilm haben die zur Zeit 2.208 Filme zum On-Demand Abruf. Woher kommen die 12.000? Werden die jetzt alle Filme im Angebot digitalisieren oder wie läuft das? Weiß das hier jemand?
#2
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Registriert seit: 28.06.2004
Nähe München
Korvettenkapitän
Beiträge: 2425
Serienepisoden zählen wohl dazu...
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