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Trotz Fan-Kritik: Star Trek Discovery erhält zweite Staffel

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star trek discovery

Nach gerade einmal sechs Folgen hat Star Trek: Discovery eine Verlängerung erhalten. Gegenüber US-Medien erklärte CBS Interactive, dass man eine zweite Staffel der Science-Fiction-Serie produzieren werde. Für Fans dürfte dies überraschend sein. Denn unumstritten ist der neue Star-Trek-Ableger nicht. Achtung: Es könnten Spoiler enthalten sein!

Wie Variety berichtet, begründet der Medienkonzern den Schritt mit dem großen Interesse an der Serie. „In nur sechs Episoden hat Star Trek: Discovery Abonnenten-Wachstum, Kritiker-Lob und ein gewaltiges globales Fan-Interesse für unsere erste Premium-Version dieses großartigen Franchise eingefahren", so CBS-Interactive-COO Marc DeBevoise. Ihm zufolge seid das Team vor und hinter der Kamera außergewöhnlich und dazu in der Lage, „das Vermächtnis von Star Trek weiterführen" zu können.

Konkrete Zahlen nennt DeBevoise nicht, gleiches gilt für Netflix. Der Streaming-Anbieter kooperiert mit CBS und bietet Star Trek: Discovery außerhalb der USA und Kanadas als Exklusivpartner an. Allerdings dürfte das Interesse groß genug sein, um das finanzielle Engagement zu rechtfertigen; das Budget pro Folge soll zwischen sechs und sieben Millionen US-Dollar liegen.

Film- und Serien-Kritiker überhäufen Star Trek: Discovery bereits seit der ersten Folge mit Lob, teilweise wird die Qualität mit der von Game of Thrones verglichen. Allerdings kommt die Fantasy-Serien bei Zuschauern und Fans ebenfalls gut weg - anders als die Science-Fiction-Serie. Star-Trek-Fans bemängeln nicht nur zahlreiche Verletzungen des Kanons, sondern auch visuelle Unstimmigkeiten im Vergleich mit anderen Star-Trek-Serien.

Entsprechend gibt es zwischen Kritiker- und Fan-Bewertungen große Unterschiede. Erstere sorgen bei Metacritic für einen Schnitt von 72, bzw. 7,2 Punkten, Fans vergaben im Schnitt bislang lediglich 4,4 Punkte. In der Filmdatenbank IMDb erreicht die Serie mit 7,3 Punkten die bislang schlechteste Wertung aller Star-Trek-Serien. Selbst der viel gescholtene Vorgänger Star Trek: Enterprise schneidet besser ab.

Wann genau die Ausstrahlung der zweiten Staffel beginnt, ist derzeit noch nicht bekannt. Die erste Staffel wird seit Ende September wöchentlich um eine Folge erweitert - in den USA und Kanada jeweils sonntags, in Deutschland über Netflix jeweils am folgenden Montag. Nach der siebten Episode, die ab dem 12., bzw. 13. November verfügbar sein wird, wird die Ausstrahlung bis Anfang Januar unterbrochen. Erst dann sollen die restlichen sechs Teile folgen.

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Kommentare (32)

#23
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Gefreiter
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Zitat Winchester73;25902733
Scheiss auf die ganzen Hater! Endlich mal wieder eine gut produzierte Star Trek-Serie. Sollen die STD so ausstatten wie TOS? Manche leben in der Vergangenheit. Die JJA Filme haben mir auch nicht sonderlich gefallen, aber wenigstens gab es nach zig Jahren wieder Star Trek im Kino.


Die Hater sind seit 30 Jahren Star Trek Fans und können nicht verstehen, wie man ein relativ konsistentes Universum vor die Wand fahren kann.
Star Wars Rogue One hat gezeigt, wie man trotz moderner CGI, ein bekanntes und geschätzes Tech-Level/Design stimmig umsetzen und das Ganze in einer aktionreichen, spannend erzählten Geschichte packen kann.
Das Gleiche wünsche ich mir für Star Trek. Die klingonische Kriege und auch der Irdisch-Romulanischen Krieg bieten satte Möglichkeiten für Aktion und die zu dieser Zeit verwendete Technik ist so schlecht auch nicht d.h. optisch aufmöbeln hätte völlig ausgereicht. Ohne Holokommunikation, Sporenantrieb und Rummel-Klingonen.

Dazu hätte es auch andere Möglichkeiten gegeben, die Stimmung düsterer zu gestallten, ich sag nur Spiegeluniversum.

Es ist ganz ordentliche Sci-Fi, aber es hat halt wenig mit dem Star Trek Universum gemein.
#24
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Registriert seit: 22.04.2016

Hauptgefreiter
Beiträge: 173
Ich finde die Serie sehr gut. Obwohl ich kein großer Trekkie Fan bin, fallen mir ebenfalls die vielen Ungereimtheiten auf. Sie muss einfach im Paralleluniversum spielen! Bezüglich Rogue One, stösst mir nur der riesen Schnitzer mit dem atmosphärentauglichen Sternzerstörer unangenehm auf...das konnte ne Imperiums Klasse nie und nimmer. Das zum Thema, konsestenz des Star Wars Universum!
#25
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Zitat raekaos;25903536
Die Hater sind seit 30 Jahren Star Trek Fans und können nicht verstehen, wie man ein relativ konsistentes Universum vor die Wand fahren kann.
Star Wars Rogue One hat gezeigt, wie man trotz moderner CGI, ein bekanntes und geschätzes Tech-Level/Design stimmig umsetzen und das Ganze in einer aktionreichen, spannend erzählten Geschichte packen kann.
Das Gleiche wünsche ich mir für Star Trek. Die klingonische Kriege und auch der Irdisch-Romulanischen Krieg bieten satte Möglichkeiten für Aktion und die zu dieser Zeit verwendete Technik ist so schlecht auch nicht d.h. optisch aufmöbeln hätte völlig ausgereicht. Ohne Holokommunikation, Sporenantrieb und Rummel-Klingonen.

Dazu hätte es auch andere Möglichkeiten gegeben, die Stimmung düsterer zu gestallten, ich sag nur Spiegeluniversum.

Es ist ganz ordentliche Sci-Fi, aber es hat halt wenig mit dem Star Trek Universum gemein.


Warum? Weil sie keine Rolle mehr spielen, man will ein neues junges Publikum bedienen und gewinnen. Das ist die Zukunft um Geld zu machen und nicht eine Generation die jammert und schreit weil es nicht nach 40 Jahre altem Star Trek aussieht.

Mag euch nicht gefallen aber ist nun mal so, es hat dem Mainstream zu gefallen um erfolgreich zu sein und nicht einer speziellen Fan Gemeinde. Wenn es nicht gefällt, nicht gucken, ganz einfach.
#26
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Registriert seit: 16.07.2012
Ruhrpott
Flottillenadmiral
Beiträge: 5746
Mir gefällt die Serie sehr gut, ist für mich mit deep space nine, die beste.
Was mich ein Bissl stört, ist das aussehen der klingonen
#27
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Registriert seit: 23.08.2008
Bitz
Anime und Hardware Otaku
Beiträge: 12744
Ist wie mit JJA Star Trek Filmen, unterhaltsam, aber mehr nicht.

Gene Roddenberry würde bei dem "Scheiß" nur weinen.

Das hat nicht mit "jammern" zu tun. Einem echten Trekkie blutet das Herz bei dem Scheiß.

Seit Nemesis war es mit Star Trek vorbei. Keine richtige Nachfolge, nur Müll.
#28
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Registriert seit: 15.10.2004
SüdHessen
Oberbootsmann
Beiträge: 912
Für mich die beste Sci-Fi/Star-Trek Serie seit langem. Ich bin richtig begeistert bisher. Die Klingonen, deren Schiffsinneren und vor allem deren Kostüme sehen fantastisch aus. Es wirkt generell eigentlich alles nicht einfach nur so dahingerotzt. Finde es visuell top (etwas viel Lens-flare, aber naja..). Charaktere finde ich auch gut. Ich hab gar nix wirklich negatives im Moment. Habe alles gesehen was das Star Trek Universum bisher hervorrgebracht hat. Bitte mehr davon.
#29
Registriert seit: 16.02.2012

Kapitän zur See
Beiträge: 3136
Eine Sternenflotten-Crew, denen es scheißegal ist, das Sie ein "Lebewesen" ausnutzen, bloß das ihr Antrieb nutzbar ist...

Das ist ungefähr so, als würde ein Sith den Jedi verschonen, weil er Mitleid hat....
#30
Registriert seit: 10.08.2014

Hauptgefreiter
Beiträge: 252
All das, was sich nach Abrams Machwerk 2009 jetzt noch Star Trek nennt, ist inhaltlich und dramaturgisch so tot, toter geht es nicht mehr. Rein interessenhalber habe ich mir damals, als ich noch Sky hatte, das erste Machwerk von Abrams angesehen und habe mich nur immer wieder gefragt, wie man in so kurzer Zeit ein 50jähriges weitgehend kontinuierliches Star Trek Universum in so kurzer Zeit vernichten kann. Das hätten weder die Borg, das Dominion oder Sphärenbauer derart gründlich besorgen können. Noch dazu diese lächerliche Kaspertruppe als Besatzung. Ich würde zu gerne wissen was man an dieser Stelle Nimoy geboten bzw. wie man ihn überredet hat dabei zu helfen, den nun wirklich letzten Sargnagel einzuschlagen. Aber wahrscheinlich war der damals schon so dermaßen senil, daß er garnicht mehr wusste was er da tut. Der einzige der wirklich überzeugend agiert hat war Zachary Quinto. Pine ständig mit polierter Fresse herumgelaufen, Zaldana, Urban, Yelchin, Pegg völlig deplaziert und als Sahnehäubchen der Verhohnepiepelung noch obendrauf, Winona Ryder als Spocks Mutter, die eher seine große Schwester hätte sein können. Ja nee, alles klar. Es ist ja ein Abrams Film, der muss einfach gut sein. Zuletzt noch die Romulaner als vollkommen vom Hass zerfressene Piraten. Da hilft es dann auch nicht mehr, wenn man diesen Muppet Haufen in einer CGI- und Sound- Bombastkulisse agieren lässt.

Und wie man hier diesem Thread entnehmen kann, macht man jetzt mit dem neuesten Aufguss mit genau dem selben Mist weiter. Nämlich mit der Vergewaltigung von Roddenberrys Erbe, was man auch ruhigen Gewissens mit kulturgeschichtlichen Augen sehen kann.

Aber gut. Es gibt ja auch genügend Zeitgenossen die ins Theater rennen und sich sogenannte "Neuinterpretationen" klassischen Theaters reinziehen, sowas auch noch Kunst nennen, um sich dann anschließend und selbstzufrieden in pseudointellektuellem Geschwafel verlieren zu können.
#31
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Registriert seit: 01.04.2002

Admiral
Beiträge: 13686
The Angry Man :bigok:
#32
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Bootsmann
Beiträge: 622
die aussagen von le_frog99 und the tall man passen schön zueinander. mr morgan hat auch was gutes gepostet.

mit roddenberrys ideen hat diese tatsächlich nichts mehr zu tun. der punkt von mr morgan hat das imho hinlänglich gezeigt.


ich bin zwiegespalten. das franchise musste im 21. jahrhundert ankommen.
die konsistens des universums ist mir dabei schnuppe, ebenso die technik.
inspofern alles gut.
aber wenn die utopie eines vereinigten menschengeschlechts fehlt, die reise zu den sternen als metapher für die menschliche neugier, den erfindungsgeist nutzend hat roddenberry uns eine zukunft gezeigt in der nicht mehr das recht des stärkeren im alle gegen alle gilt, sondern danach gestrebt wird das potential der menschheit zu auszuschöpfen, dann zehrt discovery vom begriff star trek, bringt aber selbst nichts zum eigentlichen motiv der serie ein.
statt einer humanistischen vision bekommen wir unterhaltungseinheitsbrei.

unterm strich eine serie passend zu ihrer zeit. da kulturpessimismus nicht meiner haltung entspricht nehme ich die serie als das was sie in meinen augen ist:
eine aufwendige produktion modernen stils ausgerichtet an den massengeschmack.
das mag sich jetzt vielleicht überwiegend negativ anhören, auf der anderen seite ist das ganze unterhaltsam und ich freue mich auch auf die zweite staffel. auch wenn es sich nicht wie eine serie aus dem star trek universum anfühlt.
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