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Panasonic und 20th Century Fox paktieren mit Samsung für HDR10+

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Samsung hat per Pressemitteilung offiziell bestätigt, dass sich dem südkoreanischen Hersteller nun die Unternehmen Panasonic und 20th Century Fox zur Etablierung von HDR10+ angeschlossen haben. Was Samsung erfreut, verschärft allerdings den aktuellen HDR-Formatkrieg im Heimkinosegment: Neben HDR10 als Standard gibt es auch noch Dolby Vision als verbesserte Variante mit dynamischen Metadaten und 12-bit-Unterstützung. Die wichtigsten Verfechter von Dolby Vision sind neben LG auch Sony sowie diverse Filmstudios, welche auf den Standard für ihre Ultra HD Blu-ray setzen möchten. Dazu zählen etwa Warner Bros. und Disney. 20th Century Fox schert nun allerdings aus und bekennt sich stattdessen zu HDR10+. Das bedeutet im Klartext für Käufer von Ultra-HD-Fernsehern, Playern und Ultra HD Blu-ray, dass noch keine Reifung des Marktes mit klaren Standards für alle in Sicht ist.

HDR10+ soll laut Samsung eine offene Plattform sein, die HDR mit dynamischen Metadaten ohne Lizenzgebühren für alle ermöglicht. Denn jene Lizenzgebühren sowie die Unterstützung des Konkurrenten LG sind es, die Samsung bisher dazu bringen Dolby Vision links liegen zu lassen. Samsung will mit Panasonic und 20th Century Fox nun einen Zusammenschluss gründen, der an weitere Interessenten ab Januar 2018 Lizenzen für HDR10+ vergeben möchte. Lizenzkosten sollen ausbleiben – wohl aber erwähnt man „eine geringe Verwaltungsgebühr“. Was das für potentielle Lizenznehmer heißen wird, muss sich offenbar noch herausstellen.

HDR10+ nutzt wie Dolby Vision dynamische Metadaten, beschränkt sich aber wie HDR10 auf 10- statt 12-Bit wie bei Dolby Vision. Neben Samsung wird dann nun mit Sicherheit auch Panasonic die Technik für seine TVs und Ultra-HD-Blu-ray-Player einsetzen. Vorführen wollen die beteiligten Unternehmen die Technik auf der CES 2018. Dann soll es auch mehr Einzelheiten zum Lizenzierungsprogramm geben.