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Project Ara kommt im Januar - zumindest teilweise

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google 2013Aktuell findet in Mountain View die Project-Ara-Entwicklerkonferenz statt. Entsprechend ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Informationen zu Googles Baukasten-Smartphone "Project Ara" an die Öffentlichkeit gelangen. Aktuell sieht es so aus, als würde das Baukasten-System, das auf dem Phonebloks-Konzept basiert, schneller Wirklichkeit werden, als sich manch ein Interessent noch im letzten Jahr erträumt hätte. Bereits im Januar 2015 soll Ara in einer limitierten Beta-Version in den Handel kommen. Hierbei wird es sich wohl um das „Gray Phone“ handeln, welches das Standard-Modell bei Ara darstellt. Der Marktstart für die breite Masse soll nur wenig später erfolgen. Da Projektleiter Paul Eremenko sein Projekt bis zum 1. April abgeschlossen haben möchte, ist es nicht vollends unrealistisch vom zweiten Quartal des kommenden Jahres auszugehen. Nicht fest steht allerdings wie viele der Module dann zur Verfügung stehen.

Project Ara kommt wohl schneller als von vielen gedacht.

Interessantes gab es zur Lebensdauer von Project Ara. Während aktuell stets das ganze Gerät getauscht werden muss, kann bei Ara einfach das gewünschte Modul, das übrigens in 3D-Druckern erstellt wird, getauscht werden. Das Endoskelett, das sozusagen das „Motherboard“ für Ara-Smartphones ist, wird aber nicht ewig nutzbar sein, sondern muss ebenfalls nach gewissen Zeiträumen auf den technisch aktuellsten Stand gebracht werden – ganz ähnlich einem Chipsatz-Upgrade beim Motherboard. Aktuell geht Google davon aus, dass ein Endoskelett rund fünf bis sechs Jahre genutzt werden kann – was natürlich alles andere als ein kurzer Zeitraum ist.

Project Ara ist aktuell sicherlich eines der interessantesten Projekte in der Entwicklung und man darf gespannt sein, wie es in den kommenden Monaten weitergeht. Im Juli wird es auf jeden Fall erst einmal eine zweite Entwicklerkonferenz geben. Aktuell arbeitet man bei Google aber auch daran, Android fit für den neuen Standard zu machen.

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Kommentare (5)

#1
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Obergefreiter
Beiträge: 97
und bei release bleiben von den 5-6 jahren nur noch 2-3 übrig
#2
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Admiral
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Würde ich jetzt nicht so pessimistisch sehen.

5 Jahre halte ich durchaus für realistisch. Die Generationssprünge könnten durchaus bspw. von ARMs Generationen abhängig sein. ARMs v7 stammt aus dem Jahre 2004 - und kommt noch immer in einem Großteil aller Smartphones, Tablets etc. zum Einsatz, ARMs v8 aus letztem Jahr ist da im Vergleich kaum aus den Windeln raus. Das ist aber nur exemplarisch-theoretisch gedacht.

Lassen wir uns überraschen. Ich für meinen Teil freue mich, (m)ein 4"-Display zukünftig lediglich mit einem neuen Unterbau in die neue Leistungsgeneration hinüberziehen zu können. Wenn Project ARA funktioniert, werden einige Smartphone-Bauteil-Hersteller ganz schöne Probleme bekommen, gerade mit Blick auf die Displays. Dann "battlen" sich nicht mehr nur die Smartphone-Hersteller, sondern auch die Modulhersteller untereinander. Marktwirtschaft deluxe.
#3
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Freu mich schon auf das Endprodukt :)
#4
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Vizeadmiral
Beiträge: 6990
Na hoffentlich macht Qualcomm da Module für / ein Hersteller Module mit Qualcomm Prozessoren!

Wie es scheint haben die es ja aber nicht so sehr mit Offenheit (damals ist der eine Android Projekt Manager ja ua. wegen Treiberrückhaltung von Qualcomm beim Nexus 4 zurückgetreten und zur X-Lab Abteilung gewechselt, wie ich gelesen habe)

besonders interessant wäre es, wenn es unabhängig von der Prozessor Architektur wird! Da könnte Intel evtl. doch was Reißen!
Und wer weiß vlt. ist das in ein paar Jahren eine Chance für AMD, sollten die sich bis dahin bessern...

Sollte die Auswahl an Modulen allerdings zu gering sein, wird das alles ein Fehlschlag!
#5
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Registriert seit: 08.03.2005
Münster
Vizeadmiral
Beiträge: 7789
Hat der Frame eigentlich nen USB Slot, oder muss der ebenfalls in einem der Module sitzen?
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