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Nintendo Switch: Digitale Käufe endlich an Konto statt an Hardware gebunden

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nintendo switch buntNintendo macht seinen Fans eine kleine Freude: Bisher war es nicht möglich, digital über den Nintendo eShop gekaufte Spiele nach dem ersten Download später nochmals herunterzuladen – falls man zum Beispiel eine defekte Konsole besaß und ein Ersatzgerät erhielt. Das hat natürlich oft bei Kunden für Ärger gesorgt, zumal die digitalen Käufe an den Konsolen der Reihen Sony PlayStation und Microsoft Xbox statt an die Hardware an die Konten der Besitzer gebunden werden – was in der Praxis deutlich kundenfreundlicher ist.

Über die ersten Unboxing-Videos haben die frühen Besitzer der Nintendo Switch aber im Kleingedruckten entdeckt, dass auch Nintendo sich nun anpasst. Demnach sollen gekaufte Spiele aus dem eShop nun an das jeweilige Benutzerkonto gekoppelt werden und mehrfach herunterladbar bzw. installierbar sein.

So steht in einem im Video zu sehenden Text in englischer Sprache, hier von uns übersetzt: „Dein Nintendo-Konto speichert deine Käufe aus dem Nintendo eShop und dein aktuelles Guthaben. Wenn du dein Nintendo-Konto erneut beim Initialisieren der Konsole verbindest, kannst du Software oder DLCs erneut herunterladen, die du zuvor gekauft hast.“ Nintendo hat diesen Hinweis zwar noch nicht offiziell bestätigt, doch der Text klingt eindeutig.

Damit würde Nintendo dann auch endlich mit Microsoft und Sony gleichziehen. So mussten die Japaner in der Vergangenheit für ihren Umgang mit digitalen Käufen viel Kritik einstecken. Ob Nintendo diese Möglichkeit abseits der Switch vielleicht rückwirkend auch an der Wii U einführen könnte, bleibt abzuwarten.

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 29.08.2008

Kapitänleutnant
Beiträge: 1881
Tja, aber die Kunden haben es bisher ja offenbar mit sich machen lassen.
Wer auf solchen Unsinn einsteigt, darf sich im Nachhinein mMn absolut nicht beschweren.
Sowas gehört von vornherein abgestraft, indem man einfach keine digitalen Käufe tätigt, oder gleich ganz auf den Kauf der Geräte verzichtet.

Dass Nintendo so lange diesen Unsinn mit Gerätebindung durchziehen konnte, zeigt mal wieder deutlich, wie dumm das Konsumvieh da draußen ist.
#2
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Registriert seit: 18.07.2008

Leutnant zur See
Beiträge: 1132
Zitat Morrich;25324868
Tja, aber die Kunden haben es bisher ja offenbar mit sich machen lassen.
Wer auf solchen Unsinn einsteigt, darf sich im Nachhinein mMn absolut nicht beschweren.
Sowas gehört von vornherein abgestraft, indem man einfach keine digitalen Käufe tätigt, oder gleich ganz auf den Kauf der Geräte verzichtet.

Dass Nintendo so lange diesen Unsinn mit Gerätebindung durchziehen konnte, zeigt mal wieder deutlich, wie dumm das Konsumvieh da draußen ist.


Der Otto-Normal-Kunde weiß das doch gar nicht oder ist sich über die letztendlichen Folgen gar nicht bewusst, bis die Konsole wegen eines Defekts mal getauscht werden muss.
#3
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Registriert seit: 12.09.2006
Berlin ist Vorort davon
Admiral
Beiträge: 12335
Zumal es nicht mal jeder weiß und oft erst hinterher mitbekommen wurde.. aber vom hohen Ross, schießt es doch leicht nach unten

gesendet mit smartdingens
#4
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Registriert seit: 27.10.2011

Oberbootsmann
Beiträge: 775
Kontobindung hat doch genauso seine Nachteile. Vorher konnte man das Gerät mit den Spielen noch verkaufen, und jetzt? Kann man die Spiele jetzt noch verkaufen?
#5
Registriert seit: 08.07.2007
Rheinland-Pfalz
Flottillenadmiral
Beiträge: 4984
Einfach keine digitale Spiele kaufen und gut!
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