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NVIDIA Shield: Android-Konsole für 4K- und Spiele-Streaming

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nvidia 2013Im Rahmen der Game Developers Conference (GDC) in San Francisco sorgte NVIDIA heute Nacht für gleich zwei Überraschungen: Zum einen kündigte man eine kleine Set-Top-Box auf Android-Basis an, zum anderen aber startete man mit NVIDIA Grid auch seinen Game-Streaming-Service mit 1080p und 60 FPS. Die kleine Box trägt den Namen NVIDIA Shield und soll ab Mai für 199 US-Dollar in den USA in die Läden kommen und nicht nur Filme, Serien und andere Videos über das Internet in 4K-Auflösung samt H.265-Codec streamen können, sondern gleichzeitig als Konsole fungieren.

Hierfür setzt NVIDIA auf seinen eigenen Tegra-X1-Chip, welchen man im Rahmen der CES 2015 zu Beginn des Jahres vorstellte. Er soll doppelt so schnell rechnen als eine Microsoft Xbox 360. Laut NVIDIA soll die neue Shield eine Rechenleistung von rund 512 GFlops besitzen, während es die ältere Last-Gen-Konsole von Microsoft auf etwa 240 GFlops bringt. Im Gegenzug soll die Shield mit einer Leistungsaufnahme von 5 bis 20 Watt auskommen, während es bei der Xbox 360 noch etwa 80 bis 100 Watt waren.

Der NVIDIA Tegra X1 baut dabei auf jeweils vier ARM-Cortex-A57- und –A53-Kernen auf und bietet auf Seiten der Grafik 256 „Maxwell“-Cores. Dazu gibt es 3 GB Arbeitsspeicher und einen 16 GB fassenden Massenspeicher, welcher sich allerdings über einen microSD-Kartenslot erweitern lässt. Wireless-LAN, Bluetooth 4.1 und Infrarot sind ebenfalls mit an Bord. Anschlussseitig hat die neue Shield zwei USB-3.0-Schnittstellen, eine Gigabit-Ethernet-Buchse, micro-USB und einen HDMI-2.0-Port zu bieten. Insgesamt bringt es die kleine Set-Top-Box auf Abmessungen von 130 x 210 x 25 mm (H x B x T) und auf ein Gewicht von 654 Gramm. Gespielt werden soll über ein Gamepad, welches wir schon vom Shield Tablet her kennen. Zudem gibt es eine kleine Fernbedienung zur einfachen Steuerung von Filmen, Serien und Videos. Spracheingabe ist ebenfalls möglich.

Auch wenn die neue Shield-Konsole auf Android setzt, können nicht nur Android-Spiele darauf gespielt werden. Während der Präsentation zeigte NVIDIA auch „Crysis 3“ auf der Konsole, das immerhin mit 30 FPS dargestellt wurde. Auch „Borderlands: The Pre-Sequel“, „Half-Life 2“ und „Portal 2“ laufen auf der Shield-Konsole. Wer eine GeForce-Grafikkarte in seinem Gaming-Rechner stecken hat, kann PC-Spiele auch direkt über das heimische Netzwerk auf die neue Shield streamen. Die Konsole unterstützt aber auch den neuen Streaming-Service Grid. Damit lassen sich verschiedene Spieletitel direkt über das Internet auf die Konsole streamen und spielen. Das soll in einer Auflösung von bis zu 1.920 x 1.080 Bildpunkten und mit 60 Bildern pro Sekunde geschehen. Dann lassen sich auch Titel wie „The Witcher 3“ oder „Batman“ spielen. Einziger Wehrmutstropen: Schnelle Spiele dürften sich aufgrund der hohen Latenz aber nur sehr schwer spielen lassen.

Während ältere Titel direkt aus dem Katalog heruntergeladen werden können, müssen neuere Titel über ein Streaming-Abo bezogen werden. Die genauen Preise, aber auch die Verfügbarkeit von Grid will man demnächst bekannt geben. Dann wird man vermutlich auch erfahren, wann und zu welchem Preis die neue NVIDIA Shield nach Deutschland kommen wird. Vermutlich aber dürften es auch hierzulande 199 Euro werden.

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Kommentare (10)

#1
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Registriert seit: 23.01.2012
Dromund Kaas
Kapitän zur See
Beiträge: 3439
Ist gekauft würde ich mal sagen, aber eher als HTPC statt als Konsole :)
#2
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Registriert seit: 26.05.2013

Kapitän zur See
Beiträge: 3199
wo ist big maxwell
android Konsolen noch lächerlicher als die jetzigen fake gen Konsolen :(
#3
Registriert seit: 21.10.2014

Obergefreiter
Beiträge: 110
Mit 2x Tegra und 8gb Ram wäre das ganz lustig geworden
#4
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Registriert seit: 26.05.2013

Kapitän zur See
Beiträge: 3199
das sind lappen chips, damit kann man uralte opengl spiele mit spielen, oder irgendwelche handy games.

tegra ist ne lame arm Architektur, und keine x86 Architektur.
man kann damit nichts anfangen, selbst wenn man 1000x chips part.
#5
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Registriert seit: 28.10.2006

Vizeadmiral
Beiträge: 7015
BrennPolster, du hast nun wirklich allen hier mitgeteilt, dass du überhaupt keine Ahnung hast. Daher braucht es dazu nun keine weiteren Posts deinerseits mehr.
#6
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Registriert seit: 26.05.2013

Kapitän zur See
Beiträge: 3199
dann zeig mir mal ein Spiel was auf Tegra bzw. arm läuft und grafisch auf der zeit ist?
keins?
dachte ich mir schon.

handy spiele wollte ich nicht auf einem Fernseher spielen wollen -.-
#7
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Registriert seit: 28.10.2006

Vizeadmiral
Beiträge: 7015
Aha. Du machst dich wirklich weiter lächerlich?
Wenn es dir so Spaß macht, eine Steilvorlage dafür: Erklär mal den Unterschied zwischen ARM und x86 und was an ARM lame sein soll.
#8
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Registriert seit: 26.05.2013

Kapitän zur See
Beiträge: 3199
der Hauptgrund warum in Handys und co. eine arm CPU steckt ist weil sie für den Hersteller fast nichts kosten.
und nicht weil die energiesparender sind als herkömmliche CPUs.

ARM:
Linux
Android

vs:

X86:
Windows
Linux
Android
Windows Compact/Mobile

was wollen wir also mit einer arm spiele konsole?
ich erwähne es noch einmal, die CPUs sind zu langsam um grafisch Aufwände spiele zu bewältigen.

ich weiß das bei x86 auch viel "license" da hintersteckt, aber troßdem fehlen arm CPUs einige instructions die es sonst nur in x86 CPUs gibt.
x86 kann io direkt ansprechen, arm kann das nicht.

alles in einem,
ARM wird nur verwendet weil sie nichts kosten, aber für handys, tablets und co. ausreichend sind.

ps:nicht zu verwechseln mit all-in-one SoC inc. x86 core
#9
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Registriert seit: 23.01.2012
Dromund Kaas
Kapitän zur See
Beiträge: 3439
Überleg mal, du brauchst mindestens einen i3 um ordentlich zu zocken und dazu noch eine Grafik a la GTX 760 damit du besser bist als diese Konsole.

Und jetzt erklär mir mal, wie du sowas in nem Smartphone oder Tablet kühlen willst.
#10
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Registriert seit: 28.10.2006

Vizeadmiral
Beiträge: 7015
BP: Der Unterschied zwischen ARM und x86, den du da auflistest ist vollkommener Unfug. Dass die meisten ARM-CPUs nicht in den entsprechenden Leistungsklassen verfügbar sind, dafür kann ARM nichts. Die stellen die Dinger ja nicht einmal her.

Wie auch immer direkt ansprechbare IO da jetzt was an der Leistung ändern, was immer du damit meinst...

DMA? Das kann ARM selbstverständlich auch und ist im Prinzip genau das Gegenteil von direktem Ansprechen :p

Auch die Unterschiede der Befehle von RISC und CISC waren einmal von Interesse, außer natürlich, du willst unbedingt von Hand in Assembler programmieren, anstatt auf einen brauchbaren Assembler zu vertrauen.
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