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Netflix unterstützt bald HDR und Dolby Vision an mobilen Endgeräten

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netflixDer Streaming-Anbieter Netflix wird aktuellen Berichten zufolge bald HDR10 und Dolby Vision auf mobilen Endgeräten unterstützen. Voraussetzung ist aber natürlich, dass die entsprechende Hardware vorhanden ist. Beispielsweise sollte das beim kommenden Sony Xperia XZ Premium mit dem Qualcomm Snapdragon 835 und 4K-Display der Fall sein. Auch das LG G6 unterstützt HDR10 und Dolby Vision.

Dieses Smartphone wurde deswegen dann auch explizit von Netflix CEO Reed Hastings als erstes, unterstütztes Gerät auf dem Mobile World Congress 2017 hervorgehoben. Aktuell sind Streams mit HDR bzw. Dolby Vision sonst nur an entsprechenden Ultra-HD-TVs möglich. Und auch hier gibt es dann einiges zu beachten, da HDR quasi nicht immer gleich HDR ist – so ist für eine echte HDR-Darstellung ein 10-bit-Panel notwendig. Viele TVs „erschummeln“ jene Darstellung aber sozusagen mit einem 8-bit-Panel + FRC.

HDR gilt mittlerweile einhellig als deutlich größerer Mehrwert der neuen Ultra-HD-Fernseher als die schiere Auflösung an sich. Denn die Vorteile von HDR sind unabhängig von Bilddiagonale und Sitzabstand und verbessern Kontraste und Farbwiedergabe. Dass Netflix nun so schnell bei der Hand ist, um HDR und Dolby Vision auch auf mobilen Endgeräten salonfähig zu machen, spricht für die Adoption der Technik. Hastings wies im gleichen Atemzug auch darauf hin, dass Netflix abermals an der Kompression bzw. am Encoding seiner Streams gebastelt habe. Das solle qualitativ hochwertiges Streaming bald auch dann möglich machen, wenn es zuvor im Bezug auf die zur Verfügung stehende Bandbreite für unmöglich gehalten wurde. Der Netflix-CEO stellt beispielsweise mit 2 GB Datenvolumen rund 30 Stunden Netflix-Streaming in Aussicht.

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Kommentare (1)

#1
Registriert seit: 29.02.2012

Korvettenkapitän
Beiträge: 2134
Darauf habe ich gewartet. Während das auge in der Natur aufgrund der großen Szenerie und der Teilabtastung der gesamten dazu in der Lage ist, große Kontrastumfänge zu bewältigen, indem es sich auf einzelne Objektive unterschiedlicher Helligkeiten adaptiert, bleibt bei so einem Display mit Minimaldiagonale keinerlei Raum dafür, so das einzelne kleine extrem helle Bildteile dazu führen, das man in den Schatten keinerlei Details mehr erkennen kann.
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