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Googles Projekt Tango fliegt in den Weltraum

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Mit dem Projekt Tango geht Google ein neuen Weg für die sensorische Erfassung der Umgebung mit Hilfe des Smartphones. Google verwendet dazu ein 5-Zoll-Smartphone als Referenzplattform mit zahlreichen Sensoren, das pro Sekunde 250.000 Sensordaten verarbeitet, um eine 3D-Karte seiner Umgebung zu erstellen. Erstmals angekündigt wurde das Projekt im Februar dieses Jahres, daran gearbeitet wird in den Labors von Google sicherlich schon über Jahre.

Im Rahmen der GPU Technology Conference von NVIDIA sprach Google noch etwas detaillierter über die verwendeten Technologien. Die Erhebung der Daten erfolgt über zwei Weitwinkel-Kameras (Fisheye), eine höher aufgelöste 4-Megapixel-Kamera mit RGB- und IR-Sensor sowie einem Tiefensensor, der in geringer Auflösung Gegenstände im Abstand von bis zu 4 m erkennt. All diese Daten werden dann in einem speziellen Prozessor, der für die Verarbeitung solcher Daten ausgelegt ist, zusammengesetzt.

Bereits seit Sommer 2013 arbeitet Google mit dem NASA Ames Research Center zusammen. Dort soll die Hardware des Projekt Tango zur Erfassung der Umgebung zum Einsatz kommen, damit Roboter autonom an der ISS Aufgaben, wie zum Beispiel Reparaturen, vernehmen können. In einem ersten Schritt werden diese Systeme zunächst einmal den Astronauten als Hilfe zur Verfügung gestellt. Die Roboterplattformen, sogenannte SPHERES, setzen in den Tests die bereits vorgestellten Referenzsmartphones ein.

In einem Video erläutern Google und die NASA einige Details zu diesem Projekt, denn schon im Sommer diesen Jahres soll Projekt Tango zur ISS fliegen.

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