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Razer HyperSense: Damit man Spiele rundum spüren kann

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razerWenn es nach Razer geht, wird taktiles bzw. haptisches Feedback das nächste große Ding im Peripheriebereich. Dank unterschiedlicher HyperSense-Produkte soll das Spielerlebnis rundum spürbar und damit deutlich intensiver werden. 

Den ersten Kontakt mit HyperSense hatten wir schon beim Test des Razer-Headsets Nari Ultimate. Dabei wird die Soundkulisse direkt analysiert und durch haptische Treiber in beiden Ohrmuscheln in einem relativ breiten Frequenzbereich spürbar gemacht. Nach unseren Eindrücken kann dieses kostspielige HyperSense-Headset das Spiel-, aber auch Filmerlebnis tatsächlich intensivieren. Zur CES hat Razer nun enthüllt, dass das Nari Ultimate nur der Anfang einer regelrechten HyperSense-Offensive war. 

Entwickelt werden soll ein ganzes HyperSense-Ökosystem. Unterschiedlichen Peripheriegeräte sollen das Spiel von unterschiedlichen Seiten aus spüren lassen. Razer verspricht ein 360-Grad-Erlebnis. Explosionen, sich nähernde Gegner oder Attacken sollen spür- und zugleich ortbar werden. Die unterschiedlichen Produkte werden durch HyperSense miteinander synchronisiert. Was Chroma bei Razer für die RGB-Beleuchtung ist, soll HyperSense damit für taktiles Feedback werden. Das taktile Feedback wird in Abhängigkeit vom Umgebungssound und von bestimmten auffälligen Geräuschen wie Raketenabschüssen, Hammerschlägen oder Wind ausgelöst. 

Direkt zur CES nutzt Razer zur Veranschaulichung von HyperSense ein Setup mit dem Headset Nari Ultimate, einer Maus und einer Tastatur-Handballenauflage mit haptischen Treibern von Lofelt und einem Stuhl mit haptischen Treibern von SUBPAC. Der Spieler spürt taktiles Feedback dadurch sowohl an den Ohren als auch an beiden Händen und von hinten - und das räumlich in Abhängigkeit vom Raumklang.   

HyperSense soll auch für Spieleentwickler geöffnet werden, die dann haptisches Feedback zu bestimmten Spiel-Ereignissen, Sounds oder Spielemechaniken einsetzen können. Bereits jetzt arbeitet Razer mit Spieleentwicklern für eine tiefere Integration von HyperSense zusammen. Tim Willits, Studio Director von id Software, bescheinigt der Technologie das Potenzial für eine stärkere Immersion und freut sich auf ein komplettes Ökosystem.

Zu Preisen und Verfügbarkeit der neuen HyperSense-Produkte gibt es allerdings noch keine Informationen. 

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