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Steam Deck: SSD-Mod kann die Lebenszeit verkürzen

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Den eigenen Rechner oder die PlayStation 5 mit einer zusätzlichen SSD zu versehen, ist mittlerweile auch für ungeübte Nutzer kein Problem mehr. Wobei in erster Linie nicht unbedingt die handwerklichen beziehungsweise technischen Fähigkeiten des Nutzers entscheidend sind, sondern ob der Hersteller überhaupt eine Speichererweiterung oder die Nutzung einer zusätzlichen SSD zulässt. 

Bei Valves Steam Deck ist es möglich den Speicherplatz mit einer neuen SSD zu erweitern. Schaut man sich die Preisunterschiede an, liegt die 256-Version mit eMMC bei rund 419 Euro, wohingegen die 512-GB-Variante mit verbauter NVMe-SSD mit 679 Euro zu Buche schlägt. Installiert man nun ein 1 TB großes Laufwerk, lässt sich der ein oder andere Euro sparen. Zudem hat PCGamer gezeigt, wie einfach solch ein Umbau ist. Hier wurde eine 2242-M.2-NVMe-SSD verwendet.

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Jetzt hat sich allerdings aufgrund des Speichermods von PCGamer ein verantwortlicher Valve-Entwickler bei Twitter zu Wort gemeldet. Laut Lawrence Yang sollten Nutzer den Umbau keinesfalls durchführen. Die meisten 2242-M.2-Laufwerke benötigen mehr Power als die von Valve im Steam Deck montierten Laufwerke. Außerdem soll die stärkere Hitzeentwicklung der genannten SSDs für Probleme sorgen. Ebenfalls dürfen laut Aussagen von Yang die Thermal-Pads in der Nähe des Speichers keinesfalls entfernt werden. 

Aufgrund der höheren Wärmeentwicklung und des Energiebedarfs wird laut dem Valve-Entwickler die Lebenszeit des Handhelds massiv verringert. Konkrete Zahlen wurden jedoch bislang nicht genannt. 

Wer aktuell im Besitz eines Valve-Handhelds ist, sollte sich genauestens überlegen, ob es momentan sinnvoll ist, den Speicher des Steam Decks durch eine 2242-M.2-SSD zu erweitern. Kommt es zu einem Problem oder das Steam Deck quittiert seinen Dienst, wäre Valve in Zukunft in der Lage zu prüfen, ob eine nicht autorisierte SSD verbaut wurde. Der Hersteller hätte im schlimmsten Fall das Recht die Garantie zu verweigern. Der Kunde müsste dann für die Kosten der Reparatur selbst aufkommen. Wer den Speicher seines Handhelds erweitern möchte, kann hier auch zu einer microSD-Karte greifen.

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