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Samsung ersetzt OLED durch SUHD und baut auf Tizen

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samsung 2013Unterschiedlicher könnte die Herangehensweise kaum sein: Während LG in den kommenden Monaten mit neuen OLED-Fernsehern bei Verbrauchern punkten will, verabschiedet Samsung sich nach und nach von der Technik, die man selbst erst vor wenigen Jahren als die Zukunft des Fernsehens bezeichnete. Denn in den Topmodellen des Jahres 2015 setzen die Südkoreaner wie angekündigt auf die SUHD-Technik, die man als „proprietäre“ Technik bezeichnet.

Tatsächlich aber verbirgt sich hinter der Abkürzung, bei der nicht klar ist, wofür das S steht, lediglich ein Quantum-Dot-Panel, auf das auch andere Hersteller - teils schon seit einiger Zeit - setzen. Dabei handelt es sich um aus Nanokristallen bestehende Quantenpunkte, die mit Hilfe der Verschiebung der Wellenlänge aus blauem auch rotes und grünes Licht erzeugen können. Gegenüber herkömmlichen LCDs sollen Farben deutlich satter ausfallen, in Sachen Helligkeit und Schwarzwert werden ebenfalls sichtbare Verbesserungen versprochen - auf Vergleiche mit OLED-Anzeigen verzichtet Samsung.

SUHD statt OLED: Mit Quantum Dots will Samsung eine Alternative bieten
SUHD statt OLED: Mit Quantum Dots will Samsung eine Alternative bieten

Zunächst werden die Modelle JS9500, JS9000 und JS8500 auf SUHD setzen. In den wesentlichen Punkten gibt es zwischen allen drei Ausführungen keine Unterschiede. Geboten werden gebogene Panels mit Diagonalen zwischen 48 und 88 Zoll, UHD-Auflösung sowie eine komplett neue Benutzeroberfläche, deren Kern Tizen bildet. Besonderen Wert hat Samsung nach eigenen Worten auf die einfache Verbindung mit Smartphones und Tablets sowie die Integration verschiedener Inhalte-Anbieter wie Netflix, aber auch die verschiedenen Milk-Dienste gelegt.

Das neue Topmodell JS9500
Das neue Topmodell JS9500

Zudem soll der sogenannte Second Screen in Form von Smartphone oder Tablet überflüssig werden: Statt zusätzliche Informationen zu einer Sendung über diese Geräte aufrufen zu müssen, sollen diese als Overlay auf dem Fernseher angezeigt werden. In welchem Rahmen dies tatsächlich möglich sein wird, ließ man offen - in den USA arbeitet man mit der NBA zusammen. Außerdem werden verschiedene weitere Unterhaltungsmöglichkeiten integriert, darunter Sonys Streaming-Dienst PlayStation Now.

Zu den Software-Highlights gehören Tizen als Basis und Zusatzdienste wie PlayStation Now
Zu den Software-Highlights gehören Tizen als Basis und Zusatzdienste wie PlayStation Now

Wann genau die neuen Flaggschiffe in den Handel kommen werden, ist noch unbekannt. Billig dürften diese jedoch nicht werden, die Fertigung von Quantum-Dot-Panels gilt als aufwändiger als die von OLED-Versionen. Immerhin: Wer auf die Technik verzichten kann, kommt dennoch in den Genuss der neuen Benutzeroberfläche. Denn alle Samsung-Fernseher des Modelljahres 2015 sollen mit Tizen ausgestattet werden.

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