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Floppotron 3.0: 512 Diskettenlaufwerke geben den Ton an

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Wer sich in den 1990iger beziehungsweise frühen 2000er Jahren bereits mit Computern auseinander gesetzt hat, dem werden unter anderem der Sound eines Modems bei der Einwahl ins Internet sowie die Geräuschkulisse eines Diskettenlaufwerks beim Lesen des Datenträgers bestens in Erinnerung sein. Im Jahr 2011 zeigte Pawel Zadrozniak, dass man Computer-Hardware auch als Musikinstrument verwenden kann und spielte auf zwei Diskettenlaufwerken den Imperial March, der nicht nur Star-Wars-Fans ein Begriff ist. 2016 setzte der polnische Entwickler dann nochmal einen drauf und baute ein Orchester aus diversen Floppy-Laufwerken sowie alten Festplatten und Scannern. 

Sechs Jahre später ist Zadrozniak wieder zurück und liefert mit dem Floppotron 3.0 sein Meisterwerk ab. Satte 512 Diskettenlaufwerke, vier Scanner und 16 Festplatten geben bei der neuen Version den Ton an. Das musikalische Ergebnis kann sich somit nicht nur hören sondern auch sehen lassen. Zudem sorgen die verschiedenen Klanggeber dafür, dass ein Soundbild entsteht, das nicht sofort erahnen lässt, dass die Töne durch Computer-Hardware erzeugt werden.

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Einen ausführlichen Einblick in die Entstehung des Floppotron 3.0 gewährt der Entwickler in seinem Blog. Hier finden sich auch zahlreiche Bilder und eine ausführliche Erklärung über die Funktion der selbstgebauten Steuereinheit der zahlreichen Geräte. Außerdem äußert sich Zadrozniak zu seinen kommenden Plänen mit dem Floppotron. Unter anderem gilt es einige Software-Bugs zu beseitigen. Des Weiteren will der polnische Entwickler die Hardware noch erweitern. Hier ist unter anderem von einem Matrix-Printer die Rede. Ob Zadrozniak eines Tages auch auf Tour gehen und Live-Konzerte veranstalten wird, ist bis dato nicht bekannt. Spätestens beim Floppotron 4.0 sollte ein Niveau erreicht sein, das über genügend “Instrumente” verfügt, um ein Klangbild zu erzeugen, das nicht nur Hardware-Fans anspricht.

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