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Samsung Gear Sport: Vorgänger-Technik mit Sport-Funktionen

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Im Rahmen der IFA 2017 hat Samsung die im letzten Jahr vorgestellte Gear S3 durch eine neue Smartwatch-Generation ersetzt und die Gear Sport präsentiert. Sie basiert technisch größtenteils auf dem Vorgänger, wurde allerdings um einige Fitness- und Sport-Funktionen erweitert.

Während die Gear S3 aus dem letzten Jahr noch über einen 1,3 Zoll großen Bildschirm verfügt, muss die neue Variante mit einem minimal kleineren Bildschirm mit einer Diagonale von 1,2 Zoll auskommen. Die Auflösung bleibt mit 360 x 360 Bildpunkten allerdings identisch zum Vorgänger und erreicht damit eine Pixeldichte von 302 ppi. Samsung setzt hier auf ein Super-AMOLED-Display, welches erneut mit einer Always-on-Funktion aufwarten kann und somit auch bei Inaktivität stets die wichtigsten Informationen anzeigt.

Unter der Haube gibt es wie bisher einen 1,0 GHz schnellen Dual-Core-Prozessor, der auf einen 768 MB großen Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. Für Apps und Daten gibt es hingegen 4 GB Flashspeicher. Beim Betriebssystem setzt man auf das hauseigene Tizen, welches mit aktuellen iOS- und Android-Smartphones zusammenarbeitet. Gefunkt wird nach WLAN 802.11-b/g/n-Standard. Ein GPS-Modul ist ebenfalls integriert genau wie ein NFC-Chip, der unter anderem für Samsung Pay verwendet werden kann.

Außerdem sind die üblichen Sensoren wie Beschleunigungssensor, Pulsmesser, Helligkeitssensor, Lagesensor und Barometer eingebaut. Der integrierte Akku besitzt mit 300 mAh etwas weniger Kapazität als die Gear S3 und lässt sich drahtlos aufladen. All das bringt man in einem 42,9 x 44,6 x 11,6 mm großen und etwa 50 g leichten Edelstahl-Gehäuse unter, das Display ist zusätzlich durch Gorilla-Glass 3 geschützt.

Im Gegensatz zur Vorjahresversion ist die Gear Sport nach dem militärischem Standard MIL-STD-810G geschützt und soll so Stöße, Kratzer und andere Einflüsse besser wegstecken können. Dank der 5-ATM-Zertifizierung ist sie außerdem gegen Wassereinbruch geschützt und soll so auch beim Wassersport problemlos eingesetzt werden können.

Da sich das Modell wie bereits der Name vermuten lässt, überwiegend an Sportler richtet, erkennt die neue Uhr jegliche Art von sportlichen Aktivitäten. Sie unterscheidet zwischen Fahrradfahren, Joggen, Schwimmen oder einfach nur Laufen. Sogar Yoga und andere Gymnastikübungen soll die neue Smartwatch erkennen können. Neu ist zudem, dass nun auch aufgenommene Kalorien eingegeben werden können, um dem Nutzer einen Überblick auf Kalorien-Verbrauch und –Einnahme anzeigen zu können.

Die neue Samsung Gear Sport soll ab Ende Oktober zu einem Preis ab etwa 350 Euro in die Läden kommen. Angeboten werden dann auch zahlreiche unterschiedliche Armbänder.

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Kommentare (1)

#1
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Ehrlich gesagt finde das Design von der "alten" Gear S3 wesentlich ansprechender.
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